santpererodes1 Das Kloster Sant Pere de Rodes gilt kunstgeschichtlich als Paradebeispiel katalanischer Romanik, wenn nicht als deren Wiege schlechthin. Seine Ursprünge datieren vom 1. Jahrhundert nach Chr. Der Legende nach strandeten aus Rom kommende Christen am Ufer und begriffen dies als Hinweis Gottes, hier ein Kloster zu gründen. So zählt die christliche Lehre Sant Père de Rodes zu seinen bedeutendsten Klosterkomplexen. Die erste urkundliche Erwähnung des Klosters stammt aus dem Jahr 878.

santpererodes2 Das Kloster dominiert noch heute geographisch die Bucht von Llançà und Port de la Selva. Über einen langen Zeitraum reichte seine Macht und sein Einflußbereich von Barcelona bis weit in den heute zu Frankreich gehörenden Roussillon. Im Laufe des zwanzigsten Jahrhunderts wurde das dann Kloster aufwendig -manche meinen, zu “modern”- restauriert.

Per Kfz ist das Kloster entweder über Port de la Selva oder Vilajuïga zu erreichen. Es führen aber auch mehrere Fußwege dahin. Besonders empfehlenswert scheint uns der Weg von Vall de Santa Creu aus, er ist aber auch etwas beschwerlich.

santpererodes3Während des Sommers finden regelmäßig Führungen statt. Erklärende Broschüren sind an der Kasse in allen gängigen Sprachen erhältlich. Man kann das Kloster aber auch auf eigene Faust ohne Führung besichtigen. Wir empfehlen für einen Besuch einen eher klaren Tag, an dem man den grandiosen Blick über den Empordà. genießen kann.


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