Die katalanische Agentur für das Wassers hat entschieden, die Höhe den täglichen Wasserausgang am Staussee von Darnius-Boadella zu erhöhen, damit die Landwirte ohne Beschränkungen wässern können. Die Wasserreserven des Stausees sind mehr als genügend, um einem Sommer mit reichlich vorhandenem Trinkwasser zu garantieren.

In Portbou wurde das Gelände eingeweiht für das Denkmal der Emigranten des spanischen Bürgerkrieges, auf dem coll von Balitres, zwischen Portbou und Cerbère.

Die Arbeiten am Kloster Sant Quirze de Colera gehen in die Zielgerade, auf eine Eröffnung wird in den folgenden Monaten gehofft.

Gastronomische Tage der Palangre - Fische in Llançà. Seit 2004 bieten jedes Jahr 10 Gaststätten von Llançà diese Menüs an. Im letzten Frühling wurden mehr als 1400 Menüs serviert.

Die Weinkellerei Espelt in Vilajuïga wurde unter die 250 dynamischsten Firmen des Landes gewählt. Ihre Umsätze wuchsen zwischen 2004 und 2007 pro Jahr um 20%.

In Ventalló sprach sich die Plattform Salvem das Terraprim gegen das Projekt eines Windgeneratoren - Parks zwischen der sierra de Ventalló und der montaña Gran aus.

Sant Martí d´Empúries (L´Escala) begrüßt die Zweite Weinmesse Arrels del vi. Dutzende der Kellereien der Denominaciò d´Origen Empordà nehmen dieses Wochenende an der Veranstaltung teil, sowohl mit Weinproben, Verkauf als auch Demonstrationen der Weinkultur unserer Region.

Die XII Messe des Brotes, des Mehls und des Weizen wird am 31. Mai in Castelló d´Empúries gefeiert. Während des ganzen Tages gibt es Brot der unterschiedlichen Kategorien auf dieser Messe.

Die Benutzer der Bahnverbindung Barcelona-Portbou protestieren gegen den Service der RENFE. Sie benutzen Taschentücher und Kleber mit dem Bild einer Schildkröte als Emblem für langsames Tempo.

Die Ausstellung der Bilder von Guerrero Engels kann im café Hotel Paris auf der Rambla von Figueres bereits besucht werden.

Die Landesregierung publizierte in ihrem Informationsbulletin die Absicht, die Kanäle von Santa Margarida und die Kaianlagen profund Instand zu setzen. Es handelt sich hierbei um ein Vor-Projekt, das hiermit der öffentlichen Diskussion ausgesetzt wird. Die Regierung veranschlagt die anfallenden Kosten insgesamt auf 60 Millionen Euro, die hauptsächlich vom zukünftigen Konzessionär getragen werden. Dies wiederum würde bedeuten, dass diese auf die Nutznießer umgelegt werden, nämlich auf die Eigentümer von Ankerplätzen am Kanal. Der Konzessionär soll im Laufe der nächsten Jahre zunächst die besonders kritischen Teile der Kanäle Instand setzen und dann in weiteren Phasen die Anlagen insgesamt.

Castello d’Empuries asphaltiert die direkte Straßenverbindung zwischen den Altstadt und Empuriabrava. Während der Bauarbeiten ist die einzig mögliche Strecke über die c-260 und den Kreisverkehr von Castelló Nou.

Roses startet eine Kampagne, um die Händler und die Bürger aufzufordern, die Abfälle auf den Märkten am Sonntag korrekt und umweltfreundlich zu entsorgen.

In L’Escala wurde der neue Standort für den Wochenmarkt eröffnet. Er ist jetzt wieder direkt am Meer, hauptsächlich auf der plaça de l'Univers. An dem Markt nehmen jeden Sonntag etwa 90 Händler mit ihren Ständen teil.

Die V FIRA D'INDIANS  von Cadaqués unter dem Motto"1900: un americano a Cadaqués" beginnt am 12 Juni um 22 Uhr 30 mit Musik aus dem Mittelmeerraum und Havaneras. Die Fiesta dauert bis zum 14. Juni.

Llançà stellt für die Fans von AC/DC für deren Konzert im Olympiastadium von Barcelona am 7 Juni einen Bustransfer zur Disposition. Der Bus hält auch in Figueres, um weitere Mitfahrer aus anderen Orten aufzunehmen. Die Reise kostet 15 Euro hin und zurück.

Im Kloster von Vilabertran begann die Renovierung des Herrschaftssaals und der unteren Etage im Palast des Abtes. Einmal fertig, voraussichtlich im November, sollen die Säle öffentlichen Zwecken dienen.

Am 14. Juni ist die Carrer Major von La Jonquera der Schauplatz für einen Markt der Kunst und des Handels, von 9 bis 20 Uhr.

Sant Climent Sescebes veranstaltet am 30 Mai ab 16 Uhr 30 eine Paint Ball-Session. Das Mindestalter der Teilnehmer beträgt 15 Jahre, der Preis für 150 Kugeln 20 Euro.

In Llançà beginnen am 28. Mai die Tage des „Peix de Palangre“, Fisch, der mit der Palangre gefangen wurde. Die Palangre besteht aus einer Leine, die mit Angelhaken versehen ist und auf Grund gelassen wird. Im Gegensatz zur Schleppnetzfischerei wird bei diesem Verfahren der Fisch nicht über den Meeresboden gezogen und behält so besser seine Qualität und Konsistenz. An der Kampagne nehmen die meisten Restaurants des Hafens teil, indem sie spezielle Fischmenüs anbieten.

Mopedfahrer können am 22. Juni im Sektor Sant Carles in Llançà ihre Fahrzeuge von der Technischen Inspektion (ITV) überprüfen lassen. Diese Prüfung ist seit kurzem vorgeschrieben, die Aktion kostet 19 Euro.

Die  Diputació de Girona  stellt 400.000 Euro für die Weiterführung der Renovation des emblematischen Gebäudes Casino Menestral im Zentrum von Figueres in  Aussicht. Diese war im Jahr 2007 wegen  mangelnder Finanzierung unterbrochen worden.

Die Rambla von Figueres ist am 21 Mai der Schauplatz für die „Festa del Joguet“, bei der eine Hundertschaft von Ausstellung erwartet wird, die hier Spielzeug in den verschiedensten Variationen anbietet.

Die Schau schwimmender neuer Boote im Hafen von L’Escala schloss mit positiver Bilanz. Ihre Organisatoren sind sowohl mit der Anzahl der Besucher als auch der getätigten Verkäufe zufrieden.

Der im Jahr 2006  entstandene “Pla Especial de Cap de Creus” ist laut einem Gerichtsbeschluss nicht gesetzesgemäß, weil er den kleinen Ort Vall de Santa Creu bei Port de la Selva nicht in die Naturschutzzone  einbezieht. Das Umweltministerium prüft derzeit, wie Abhilfe geschaffen werden kann.

Ab dem 22. Mai jeden Freitag (außer dem 5. Juni) Livemusik mit Franz van de Geenen am Piano im Restaurant "La Torrada", Figueres.

Figueres beginnt einen neuen Zyklus  des katalanischen Pop-Rock. Die Konzerte finden im Molí de l'Anguila statt, am 15, 16, 23, 29 und 30 Mai. Der Eintritt kostet zwischen 5 und 10 Euro.

Vom 16. bis zum 24. Mai ist das Hotel Xon’s in Empuriabrava (Castello d’Empúries) der Austragungsort für ein Schachturnier (25è campionat de Catalunya). Die Veranstalter erwarten über 100 Teilnehmer.

Wegen zu viel Spam in der Mailbox müssen wir, CapCreus online, von Zeit zu Zeit unsere E-Mail Adresse ändern. Nun ist es einmal wieder soweit, die neue Adresse steht unter E-Mail links unter Inhalt.

Der « Club Esportiu Europeen Loisirs et Pétanque » in Empuriabrava bekam von der Gemeinde einen eigenen Platz neben der Mündung der Muga spendiert. Das Pétanque-Spiel , auch „Boule“ genannt, ist nicht nur in Frankreich eine Art Nationalsport. Weltweit zählen die Pétanque-Verbände mehr Mitglieder als die Fußballvereine.

Am 17. Mai ist der internationale Tag der Museen, die meisten Museen unserer Region bieten deswegen freien Eintritt an.

Ecocmuesu-Farinera, Castello d'Empuries  

Roses installierte am Verkehrskreisel nach Santa Margarida eine Schautafel, welche die Verdienste des Restaurants El Bulli um die Promotion von Roses würdigt. Das El Bulli wurde in den letzten Jahren von den Publikationen und Vereinen der Gastronomie regelmäßig zum besten Restaurant der Welt gekürt.

Roses bietet für Studentengruppen Preisnachlässe für kulturelle und sportliche Aktivitäten an.

Llançà veranstaltet am 31. Mai den ganzen Tag über einen Wettbewerb für Amateurfischer.

Im Hafen von L’Escala veranstaltet der Club Nàutic bis zum 17. Mai eine Schau neuer Boote. Im Wasser schwimmen ausgestellte Boote von fünf in L’Escala ansässigen Firmen. In fünf Zelten sind Stände aufgebaut, die das Angebot abrunden.

Die Strandpromenade von L’Escala wird nun doch nicht um 3 Meter schmäler, hingegen werden ihre ursprünglichen Dimensionen beibehalten. Bis zur Sommersaison dürften die anfallenden Arbeiten nicht gänzlich fertig werden, deshalb wird die Bautätigkeit am 15. Juli eingestellt und im September fortgeführt.

Cadaqués gestaltet seinen allgemeinen Bebauungsplan (POUM) neu. Der bisher gültige stammt noch aus dem Jahr 1986.  Erklärte Absicht der Gemeinde ist, das urbane Wachstum zu reduzieren und den pittoresken Charakter des Ortes beizubehalten und zu fördern.

Die Ausstellung „Porta del cap de Creus“ mit Fotografien von Yvonne Heinert in der Zitadelle von Roses dauert bis zum 28. Juni.

Das Fachgeschäft für Amateurfischer in Llançà, Casa de Pesca Eduard, bietet seine Artikel in Kürze auch über einen online-shop zum Verkauf an.

Der „XII Megalithische  Mai“ endet am 29 Mai mit einem Essen im Bürgerzentrum von Garriguella.

Am 24.Mai 2009 findet um 18.00 Uhr in der Kirche Santa Maria in Roses das jährliche Frühlingskonzert des Chores Miscel.lánia unter Leitung von Holger Stein statt. Am Konzert sind die Chöre von Selva de Mar und Llers beteiligt. Die Zuhörer erwartet ein internationales Musikprogramm. Der Eintritt ist frei.

Ventalló plant gemeinsam mit der “Federació Catalana d'Esquí Nàutic“ auf seinem See ein Zentrum für Wasserski zu installieren. Dazu soll der bestehende See vergrößert und ein zweiter angelegt werden. Das Projekt bedarf aber noch Genehmigungen administrativer Art. 

La Jonquera veranstaltet am 14 Juni in seinen Straßen der Innenstadt die „Mostra d'Art i Comerç“, einen Markt mit Produkten künstlerischer und kommerzieller Art.

In Figueres bleiben auf dem Messegelände die Attraktionen der „Fires i Festes de la Santa Creu“ eine Woche länger geöffnet. Das Rathaus entschloss sich zu dieser Maßnahme, weil wegen schlechten Wetters viel weniger Besucher als sonst der Fiesta beiwohnten.

Roses plant im Sektor Mas d'en Puig den Bau eines Kongreßzentrums, einer kommerziellen Zone sowie eines Internats mit einem französischen Lyzeum.

Am 10. Mai ab zehn Uhr findet in der Bucht von Empuriabrava eine Ruderregatta der katalanischen Liga statt.

In Llançà finden sich am 10 Mai die Freunde der Sardana an der Eremitage Sant Silvestre ein, zum XXX Aplec de Sant Silvestre. Die Veranstaltung beginnt mit einem Frühstück um 10 Uhr.

Unter dem Motto "Noche de piano" spielt Franz van de Geenen am 6. Mai ab 21 Uhr in "Harrys Bar", Roses.

Castello d’Empúries startet eine Informationskampagne, um Hundebesitzer an ihre Pflichten gegenüber der Allgemeinheit zu erinnern. Ein wichtiger Punkt ist dabei, dass diese die Exkremente ihrer Lieblinge von öffentlichen Straßen und Plätzen selbst entfernen. Nach einer Einführungszeit werden aber Zuwiderhandlungen mit Strafen um die 100 Euro belegt. Besitzer von in der Gemeinde registrierten Hunden erhalten umsonst ein Kit für die Entsorgung der Exkremente.

L’Escala ist im Jahr 2010 Hauptstadt der Sardana (Ciutat Pubilla del 2010). Zum letzten Mal wurde diese Ehre dem Alt Empordà in Llançà zuteil, im Jahr 1991.

Der Campingplatz Laguna in Empuriabrava erhielt vom Deutschen Camping-Club die bestmögliche Bewertung, 5 Sterne.

Das Rathaus von Roses plant, eine ständige Verkehrsverbindung zum Flughafen Girona einzurichten. Es verhandelt zurzeit mit Busunternehmern und an dem Dienst besonders interessierten Parteien wie Hoteliers etc.

Roses und die südfranzösische Stadt Céret unterzeichneten eine Übereinkunft zur Zusammenarbeit der Rathäuser über die Grenze hinweg. Zunächst soll mit einer Reihe von gemeinsamen Veranstaltungen der Kontakt zwischen den Jugendlichen der beiden Orte im Alter von 12 bis 15 Jahren gefördert werden.

Céret  

L’Escala feiert in Erinnerung an seine Vorfahren vom 1 bis zum 10 Mai sein traditionelles griechisch-römisches Fest. Im Fokus der „ XIV Fira Grecoromana Triumvirat Mediterrani” steht dieses Jahr die Nahrung seiner römischen Epoche. Ein Teil der Fiesta ist die Simulation eines römischen Militärcamps. 

Die V FIRA D'INDIANS von Cadaqués am 12. Juni steht unter dem Motto "Un americano a Cadaqués".

In Llançà wurde ein 31 jähriger Einwohner festgenommen, dem drei Einbrüche in Privathäusern zur Last gelegt werden. Er hatte in jedem Fall ein Fenster mit einem Stein zerstört, war ins Haus eingedrungen und hatte dort kleinere Elektrogeräte entwendet.

Die Journalistin Marga Figueras erhielt in Cadaqués den Preis  Carles Rahola (...i Llorens;  Cadaqués, 1881 - Girona, 1939) für den am 28 November letzten Jahres in der Zeitung Presència erschienenen Artikel „L'última gent salada“.

Der Hafen von Llançà bekommt ein neues Schutzdock, welches die Hafenanlagen und das Gebäude der  Fischereigenossenschaft vor Unwettern schützen soll. An Weihnachten letzten Jahres hatte ein starker „llevante“ mit meterhohen Wellen dieses völlig unbrauchbar gemacht. In der Folge reiften verschiedene Planungen, wie dies in Zukunft verhindert werden könne, darunter auch die Verlegung der Fischversteigerungshalle an einen anderen Ort. Nun hat sich aber das Umweltministerium für ein neues Dock entschieden, allerdings sind für dessen Bau noch Genehmigungen von verschiedenen Administrationen erforderlich.

Die Justiz beantragte eine Geldstrafe von 4.860 Euro und dreieinhalb Jahre Gefängnis für den Immobilienmakler Thomas Höffken aus Roses. Höffken hatte im Jahr 2001 im Auftrag eine Wohnung in Santa Margarida verkauft, den Erlös jedoch nicht an die Verkäufer abgeführt. Er hatte zunächst mit mehreren  nicht gedeckten Schecks bezahlt, daraufhin wanderte die Angelegenheit zum Friedenrichter von Roses, wo der Makler zusagte, das Geld plus Zinsen innerhalb von zehn Monaten zu bezahlen. Letzteres geschah jedoch ebenfalls nicht.

Die Landesregierung präpariert einen neuen Passus des Llei de l'Habitatge (Wohnungsgesetz). Dieses definiert Wohnungen, die nicht ständig bewohnt sind und temporär an Touristen vermietet werden, als "habitatges d'ús turístic", Wohnungen mit touristischem Nutzen. Diese müssen dann als solche bei den Gemeinden registriert werden. Diese wiederum erteilen nach der Prüfung, ob die Wohnungen den Mindestanforderungen genügen, in Form einer „licencia municipal“ die Erlaubnis zum Vermieten. Die Gemeinden sind von diesen Plänen aber nicht sehr begeistert, da dies einen gewaltigen Verwaltungsaufwand fordert und in den meisten Rathäusern hierfür die Infrastruktur überhaupt nicht vorhanden ist. Dies gilt naturgemäß besonders für Orte mit einer hohen Anzahl von Zweitwohnungen. Insofern ändert sich für Vermieter von Ferienwohnungen erst einmal gar nichts.

Die Vereinigung der Bürger und Geschäftsleute von L’Escala regt das Rathaus an, die Renovierungsarbeiten an den Straßen Roca Maura, l'Església, Pintor Mascort, Eivissa, Víctor Concas und der avinguda de Roma vorerst aufs Eis zu legen. Der Verein argumentiert, dass wegen der Wirtschaftskrise die hierfür fälligen Extrasteuern nicht zumutbar sind.

Bisher gestaltete sich die Fiesta Mayor von Figueres , die „Fires i Festes de la Santa Creu“ (bis zum 3. Mai) wenig anheimelnd. Schlechtes Wetter gab seinen Teil zu dem wenig attraktiven Programm, das wegen der angespannten Finanzlage mit 40 % weniger Budget auskommen muss.

Llançà veranstaltet am 1. Mai den ganzen Tag über einen Wettbewerb der Sportfischer.

Mit „tanzend in den Mai“ unterhält das FranzFrenzDuo mit Franz van de Geenen und Gerry Neuhaus am 30. April ab 20 Uhr die Gäste des  Bar-Restaurants Rincón del Cordobes "Orreo" in Los Arcos, Empuriabrava.

Wie an jedem 20. April des Jahres veröffentlichte das Restaurant Magazine in Londons Freemason'Hall die Liste der besten Restaurants der Welt (The World's 50 Best Restaurants). Sieger wurde, zum zweiten Mal nach dem Jahr 2002, das El Bulli in Roses. Aber auch der Celler de Can Roca in Girona machte mit dem fünften Platz Furore. Unterm Strich: Zwei der fünf besten Restaurants der Welt in der Provinz Girona, sozusagen vor der Haustür. Trotzdem sollte man deswegen nicht, wie manche Medien das propagieren, unsere Region als das gastronomische Zentrum der Welt betrachten

Die Periode für Einsprüche gegen den neuen Bebauungsplan von Roses (POUM) ist beendet. Das Rathaus erhielt 206 Eingaben.

Roses investiert 5,2 Millionen Euro in den Umbau seines alten Rathauses und in den Bau eines Bürgerzentrums an der riera Ginjolers. In das alte Rathaus sollen städtische Dienste einziehen, im neuen Bürgerzentrum wird auch ein Tourismusbüro etabliert.

Die zuständigen Administrationen erstellen derzeit für Spanien eine „Mapa Eòlic Marí", eine Karte welche definiert, wo die Installation von Windgeneratoren auf dem Meer möglich und sinnvoll ist und wo nicht. Die Costa Brava gehört dabei zu den favorisierten Zonen, allerdings nicht die Region um das Cap de Creus.

Ferngespräche in Länder der Eu vom Festanschluss sind über den Call-by-Call Service erneut billiger geworden. Tagsüber an Wochentagen kosten die Gespräche 5 Cent pro Minute, zwischen 18 und 20 Uhr 3,5 Cent, und von 20 bis 8 Uhr sowie samstags und sonntags rund um die Uhr nur mehr 2,9 Cent.

Wer über ein spanisches E-Mail Konto verfügt, darf sich nicht wundern, wenn er häufig Mails von (angeblichen) Banken erhält, die ihn auf auffordern, Kontendaten preiszugeben. Diese Mails gehören in den Papierkorb, andernfalls riskiert man, dass das Geld auf dem Konto unversehens in dunkle Kanäle verschwindet.

Die Fischereigenossenschaften der Provinz Girona streben betreffs des Fangs von Sardellen eine Gesetzesänderung an. Bisher dürfen die „anxoves“ ab einer Länge von 9 cm gefangen und vermarktet werden. Die Fischer möchten, dass dieses Maß auf  11 cm verlängert wird, da sich ansonsten die Spezies wegen Überfischung nicht regeneriert.

Der Stausee von Portbou wird künftig von der „Agència Catalana de l'Aigua“ verwaltet, bisher  oblag dies der Gemeinde selbst. Der kleine Stausee verliert zur Zeit 30 Tausend Liter Wasser pro Tag und benötigt deswegen dringende Reparaturen.

In L’Escala schreitet die Reparatur der durch das Unwetter an Weihnachten zerstörten Strandpromenade zügig voran. Von dem alten „Passeig“ sind kaum mehr Spuren vorhanden.

Der Marathonlauf in l’Escala (3. Mai) startet und endet bei den Ausgrabungen von Empuries. Die Veranstalter erwarten mindestens 1000 Teilnehmer.

Empuries  

Der amerikanische Schauspieler John Malkovich eröffnet am 18 Juli das  „Festival Castell de Peralada“, mit einem lyrischen Abend, musikalisch begleitet durch Werke von Vivaldi, Mozart und Beethoven.

Die Stiftung Fundació Mar in  Begur schätzt, dass zwischen dem Cap de Creus und Sant Feliu de Guíxols pro Jahr zwischen 30 und 40 Freizeitboote versinken. Oft ist allerdings nicht ein Schiffbruch die Ursache.  Viele Freizeitkapitäne erledigen sich so der unbrauchbar geworden Boote, um die Kosten ihrer Abwrackung zu sparen, andere wiederum deklarieren die Angelegenheit als Unfall, um die Versicherungsprämie zu kassieren, Tendenz steigend. Der Nachweis einer Absicht ist meist schwierig, da die Bergung der gesunkenen Boote zu kostenintensiv ist.

Cap de Creus  

Am 24. April um 20 Uhr eröffnet die Zitadelle die Ausstellung „Roses. Porta del Cap de Creus“ mit Fotografien von Yvonne Heinert.

Obwohl die Stauseen der Region gefüllt sind und somit keine Wasserknappheit herrscht wie vor einem Jahr, sank der Wasserkonsum im ersten Trimester des Jahres in der Provinz Girona um 15 % im Vergleich zum Vorjahr.

Ausgesprochen schlechtes Wetter drückte die Stimmung der Feriengäste während der Osterfeiertage. Regen und Windböen, bedeckter Himmel und Temperaturen um die 10 Grad veranlassten viele Sonnenhungrige, die Costa Brava vorzeitig wieder zu verlassen. Deswegen verlief der eigentliche Rückreiseverkehr in Richtung Barcelona und Frankreich am Ostermontag ziemlich ruhig. Nutznießer des Wetters waren allerdings die Skiorte in den Pyrenäen. Dort schneite es anstatt zu regnen, viele der Hotels waren ausgebucht.

Der Karfreitag bescherte dem kleinen Ort Garriguella (731 Einwohner im Jahr 2006) einen Geldregen. Bei der Blindenlotterie ONCE (Organización Nacional de Ciegos de España) fielen 10.830.000 Euro auf Lose, die die Einwohner des Ortes gekauft hatten. 48 von ihnen gewannen jeweils 35.000 Euro, einer 150.000 Euro, den Löwenanteil erhielt aber der glückliche Gewinner von 9 Millionen Euro.

Garriguella  

Auf der Messe für Gebrauchtboote in Empuriabrava wurden 78 Boote verkauft. Die Käufer interessierten sich entweder für kleine Boote oder große Yachten, die mittleren Preisklassen zwischen 40 und 70 Tausend Euro fanden aber kaum Liebhaber.

Die Galerie Marges-U in Cadaqués zeigt bis zum 24 Mai eine Ausstellung mit Arbeiten des im März dieses Jahres unerwartet verstorbenen Künstlers Rafael Bartolozzi (1943 - 2009). Bartolozzi lebte seit den sechziger Jahren immer wieder zeitweise in Cadaqués, wo er auch seine Gattin Núria Aymamí kennen lernte.

Rafael Bartolozzi  

Das Can Laporta  in La Jonquera stellt vom 20. April bis zum 3. Mai Werke des Malers und Bildhauers Jordi Gispert aus.

In Cadaqués begannen Arbeiten, um in Portlligat verschiedene exotische Pflanzen zu eliminieren, die als Eindringlinge angesehen werden und dem Ökosystem der Mittelmeerküste Schäden zufügen.

Das „Centre Cultural Sant Domènec“ in Peralada zeigt bis zum 3. Mai die Ausstellung «La costura a mà i a màquina», eine Sammlung historischer Nähmaschinen.

Nach vier Monate dauernden Modernisierungsarbeiten ist das Aquarellmuseum von Llançà wieder geöffnet. Die Beleuchtung ist dabei komplett ausgetauscht worden;  die neuen Halogenlampen produzieren keine Reflexe mehr auf den Schutzgläsern für die Aquarelle.

Der Springbrunnen auf dem Platz vor dem Bahnhof in Figueres ist wieder in Betrieb, nach seiner Renovierung funktioniert er mit einem geschlossenen Wasserkreislauf.

In Cadaqués sind die Schäden beseitigt, die das Unwetter am 26. Dezember letzten Jahres angerichtet hatte. Auch das an den Strand geschwemmte Boot ist entfernt worden.

Die Fischer der Provinz Girona fingen im Jahr 2008 12.058 Tonnen Fisch, 25 % weniger als im Vorjahr. Dieser Rückgang wurde teilweise durch höhere Preise wieder ausgeglichen. Umsatzstärkster Hafen war Roses.

Das Rathaus von l’Escala veranschlagt die Kosten für die Neugestaltung der Strandpromenade auf 10 Millionen Euro. Laut den Plänen wird der neue „Passeig“ auf 500 Metern Länge um drei Meter nach hinten versetzt.

L’Escala bietet während der Sommermonate für seine Bürger Parkplätze (zona blava) für einen Euro pro Tag an. Berechtigt sind nicht nur Personen mit Wohnsitz in L’Escala, sondern auch solche, die dort Steuern für Wohneigentum zahlen oder ein Fahrzeug angemeldet haben.

Am letzten Wochenende tummelten sich um das Cap de Creus herum ungefähr 20 Delfine.

Die Kommission für Urbanistik in Girona genehmigte den speziellen Bebauungsplan für das Zentrum von Cadaqués. Dieser definiert detailliert, was baulich in Zukunft erlaubt ist und was nicht, mit starkem Akzent auf die Erhaltung der historischen Substanz

Das Patronat de Turisme startet gemeinsam mit Turespaña eine internationale Werbekampagne für die Costa Brava, mit Bildern aus Monells, Calella de Palafrugell¸ den illes Medes und dem Strand Aigua Xelida im Baix Empordà sowie Tossa de Mar in la Selva. Unsere Region, der Alt Empordà, wird nur durch Portlligat in Cadaqués repräsentiert. Die Kampagne verfügt über ein Budget von 600.000 Euro.

L’Escala stellt in seiner Innenstadt am Karfreitag den Kreuzweg Jesu szenisch nach, mit 90 Teilnehmern, verteilt auf 8 Schauplätze. Sie beginnen auf der plaça de l'Església mit der Verurteilung Jesu.

Colera engagierte nach zahlreichen Einbrüchen vor kurzer Zeit einen privaten Sicherheitsdienst, der für die öffentliche Sicherheit im Ort sorgen soll. Das „departament d'Interior“ informierte nun das Rathaus von Colera, dass dies nicht statthaft ist. Private Wachdienste dürfen nur auf privatem oder geschlossenem Terrain agieren, nicht aber in den Straßen patrouillieren. Colera denkt nun über Alternativen wie etwa eine lokale Polizei nach.

Hauptsächlich als Folge der Immobilienkrise steigt die Nachfrage nach Mietwohnungen stark an. Da aber auch das Angebot steigt, bleiben die Preise relativ stabil. In Katalonien kostet eine Mietwohnung durchschnittlich 908 Euro pro Monat, dabei schlägt allerdings Barcelona mit seinen teuren Mieten stark zu Buche. In Figueres beträgt die Durchschnittsmiete 608 Euro, die teuersten Wohnungen im Alt Empordà sind aber in La Jonquera,  mit über 1000 Euro pro Monat.

Ein privater Investor beabsichtigt, in l’Escala nahe dem Camp dels Pilans auf 8.337 Quadratmetern einen Freizeitpark zu errichten. Das Rathaus gab bereits grünes Licht für die Pläne.

Die kleine, direkte Straße zwischen Castello d’Empúries und Empuriabrava ist während der nächsten Monate wegen Bauarbeiten an der Brücke über die Mugueta für den Verkehr gesperrt.

Ab der Osterwoche bis zum Sommer ist im Hafen von Llançà die Tourismusinformation am Parkplatz auch an den Wochenenden geöffnet, von 10 bis 14h und von 16 a 19h.

Um den Tourismus nicht zu stören, waren bisher in Roses vom 15. Juni bis zum 1. September Bauarbeiten untersagt, die  erhebliche Lärmbelästigungen verursachen. Wegen der wirtschaftlichen Schwierigkeiten vieler Bauunternehmer wurde diese Periode jetzt gekürzt, vom 1. Juli bis 15. August. Die Opposition im Rathaus kritisiert diese Maßnahme heftig.
Die Musikfestivals des Empordà stellen um die Osterzeit ihr Programm vor. Trotz Wirtschaftskrise gibt es bei den meisten Festivals keine bedeutenden Einschnitte, jedenfalls nicht solche, die das Publikum schmerzlich notieren müsste. Peralada, als Beispiel, verfügt über das gleiche Budget wie im letzten Jahr, obwohl sich die Sponsoren sehr zurückhaltend geben. Es erhöht die Anzahl seiner Konzerte, was sich positiv in den Einnahmen niederschlagen dürfte. Die Programmstruktur der letzten Jahre mit einer Mischung aus Klassik, Oper, Jazz und Pop wird in etwa beibehalten, sie setzt aber dieses Jahr einen deutlichen Akzent auf die katalanischen Liedermacher des „Nova Cançó“, mit Interpreten wie Xavier Baró, Dani Flaco, Ester Formosa, Sílvia Comes und Miquel Gil.
Peralada  

Auch in Cadaqués sind dieses Jahr keine bedeutenden Änderungen zu erwarten. Das Programm beginnt wie immer am 1. August und umfasst 9 offizielle Konzerte. Da das Festival bereits im letzten Jahr einige Änderungen räumlicher wie auch künstlerische Art erfahren hatte, dürfte sich an der Programmstruktur wenig ändern.

Roses arrangiert den Olivenhain Gran Vila als neue urbane Grünzone. Das Gelände zwischen den Straßen Arquímedes und Almogàvers war von der Gemeinde vor einigen Monaten gekauft worden. Erste Säuberungsarbeiten haben bereits begonnen.

In Castello d’Empuries wurden während einer drei Tage dauernden Aktion der Associació Comerç de Castelló und Pro Gat i Gos Ampuria über 400 Haustiere, meistens Katzen gratis sterilisiert. Pro Gat i Gos wurde im Jahr 1993 gegründet und kümmert sich seitdem um herrenlose Haustiere, besonders Katzen und Hunde. Der Verein finanziert sich aus privaten Spenden.

Die starken Unwetter um die Weihnachtszeit letzten Jahres förderten zahlreiche Reste von Galeeren zu Tage,  die unter dem Meeresboden verborgen waren. Bisher wurden schon über 200 Funde aus der phönizischen bis römischen Epoche registriert, in Roses, Sant Martí d'Empúries, l'Escala und den illes Medes vor L’Estartit. Geplant ist zunächst, die „Bahía“ dreidimensional digital zu erfassen und die Funde zu nummerieren.

Im Kloster Santa Maria de Vilabertran begannen erneut Restaurierungsarbeiten. Ziel ist der Herrschaftssaal mit seinen besonderen architektonischen Elementen der Gotik.

Nach dem Sommer beginnt die Renovierung des Gebäudes l'Alfolí de la Sal in L’Escala, es soll im nächsten Jahr kulturellen Zwecken dienen.

Die Preise für Wohnungen aus zweiter Hand fielen im ersten Trimester des Jahres in Katalonien um 1,8 %, im Durchschnitt beträgt der Preis aktuell 3017 Euro pro Quadratmeter. In der Provinz Girona konnten sich nur Empuriabrava (+1,8 %) und Llançà (+0,1 %) diesem Trend widersetzen.

Das Gemeindebudget von Cadaqués beträgt dieses Jahr 7,3 Millionen Euro, 16,96 % mehr als im Vorjahr. Diese Erhöhung wurde notwendig, weil Cadaqués dringende Renovierungsarbeiten an der Strasse entlang des Meeres ins Haus stehen; diese war während der Unwetter zu Weihnachten letzten Jahres teilweise zerstört worden. Die hierfür notwendigen 1, 3 Millionen Euro werden aber zum Großteil von anderen Administrationen übernommen.

Colera eröffnete nach acht Monate dauernden Renovierungsarbeiten sein Sozialzentrum El Trull. Dort können nach dem Umbau auch ältere oder behinderte Personen leicht Zugang finden, für die heißen Monate gibt es jetzt eine Klimaanlage.   

Der Bürgermeister von Figueres, Santi Vila , kündigte während der „Fira Gust“ auf der Rambla neue Pläne für das ehemalige Schlachthaus an. Demnach soll das Gebäude dazu dienen, Nahrungsmittelprodukte des Empordà vorzustellen und für deren Kommerzialisierung zu sorgen.

Der Verkauf der Grundstücke des neuen Industriegeländes von Roses an der Straße nach Vilajuïga wurde um drei Monate bis Juni verschoben, weil an den Plänen noch Modifikationen notwendig sind. Es werden dann kleinere Parzellen angeboten als geplant und die Preise wurden nach unten korrigiert.

Das „Culinary Institute of America“, Amerikas Autorität für die hohe Schule der Kochkunst, zeichnete Ferran Adrià (El Bulli, Roses) als Küchenchef des Jahres aus. Adrià erhält während einer Gala in New York den „Augie“, benannt nach dem französischen Meisterkoch Auguste Escoffier (* 28. Oktober 1846 in Villeneuve-Loubet; † 12. Februar 1935 in Monte Carlo), einst genannt „der Koch der Kaiser und der Kaiser der Köche“. Sein Buch "Guide Culinaire" gilt als die formale Grundlage der Kochkunst des 20. Jahrhunderts.

Auguste Escoffier  

Bisher konnten professionelle Fischer  auf Booten bis zu 8 Metern Länge allein auslaufen. Nun reduziert eine neue Verordnung der Kapitäinerie von Palamós diese Länge auf 7,50 Meter. Dies betrifft in Sant Pere Pescador den Fischer Miquel Roig, der deswegen seit einem Monat nicht mehr mit seinem modernen, erst vier Jahren alten Boot fischen darf. Miquel Roig wird in seinem Bemühen, dies zu ändern, von zahlreichen Kollegen unterstützt.

Nach dreißig Jahren Auseinandersetzung einigten sich jetzt Torroella de Montgrí und L’Escala über ihre Kompetenzen und Pflichten hinsichtlich des Strandes cala Montgó. Der Strand liegt an der Grenze zwischen dem Alt und dem Baix Empordà und gehört geographisch zu beiden Orten. Torroella de Montgrí ist demnach für die Reinigung des Strandes und seine Sicherheit zuständig. L’Escala übernimmt die Reinigung des Parkplatzes und der Strandpromenade, sorgt dort für die Sicherheit und veranstaltet einen Wochenmarkt.

Die provisorische, in Containern installierte Fischversteigerungshalle im Hafen von Llançà nahm ihren Betrieb auf. Die 80 Fischer von Llançà müssen jetzt nicht mehr in die Halle von Port de la Selva ausweichen, um ihre Fänge zu verkaufen.

Die Stiftung Gala-Salvador Dalí schloss das Geschäftsjahr 2008 mit einem Überschuss von 4,2 Millionen Euro. Ihre Einnahmen stammen aus dem Verkauf von Autorenrechten und dem Besuch (1.274.554 ) der drei Museen des dalianischen Dreiecks (Figueres, Puból und Cadaqués).

Das Ecomuseu-Farinera in Castelló d'Empúries zeigt bis zum 31. Mai die Ausstellung «Terra d'aigua, vent i cereals. Els molins fariners de l'Alt Empordà».

L'Escala fordert das Umweltschutzministerium auf, die Fläche des geplanten Naturschutzgebietes „Montgrí, Illes Medes i Baix Ter“ um 290 Hektar zu reduzieren. Es handelt sich hierbei um bisher landwirtschaftlich genutztes Gelände im Osten von L’Escala..

Der Sporthafen von Roses rief die Kampagne "Sóc Sostenible" (Ich respektiere die Umwelt) ins Leben. Sie richtet sich an die Bootsbesitzer des Hafens und fordert diese unter anderem auf, keinerlei Abfälle im Meer zu entsorgen.

Sant Père Pescador eröffnete in der c. del Carme, 10-12 ein neues Postamt. Seine Räumlichkeiten sind auch für Behinderte gut zugänglich.

L’Escala baut jetzt definitiv ein unterirdisches Parkhaus unter der plaça Catalunya, die entsprechenden Arbeiten beginnen nach dem Sommer.

12 Ruderer und Ruderinnen des Club Xon’s Rem Empuriabrava wurden für die katalanische Nationalmannschaft ausgewählt.

Im letzten Jahr wurden in der Provinz Girona 8.884 Wohneinheiten verkauft. 28 % der Käufer kommen aus Barcelona, 1.372 Wohnungen wechselten in die Hand ausländischer Besitzer. Besonders begehrt waren Objekte an der Küste, Roses ist hierbei mit 565 Einheiten Spitzenreiter.

Roses unternimmt eine gründliche Renovierung seiner Altstadt. Die Arbeiten ziehen sich bis in das Jahr 2013 hin.  Ein Teil der Kosten von 8,6 Millionen Euro wird durch eine Subvention des Llei de Barris in der Höhe von 4,31 Millionen Euro finanziert.

Die Stiftung Gala-Salvador Dalí in Figueres erwarb eine Liegenschaft, auf der nach einem Neubau ihre Verwaltung untergebracht werden soll. Dadurch wird in der Torre Galatea Platz frei für die Erweiterung des Dalí-Museums.

Die Amateurfischer dürfen dieses Jahr an der katalanischen Küste keine Thunfische mehr angeln. Die Betroffenen sind mit dieser neuen Verordnung aber keineswegs einverstanden. Sie räumen ein, dass der Thunfisch eine bedrohte Spezies ist, weisen zugleich aber daraufhin, dass ihre Fangquoten mit 0,006% im Vergleich zum professionellen Thunfischfang  verschwindend klein sind. Auch seien durch die Verordnung negative wirtschaftliche Konsequenzen zu erwarten, da viele Touristen unsere Region wegen des Thunfischfangs besuchen.

Die Landesregierung kontrolliert im Rahmen einer Informationskampagne die gastronomischen Betriebe der Region im Hinblick auf den Gebrauch der katalanischen Sprache. Das Gesetz sieht vor, dass in jedem Etablissement mindestens ein Mitarbeiter imstande ist, Katalanisch zu verstehen, sprechen muss er die Sprache aber nicht. Auch die Speisekarten und das Beschwerdebuch müssen in Katalanisch vorhanden sein.

Castello d’Empúries bringt die “zona de la Musclera” auf Vordermann. Die Zone im Kanalgebiet von Empuriabrava machte bisher einen vernachlässigten Eindruck. Nun wird sie erst einmal gründlich gesäubert.

Cadaqués erinnert sich am 6. Juni mit der V FIRA D'INDIANS  seiner Verbundenheit mit Kuba.

Cadaqués baut an seinem Ortseingang einen neuen Busbahnhof auf 3000 Quadratmeter Fläche. Er soll bis zur Saison 2010 fertig werden. Cadaqués wird dann der kleinste Ort Kataloniens mit einem eigenen Busbahnhof sein. Ob dann wegen des neuen Bahnhofs mehr Busse verkehren werden, steht aber noch in den Sternen.

In L’Escala wird die Strandpromenade repariert, nach den enormen Unwetterschäden vom 26. Dezember letzten Jahres. Bis zur Sommersaison sollen die Arbeiten, das Rathaus veranschlagt hierfür 3,7 Millionen Euro, unter Dach und Fach sein. Bereits Anfang Mai kann der Wochenmarkt schon wieder auf dem „passeig“ stattfinden.

Rabós transportiert die Reste seines alten Friedhofs in den neuen außerhalb des Ortes. Die Archäologen  erwarten sich auf dem Gelände des alten Friedhofs aufschlussreiche Funde der mittelalterlichen Kirche Sant Julià de Rabós.

Roses möchte sich gerne als Zentrum für kleinere bis mittlere Kongresse etablieren.

Figueres nahm nach einer Probezeit jetzt definitiv seinen Elektrobus in Betrieb, den ersten seiner Art in Katalonien. Der Bus ist nicht nur umweltfreundlich, er schont auch die Stadtkasse. Es kostet nur 7,50 Euro, bis die Batterien für einen Tag aufgeladen sind.

In Frankreich erschien die hundertste Ausgabe des Restaurantführers Guide Michelin. Aus diesem Anlass publizierte das Verlagshaus eine Jubiläumsausgabe, in der sämtliche Restaurants der Welt aufgeführt sind, die sich zurzeit mit drei Michelin-Sternen schmücken dürfen.  In Katalonien sind dies El Bulli (Roses), Can Fabes (Sant Celoni) und Carme Ruscadella-Sant Pau ( Sant Pol de Mar)

Die Stadtbibliothek von Roses schloss das Jahr 2008 mit einer sehr positiven Bilanz. 13 % mehr Leser als im Vorjahr nutzen ihre Angebote, fast 40 % der Bürger von Roses sind Mitglieder der Bibliothek.

Die Bürgermeister der Region und die Polizei zeigen sich besorgt über eine starke Zunahme von Eigentumsdelikten. Nach deren Ansicht hängt dies ursächlich mit der Wirtschaftskrise zusammen. Die Täter sind sehr oft Personen, die bisher kriminell kaum auffällig waren. Ihre Motive sind schlicht und einfach wirtschaftliche Not.

In La Jonquera entsteht zwischen dem „coll del Portell“ und dem „coll de Panissars“ ein Park mit siebzehn Windgeneratoren. Die Firma Windmaster hatte das Projekt vor zehn Jahren ins Leben gerufen; inzwischen erklärten die Administrationen den Windgeneratorenpark als Plan von öffentlichem Interesse. Die Eigentümer der betroffenen Zone wurden bereits informiert, dass ihre Grundstücke deswegen enteignet werden.

Die kleine Straße zwischen Castello d’Empúries und Sant Pere Pescador ist in Katalonien die Strasse, auf der die meisten Verkehrunfälle mit Tieren geschehen. Die meisten Kollisionen erfolgen mit Pferden, Hirschen und Wildschweinen, in dieser Reihenfolge. Die Verantwortlichen für den an die Straße grenzenden Naturschutzpark Aiguamolls sowie betroffene Administrationen versuchten in der Vergangenheit immer wieder ohne nennenswerte Erfolge, den Wildwechsel zu unterbinden. Die (Polizei) Mossos d’Esquadra versucht nun, die Verkehrsteilnehmer für die Gefahren auf dieser Straße zu sensibilisieren. Dazu gehören auch temporäre Radarkontrollen.  

Aiguamolls  

Roses wirbt für sein kulturelles Programm neuerdings auf drei quadratischen Litfasssäulen, auf der plaça Catalunya, plaça del Teatre und der plaça Llevant

Die Zentren für erste medizinische Hilfe (CAP) in Peralada und Portbou reduzieren die Besuchszeiten. Wer in Peralada während der Nacht, an Wochenenden oder Feiertagen Hilfe benötigt, muss sich an das städtische Krankenhaus von Figueres wenden. In Portbou ist ab 15 Uhr das CAP von Llançà für medizinische Notfälle zuständig.

Der amerikanische Weinguru Robert Parker veröffentlichte seine jährlich erscheinende Liste der (113) besten spanischen Weine.  In das Ranking des Kritikers fand auch ein Wein der DO Empordà Aufnahme, der Martí Fabra Selecció Vinyes Velles, 2005, der Kellerei Martí Fabra in Sant Climent Sescebes. Martí Fabra’s Weine sind hier im Einzelhandel kaum zu finden, ein Besuch seiner Kellerei ist aber sehr zu empfehlen.

Die Straßenbeleuchtungen von L’Escala sind in derart schlechtem Zustand, dass sie nicht mehr den gesetzlichen Anforderungen entsprechen. Dies gilt sowohl für den Stromverbrauch als auch für die Umweltverschmutzung. Das Rathaus plant deswegen fest ein, im Jahr 2010 alle 4100 Leuchtkörper zu ersetzen.

Ryanair schließt während dieses Jahres voraussichtlich alle seine Schalter für das Check-in. Buchungen, auch solche mit nicht nur Handgepäck, können dann nur mehr über das Internet vorgenommen werden. Auf den Flughäfen wird es lediglich eine Stelle geben, wo die Gepäckstücke abgegeben werden können. Ryanair will damit Kosten einsparen.  Zurzeit nutzt nur mehr jeder fünfte Ryanair -Passagier das übliche Check-in, die anderen führen lediglich Handgepäck mit sich und bedienen sich bereits des gut funktionierenden Online - Check-ins.

L’Escala gestaltet sein Tourismusbüro in Riells völlig um. Dort sucht im Sommer eine große Anzahl von Touristen Rat, die Bürofläche ist bisher aber auf nur 5 Quadratmeter beschränkt.  Daraus sollen bald 60 Quadratmeter werden.

Roses nummeriert seine Häuser neu. In Laufe der Jahre ist da ein gewisses Durcheinander entstanden, dem soll jetzt abgeholfen werden. Erster Kandidat ist die „Gran Via Pau Casals“ mit ihren 96 Gebäuden.

Ab jetzt müssen auch Kataloniens Mopeds zum TÜV (hier ITV). Dies gilt für alle Mopeds, die älter als drei Jahre sind. In vielen Orten installiert der ITV aber mobile Kontrolleinheiten, so dass die Mopeds sich dazu nicht auf den Weg nach Vilamala oder Girona machen müssen.

Roses sieht in seinem neuen Bebauungsplan (POUM) vor, hinter der Zitadelle ein Freizeitgelände zu etablieren. Dort sollen, je nach Interesse der ansässigen Unternehmer, diverse Freizeitangebote entstehen, auch ein Messegelände steht auf dem Programm.

Um die Krise des Baugewerbes abzumildern, wird allerorts der Bau öffentlich geförderter Wohnungen geplant. Auch die kleinen Ortschaften Boadella und Les Escaules schließen sich diesem Trend an, mit vier Wohnungen, die zu moderaten Preisen vermietet werden sollen. Speziell in kleinen Orten sollen diese Wohnungen auch dazu dienen, die Abwanderung junger Einwohner abzufedern.

Die Staatsregierung bewilligte für Castello d’Empúries 1.881.208 Euro an Subventionen aus dem Fonds für lokale Investitionen. Damit werden 14 Projekte gefördert; von den ausführenden Firmen wird erwartet, dass sie hierfür 21 bisher arbeitslose Mitarbeiter beschäftigen.

Gute Nachricht für Biertrinker: Eine Studie der Universität Granada belegt, dass nach anstrengenden sportlichen Aktivitäten ein dreiviertel Liter Bier den Wasserhaushalt des Körpers ebenso egalisiert wie pures Wasser.

Das Tourismusbüro von Port de la Selva ist aus dem Rathaus in die carrer Illa, Nummer 13 umgezogen, gleich neben der Post. Auch seine Telefonnummer hat sich geändert: 972 387 122.

Das Tourismusgewerbe der Costa Brava scheint Schätzungen zufolge mageren Zeiten entgegenzusehen, besonders im Hinblick auf die Anzahl der Feriengäste aus Spanien selbst.  Bereits im Jahr 2008 war deren Anteil um 5 % gesunken. Laut einer Untersuchung des Internetportals ‘Trivago’ will der Grossteil der Spanier im Jahr 2009 in den Ferien weniger ausgeben (85 %) oder aber weniger verreisen (15 %).

Auch der Flughafen Girona beginnt die Wirtschaftskrise zu spüren, trotz der wirklich billigen Ryanair-Flüge, die ja sein Hauptgeschäft ausmachen. Zum ersten Mal seit sehr langer Zeit berichtet der Flughafen von sinkenden Passagierzahlen: Im Januar dieses Jahres gingen diese um 14 % im Vergleich zum Vorjahr zurück.

Trotz angespannter Wirtschaftslage plant Roses, im Jahr 2009 seine Straßen und Gehsteige zu modernisieren. Davon betroffen sind sowohl das Stadtzentrum wie auch die Urbanisationen. Die geplanten Arbeiten sollen 1,6 Millionen Euro kosten, 1,35 Millionen werden durch Subventionen des Staates finanziert.

Das Rathaus von L’Escala lässt eine große Werbetafel zwischen der Carrer Empúries und der Ronda Pedró entfernen. Diese war von einer Werbefirma auf einem Privatgrundstück installiert worden, ohne die erforderlichen Genehmigungen des Rathauses. Da die Werbefirma nicht dazu zu bewegen war, die Situation zu legalisieren, sah sich das Rathaus zu dieser Vorgehensweise veranlasst. Die Kosten werden der Werbefirma in Rechnung gestellt.

Die billigste Art von Spanien zu telefonieren, bietet weiterhin der Call-by-Call Service an. Wer dort bereits zufriedener Kunde ist, bekommt für jeden Bekannten, der ebenfalls diesen Dienst in Anspruch nehmen will, 6 Euro auf seiner Telefonrechnung gutgeschrieben. Es genügt hierzu, das Formular auszufüllen und die eigene Telefonnummer unter „Empfohlen von“ einzutragen.

Das Exilmuseum (MUME) in La Jonquera bietet jeden letzten Sonntag des Monats um 11 Uhr eine Gratisführung an. Hierzu sollte man sich aber unter der Telefonnummer 972556533 oder per E-Mail  (info@museuexili.cat <mailto:info@museuexili.cat>) anmelden.

Die Steuerbehörden planen, für alle Eigentümer illegal gebauter Hütten oder Wohneinheiten innerhalb der Naturparks Cap de Creus oder Aiguamolls Gefängnisstrafen von über einem Jahr sowie Geldstrafen zwischen 2.700 und 4.800 Euro zu beantragen.

Der Club Nàutic von L’Escala organisiert zwischen dem 9 und 17 Mai eine Ausstellung mit neuen Booten im Wasser. Vorgesehen ist Platz für 25 Boote bis zu 12 Metern und Platz für 5 Zelte an Land auf 750 Quadratmetern.

“Ports de la Generalitat” nominierte Joan Pere Darbra als neuen Verantwortlichen für die Hafenanlagen der Zone Nord von Katalonien. Er ist hiermit verantwortlich für die Häfen von Llançà, el Port de la Selva, Roses, l'Escala, l'Estartit, Palamós, Sant Feliu de Guíxols und Blanes.
Port de la Selva  

Seitdem der Hochgeschwindigkeitszug TAV Barcelona mit Madrid verbindet, wird der Nachtzug „Estrella Costa Brava“ von Portbou nach Madrid wesentlich weniger benutzt. Die Bahngesellschaft Renfe versichert aber, dass entgegen anders lautenden Gerüchten der Estrella Costa Brava weiterhin verkehren wird. Dieser braucht von Portbou nach Madrid acht Stunden und ist deutlich preisgünstiger als der TAV.

Wer sich einen Spanischen DSL- Anschluss (auf spanisch ADSL) zulegen möchte, sollte das Kleingedruckte beziehungsweise Kleingeschriebene im Internet sehr genau beachten. Die Anbieter kämpfen mit harten Bandagen, und dies meist zum Schaden der Kunden. Sucht man im Internet nach einem günstigen Anbieter, so findet man schnell ADSL für etwa 9,99 oder 17,99 Euro pro Monat. Der Preis gilt jedoch als Promotion nur für die ersten beiden Monate. Dann steigt der Preis flugs auf um die vierzig Euro pro Monat. Die Verträge sind meistens von langer Dauer und es ist kaum möglich, diese zu kündigen. Sollte man es trotzdem versuchen, geht dies meistens nur per Service-Telefon, und dies bedeutet, dass man sich auf langes, kostenpflichtiges Warten in der Schlange  einstellen kann, trotzdem in der Regel vergeblich. Auch wer bereits einen Anschluss besitzt und eigentlich zufrieden ist, sollte regelmäßig die Rechnungen und Abbuchungen vom Bankkonto kontrollieren, besonders wenn es sich um einen Vertrag handelt, der freie Minuten zum Telefonieren ins Ausland einschließt. Einer der großen Anbieter stellte 1000 freie Minuten pro Monat in Aussicht, zum Preis von etwa 40 Euro inklusive ADSL. Dies funktionierte zunächst kurzfristig, dann aber erschienen die Gesprächsminuten ins Ausland auf der Rechnung und wurden abgebucht. Die Gesellschaft hatte ihre Konditionen geändert, dies auch auf bestehende Verträge angewandt und die Kunden in keiner Weise darüber informiert, weder per Post, E-Mail noch telefonisch. Reklamationen bleiben in der Regel fruchtlos. Was tun? Bei Neuanschlüssen genau durchlesen, was man abschließt. Bei bestehenden Verträgen gut kontrollieren und notfalls die Bank anweisen, die Abbuchungen nicht mehr zu gestatten. Uneingeschränkt empfehlen können wir aber weiterhin den  call-by-call Service zum Telefonieren. Die Anmeldung kostet nichts und das Telefonieren wird um fast zwei Drittel billiger. Seitdem wir zum ersten Mal, vor etwa 6 Jahren, diese Empfehlung ausgesprochen hatten, hat uns deswegen keine einzige Beschwerde erreicht.

l'escala

„Escot L'Escala“, das älteste Geschäft mit  Windsurfingmaterial des Alt Empordà (seit 1991), weiht sein neues Web http://www.escot-lescala.com ein, in Katalanisch, Französisch, Englisch und Spanisch. Es zeigt es unter anderem eine sehr interessante Fotografiegalerie von L'Escala und Umgegend, ebenso eine Web-Cam am „Ports d'en Perris“ , die sich alle fünf Minuten aktualisiert und CapCreus online freundlicherweise zur Verfügung gestellt wird.

 

Der Bach rec del Molí versorgt normalerweise in Castello d'Empúries die umliegenden Gemüsegärten mit Wasser. Seit Juli ist dieser aber gänzlich ausgetrocknet. Das Rathaus sucht nun nach Lösungen.

In L'Escala wurde der Verein Untikesken gegründet, mit dem Ziel, die archäologischen Ruinen von Empúries zu unterstützen.

Laut der englischen Zeitung Daily Mail verlangt die eine 52 jährige, in London lebende Spanierin die Exhumierung der Leiche von Salvador Dali. Sie sei, so Pilar A., die Frucht einer Romanze wischen ihrer Mutter, einem Dienstmädchen, und dem weltberühmten Künstler; eine DNS-Analyse könne dies beweisen.

In Figueres wurde auf dem Messegelände das Freizeitzentrum „Laser Drome“ (plaça d'Europa) eröffnet. Es bietet auf 2500 Quadratmetern neueste Technologien an, die Betreiber hatten 2,5 Millionen Euro investiert.

Die „Biblioplatja“ in Llançà an den Stränden im Hafen und Grifeu wurde von den Feriengästen gut angenommen. Im Juli wurden rund 3000 Nutzer registriert. Die Strandbibliothek offeriert Tagespresse und Wissenswertes über Llançà und im Schatten sitzen kann man dort auch.

Bisher wurde der neue Veranstaltungsort des Musikfestivals von Cadaqués, der Olivenhain Sa Conca, vom Publikum positiv aufgenommen, ebenso die Hinwendung zur zeitgenössischen Musik.

Die Ortspolizei von Roses konfiszierte diesen Sommer bisher über 1,5 Tonnen Ware, die von ambulanten Händlern verkauft werden sollte. Meistens handelt es sich um gefälschte Markenware.

Sant Pere Pescador wurde von der „Agencia Catalana de l’Aigua” attestiert, dass die Qualität seines Meerwassers im Juli exzellent war.

Portbou gestaltete ein altes Ambulanzfahrzeug derart, dass es bis zu sechs behinderte Personen chauffieren kann. Das Rathaus trägt hiermit dem Umstand Rechnung, dass viele Straßen und Plätze des Ortes für Behinderte schwer zugänglich sind. Zunächst soll das Fahrzeug zweimal pro Woche zur Verfügung stehen, etwa für den Besuch des Wochenmarktes. Geplant ist aber auch, das Auto auf Anfrage zur Verfügung zu stellen.

Peralada installierte kürzlich neue Holzbänke im Ortszentrum, konkret in der Straße Viella und auf der  Plaça del Pont.

Am letzten Donnerstag, dem Markttag von Figueres, registrierte der Park + Bus- Service 420 Benutzer, neuer Rekord.

Der Alt Empordà steht kurz vor der Weinernte. Als erste Sorte wird der Chardonnay geerntet. Die Weinbauern erwarten einen guten Jahrgang, jedoch nicht so gut wie im Jahr 2007, wegen der starken Regenfälle im Mai.

Wer in Empuriabrava auf Post wartet, hat ziemlich schlechte Karten. Täglich gehen im Sommer zwischen 4000 und 15000 Briefe als unzustellbar zurück. Die kurzfristig engagierten Postboten kennen sich im postalisch schwierigen Terrain von Empuriabrava kaum aus, erschwerend kommt hinzu, dass die Feriengäste in der Überzahl ihre Wohnungen nur mehr für die Dauer von ein oder zwei Wochen buchen. Dem Rathaus in Castello d’Empúries sind aber die Hände betreffs der Situation weitgehend gebunden, da allein die Post für den Dienst zuständig ist. Diese plant nun zudem, keineswegs zur Freude des Rathauses, ein einziges Zentralbüro in Empuriabrava zu installieren. Dies würde bedeuten, dass Castello selbst ohne eigenes Postamt ist.

Das Rathaus von Castello d’Empúries und der Konzessionär der Kanäle von Empuriabrava einigten sich über die Statuten der neuen Eigentümergemeinschaft der Besitzer von Liegeplätzen. Im Kostenvoranschlag von 2009 bis 2013 ist ein wichtiger Punkt die Renovierung der Fußgängerbrücken über die Kanäle. Betroffene können und sollten sich möglichst bald im „centre cívic“ in mehreren Sprachen über ihre Rechte und Pflichten aufklären lassen. Im Rathaus von Castelló sind sich alle politischen Gruppierungen einig, dass die Prozeduren mit den kleinst möglichen Belastungen für die Betroffenen ablaufen sollen. Sie zeigen sich aber indigniert, dass sich die katalanische Landesregierung des Themas bisher kaum ernsthaft angenommen hat.
Die amtliche Politik sagt, dass die Registrierung und die Zahlung der Gebühren obligatorisch sind, wenn man seine Rechte zu ankern weiterhin in Anspruch nehmen möchte.  Ihre Website Adresse ist: www.marinaempuriabrava.com Telefon: +34 972 45 12 39.  Adresse: Capitania, Av. de la Capitania, s/n, 17487 Empuriabrava.
Die Gebühren für 2008 werden nach der Folgenden Berechnung erstellt. Länge x Breite = m2 x € 15.00 = jährlicher fälliger Betrag.  Ein Beispiel für einen Ankerplatz von 12m, [für ein längeres oder kürzeres Boot ändern Sie einfach die Länge der Gleichung].  Es wird angenommen , dass jeder Ankerplatz einen 3m breiten Kanalraum benutzt.  Ein 12-Meter-Boot x 3 [angenommen] misst 36 x 15 = 540.00 €.  Ein 20% Diskont wird für Zahlungen vor dem 30-09-08 angeboten.
Wie häufig der Fall, besonders wenn Geld und Steuern betroffen sind, und auch wegen mangelnder Klarheit des Prozesses, gibt es eine Oppositionsgruppe gegen die neuen Ankergebühren.  Diese Gruppe ist die „Vereinigung der Inhaber in Empuriabrava.“  Ihre Website ist: www.ap.empuriabrava.com Telefon: +34 606 659 602.

Der Park + Bus - Service auf dem Messegelände von Figueres  zeigt erste Früchte. Durchschnittlich parken dort derzeit 215 Autos pro Tag, deren Insassen sich dann von dem Gratisbus in die Innenstadt fahren lassen.

Der italienische Architekt und Galerist Lanfranco Bombelli Tiravanti starb in Cadaqués im Alter von 87 Jahren. Er war Gründer der Galerie  Cadaqués und stellte mit Künstlern wie Max Bill, Marcel Duchamp und Jasper Johns als erster in Spanien Werke der internationalen Avantgarde aus.

Der Club Nàutic von Llançà begann, Segelkurse für behinderte Personen anzubieten.

Der Speiseeisproduzent  Gelats Dino aus Empuriabrava öffnet 2009 im Norden von China eine Fabrik.

Wegen der Trockenheit geben die Brunnen von La Vajol und Vilamaniscle nicht mehr genügend Wasser ab, um die Bevölkerung zu versorgen; deswegen werden jetzt Zisternen mit Wasser an die Wasserdepots angeliefert und von dort in das Leitungssystem eingespeist.

Roses bietet seinen Gästen gratis Strandaerobic an. Montag, Mittwoch und Freitag um 11 und 18 Uhr in Santa Margarida, vor dem Hotel Monterrey; Dienstag, Donnerstag und Samstag am Strand Salatar, neben dem Hotel Marítim, ebenfalls um 11 und 18 Uhr.

An den Stränden La Farella und Grifeu in Llançà wurde wegen Medusengefahr kurzfristig die rote Fahne gehisst; allgemein muss jedoch gesagt werden, dass sich die Präsenz der Medusen in unseren Gewässern in Grenzen hält, trotz des heißen Wetters.

Drei Fallschirmgleiter landeten auf dem Hauptstrand von Port de la Selva, sehr zum Missfallen der Badegäste. Bei der Aktion wurde ein Kind leicht verletzt, ein Gleiter  beschädigte das Häuschen, in dem die Rettungskräfte untergebracht sind. Das Rathaus forderte die Veranstalter von Sprüngen per Fallschirmgleiter auf, dass sie sich während des Sommers wegen der zahlreichen Badegäste andere Orte zum Landen suchen als den Strand

Vertreter von diversen Gemeinden und Club Nautics besuchten zu Studienzwecken den schwimmenden Ponton in Roses;  dieser wurde erst kürzlich als Pilotprojekt installiert. 46 Boote können dort festmachen, er kann, wenn außerhalb der Saison die Nachfrage geringer wird, wieder demontiert werden.

In dem Alt Empordà gilt weiterhin wegen der Trockenheit der Ausnahmezustand 2 betreffs Wasserknappheit. Da der Staussee von Boadella nur zu 31 % gefüllt ist, dürfte sich daran während des Sommers kaum etwas ändern.

Bisher hatten die Feuerwehrleute im Alt Empordà wenig zu tun. Statistiker sprechen hinsichtlich der Waldbrände von den besten Werten seit 16 Jahren. Bis Ende Juli mussten lediglich 5 kleinere Brände gelöscht werden.

Roses installiert um seine Urbanisationen herum Brandschutzkorridore von 25 Metern Breite; innerhalb dieser darf sich kein brennbares Material befinden. Die Maßnahme gilt für alle Gebäude, die weniger als 500 Meter von Waldgebiet entfernt sind.

Etwa 500 Chinesen erlebten im Ditan-Park von Peking (wahrscheinlich) zum ersten Mal eine Sardana mit 12 katalanischen Tänzern und einer Cobla (Sardanaorchester), präsentiert von der „Fundació Universal de la Sardana“ (FUS).

Innerhalb eines Jahres sank die Anzahl der in Katalonien verkauften Wohnungen dramatisch: Bei Neubauten um 21,1%, bei Wohnungen aus zweiter Hand um 43,6%. Dies hat auf das wirtschaftliche Leben der Region sicher einschneidende Konsequenzen, sollte aber auch zum Umdenken anregen. In der letzten Zeit schickten sich die Baukräne an, Pinien und Olivenbäume als die traditionellen Wahrzeichen der Mittelmeerküste zu ersetzen.  Der renommierte und viel gelesene französische Reiseführer „Le Routard“ bezeichnete in seiner neuen Ausgabe einen Küstenort, den er bisher stets mit Attributen wie „Sympathisches Fischerdorf  mit familiärem Ambiente“ versehen hatte, kurzerhand als „cité beton“, Betonwüste. Dies mag im konkreten Fall zwar etwas übertrieben sein, sollte aber doch als Warnschuss betrachtet werden, denn unsere Region lebt zwar nicht ausschließlich vom Tourismus, aber sie verdankt ihm ihren Wohlstand.

Das Waldbrandrisiko im Alt Empordà wird von den Experten weiterhin als besonders hoch eingeschätzt. Trockenheit, hohe Temperaturen und Windböen sind ein ideales Klima, um ein kleines Feuer sich schnell ausbreiten zu lassen. Bisher blieb dieses Jahr unsere Region  indessen verschont, abgesehen von einigen kleinen Bränden, die die Feuerwehr problemlos löschen konnte.

Kommt man nach Cadaqués, wird man am Ortseingang von einer Statue empfangen, die anhand einer von Salvador Dalí stammenden Skizze hergestellt worden war, und dann geht es weiter in oder durch den Ort immer mit viel „Dalí“, so auch im Museum von Cadaqués: Enrique Sabater, Sekretär von Salvador Dalí zwischen 1972 und 1981, zeigt Reciprocidades, eine kleine Auswahl von Fotografien und Objekten aus Dalis täglichem Leben. Das diesbezügliche Privatarchiv von Sabater umfasst über 20.000 Elemente.

Das Hostal L’Arola, am Ortseingang von Port de la Selva direkt am Strand gelegen, soll seit Jahren der Verlängerung der Strandpromenade weichen. Die Eigentümer des Hotelchens akzeptieren im Prinzip die hierfür nötige Enteignung, akzeptieren aber nicht die bisher angebotene Entschädigung. Diese beträgt 300.000 Euro, der Anwalt der Eigentümer bezeichnet diese Summe als üblichen Preis für eine Wohnung mit Meeresblick, jedoch nicht für ein Terrain von 2000 Quadratmeter samt Hotelgebäude.

Restauratoren fanden im Inneren des „Creu de Vilabertran“, dem ältesten Prozessionskreuz von Katalonien, Dokumentfragmente in Latein und Katalanisch; diese belegen, dass das Kreuz am Ende des XIII oder Anfang des XIV Jahrhunderts entstanden war. Die Dokumente werden jetzt restauriert und später im katalanischen Nationalarchiv aufbewahrt.

Der Stromversorger Fecsa Endesa verlegte in Cadaqués in den Straßen Font Vella, Quima Jaume und Unió de Cadaqués neue unterirdische Stromleitungen; diese verbessern nicht nur dort, sondern auch in weiten Teilen des Ortes die Versorgung mit elektrischer Energie. Konkret bedeutet dies: Weniger Stromausfälle.

Sant Pere Pescador startete eine Kampagne, die seine Einwohner ermuntert, ihre organischen Abfälle selbst zu kompostieren.

Roses will nach dem Sommer einen Ideenwettbewerb starten, um alle Verkehrskreisel des Ortes mit Skulpturen zu verschönern. Das Rathaus plant weiterhin, den Rasen der Verkehrskreisel durch andere Pflanzen zu ersetzen, die weniger Wasser benötigen.

Ferienwohnungen direkt am Meer zu mieten ist während der Sommermonate ein kostspieliges Vergnügen. San Sebastián im Baskenland ist hierbei Spaniens Spitzenreiter, auf den Monat hochgerechnet kostet die Miete dort um die 5200 Euro für eine Wohnung mit 65 Quadratmetern. Zu den relativ eher preiswerten Küstenorten gehört Roses, mit Preisen unter 4000 Euro.

Die Prostitution entlang der Landstrasse N II stellt die Anrainergemeinden seit geraumer Zeit vor Probleme. Zwar konnte diese durch massiven Polizeieinsatz während des Winters etwas eingedämmt werden, seit dem Sommerbeginn sind aber entlang der Straße wieder zuhauf meist junge Ausländerinnen stationiert, die dort ihrem Gewerbe unter eigentlich unzumutbaren Bedingungen nachgehen. Den betroffenen Bürgermeistern, die allesamt einen Imageverlust ihrer Orte befürchten,  sind aber mehr oder weniger die Hände gebunden, da eine klare gesetzliche Regelung aussteht.

In der Bucht von Roses wurde, vorerst als Pilotprojekt während des Sommers, ein schwimmender Ponton für 46 kleine Boote bis sechs Meter Länge  installiert. Bisher machte dort aber nur ein einziges Boot regulär, das heißt bezahlend, fest; und auch das nur während eines Wochenendes. Insofern scheint sich auch dort eine Tendenz festzuschreiben, die an der Costa Brava zur Regel werden könnte, falls die Administrationen nicht umdenken. Diese gehen  einerseits von einem sich immer weiter steigernden Bedarf an Ankerplätzen aus,  wollen aber nicht begreifen, dass  die Bootseigner hierfür keine Preise bezahlen wollen, die den Leistungen nicht angemessen sind. Der Effekt könnte nicht nur sein, dass die Bootseigner ihr Boot hinfort verärgert zu Hause lassen, sondern auch, dass sie sich für ihre Ferien mit Boot dorthin begeben, wo sie sich auch willkommen geheißen fühlen und ihr Boot zu angemessenen Preisen festmachen können.

Llançà, La Farella, 22.07.2008  

Auch in den „Marinas“ wie Empuriabrava oder Santa Margarida macht sich über die Administrationen und deren Preisvorstellungen einiges an Unmut breit, hier handelt es sich aber nicht nur um 46 Ankerplätze auf einem schwimmenden Ponton oder um ein System vom Mietbojen in Buchten, das Spötter bereits als besonders ökologisch bezeichnen, da dort jetzt keine Boote mehr ankern.

Der Sporthafen von L’Escala erhielt die Zertifikate ISO 9001 und 14001; diese attestieren exzellente Qualität und Umweltfreundlichkeit der Anlagen.

In Figueres stieg die Anzahl der Personen, die die städtischen Nahverkehrsbusse benutzen, um 12 %. Figueres plant in naher Zukunft den Einsatz eines Busses mit Elektroantrieb. Leider, so kann man es kaum anders sagen, wird der Park+Bus-Service vom Messegelände in die Innenstadt aber kaum genutzt.

Während des Sommers operieren an der Costa Brava 20 Boote, die Abfälle und feste Materialien aus dem Meer fischen; 15 Boote werden in Küstennähe eingesetzt, fünf auf hoher See.

Die „Agència Catalana de l'Aigua” gab bekannt, dass sich die Strände der Costa Brava allesamt in gutem bis bestem  Zustand befinden; Medusen wurden nur sporadisch angetroffen.

Wegen starken Tramontanas während der letzten Tage ist das Risiko von Waldbränden im Alt Empordà ziemlich hoch.

23 Boote nahmen in Port de la Selva an der Regatta « Trofeu Far de Sarnella » in den Klassen Optimist und Obert teil: Die Gewinnerin Marina López kommt vom Club Nàutic Llançà.

Die Bibliothek « Fages de Climent » in Figueres nimmt sich der sprachlichen Minderheiten der Bevölkerung an und bietet Bücher und Zeitungen in Arabisch, Russisch, Polnisch und Bulgarisch an.

Cadaqués nimmt den geplanten Busbahnhof doch nicht noch diesen Sommer in Betrieb, um den akuten Parkplatzmangel für Privatfahrzeuge nicht zu verschärfen.

Llançà eröffnete seine neue Jugendherberge in der  „carrer setcases“ Nr. 9, neben dem Bahnhof. Sie bietet in 10 Schlafsälen Platz für 49 Jugendliche und eine gut ausgerüstete Küche. Die Jugendherberge bleibt das ganze Jahr über geöffnet. Die Herberge wird von dem privaten Unternehmen „Tot Lleure“ geführt, eine Firma, die Erfahrung in der Verwaltung von Feriencamps besitzt.

Llançà stehen umfangreiche Straßenbauarbeiten ins Haus. Die N-260 bekommt zwei Meter breite Gehsteige, die den Zugang vom Bahnhof zum Strand erleichtern. Ebenfalls auf dem Programm steht ein neuer Verkehrskreisel, der den Verkehr nach Port de la Selva erleichtert. Die anfallenden Kosten belaufen sich auf knapp 4 Millionen Euro.

Im Rahmen des Programms „Wanderungen im Herbst“ treffen sich in Cadaqués die Wanderfreunde am 2. November für einen etwa 4 Stunden dauernden Ausflug innerhalb des Naturparks Cap de Creus. Der Schwierigkeitsgrad der Wanderung ist mittel, mehr Information unter der Telefonnummer 972 193191.

Der sonntägliche Wochenmarkt in l’Escala war wegen des schlechten Zustandes der Strandpromenade von dort in die Camí Ample verlegt worden. Diese Lösung befriedigte aber weder die Betreiber der Stände noch die Anwohner. Das Rathaus sucht daher nach einem neuen Standort für den Markt. Eine Kommission soll sich der Frage annehmen.

Während der Wintermonate gibt die deutsche Heilpraktikerin Birgit Stahr in der Sporthalle von Llançà Kurse in Tai Chi und Qigong, jeden Donnerstag von 9 bis 10 Uhr 30. Die Teilnahme kostet 20 Euro pro Monat, Näheres vor Ort oder Tel. 677617053

Der Gemeinderat von Colera präsentierte ein Projekt, das die Wanderwege zu den kulturellen Stätten innerhalb des Gemeindegebietes verbessern soll.

In Roses begannen die Arbeiten für die Renovierung der Fischversteigerungshalle. Die Verbesserungen dienen primär der Fischerei.  Aber auch der Tourismus soll nicht zu kurz kommen, indem es Besuchern bequemer gemacht wird, die Versteigerungen zu besuchen.

Die Stadtkasse von Figueres nahm dieses Jahr 30 % weniger aus Bauvorhaben kommende Steuern ein wie vorgesehen.

Am 8. November ist der Ballsaal von Port de la Selva das Szenarium für ein gemeinsames Essen, gefolgt von einem Ball mit dem Orchester Els Màgics. Die Tickets für das Essen und den Ball kosten 12 Euro für Erwachsene und 8 Euro für Jugendliche. Sie sind im Rathaus bis zum 5. November erhältlich.

Am 25. November stellten 25 Künstler auf der Rambla von Figueres ihre Werke aus, im Rahmen der ersten „Mostra d'Artistes“. Da die Veranstaltung über 5000 Besucher zählte und selbst der Bürgermeister anwesend war, ist mit ihrer Fortführung in den nächsten Jahren zu rechnen.

Die ehemalige Kaserne der Guardia Civil in Portbou steht kurz vor dem Verkauf. Das Gebäude in der Innenstadt ist in desolatem Zustand. Der Käufer will auf dem Gelände ein Hotel und Eigentumswohnungen bauen.

15 der 41 Künstler, die an der Route der Kunst in Castello d’Empúries teilgenommen hatten, kamen aus Galizien. Der Event wurde auch in der dortigen Presse sehr positiv gewürdigt. Auch in Katalonien berichtete nicht nur die lokale, sondern auch die überregionale Presse positiv.

Der Generalsekretär für das Verkehrswesen, Manel Nadal, trifft sich am 4. November mit dem Gemeinderat von Castello d’Empúries. Hauptthema der Konferenz sind die Kanäle von Empuriabrava respektive die Ankerplätze. Die Gemeinde möchte erreichen, dass die Kompetenz über die Kanäle vom spanischen Staat auf die katalanische Landesregierung (Generalitat) übergeht.

Zum Schutz der Art dürfen Seeigel entlang der katalanischen Küste nur von Oktober bis Ende März gefangen werden. Dies gilt sowohl für den gewerblichen Fischfang als auch für Amateurfischer. Die Profis mit entsprechender Lizenz dürfen pro Tag nicht mehr als 150 Kilo Seeigel erbeuten, für Amateure ist deren Anzahl auf maximal 150 Exemplare pro Tag begrenzt.

Die Wifi-Zonen im Hafen und im Ort von Llançà sind derzeit außer Betrieb. Das Rathaus hatte diese Zonen vor dem Sommer eingerichtet und kostenlos zur Verfügung gestellt, für das Einwählen war kein Passwort notwendig. Das Angebot war von den Feriengästen freudig angenommen worden. Einige Geschäftsleute sahen dadurch aber ihren Betrieb empfindlich gestört und beschwerten sich deswegen beim Rathaus. Dieses hat deswegen den Dienst temporär ausgesetzt, bis mit den Geschäftsleuten eine Einigung erzielt wird.

Roses ignoriert in seinem neuen Bebauungsplan ((POUM) die Bestrebungen der Küstenbehörden, einen Teil der Kanalanlagen in Santa Margarida als öffentliches Gebiet zu klassifizieren. Für den neuen Plan endet das öffentliche Gebiet am Strand und die Kanäle gelten als „marina interior“, Marina mit Binnencharakter. Der neue Plan soll in etwa einem Monat verabschiedet werden und bis dahin öffentlich ausgestellt werden.

Die neue Autobusstation in Cadaqués soll elf Bussen Platz bieten, vier davon sind für Linienbusse reserviert, der Rest für Reisebusse

Am 17. Oktober lief die Frist ab für Einsprüche gegen die Pläne, Teile der Marina von Empuriabrava als öffentliches Gelände zu deklarieren. Bis zu diesem Zeitpunkt waren über 4200 Vetos, in der Regel von Eigentümern von Liegeplätzen, bei den zuständigen Stellen eingegangen. Die Einsprüche berufen sich auf Formfehler oder bezweifeln generell die Kompetenz des Staates in der Sache. Andere wiederum berufen sich auf ihr in der „Escritura publica“ verbrieftes Eigentumsrecht. Anzumerken ist, dass die Zahl der Einsprüche mehr oder weniger der Anzahl der betroffenen Eigentümer entspricht.

Das Rathaus von L’Escala kaufte von einem privaten Sammler eine Münze aus der griechisch-römischen Epoche von Empúries. Sie wird zusammen mit einer kürzlich erstandenen Münze im Rathaus ausgestellt.

Sant Pere Pescador hält auch im Winter sein Tourismusbüro geöffnet, allerdings nur an den Wochenenden und Feiertagen von 10 bis 14 Uhr.

Castello zeigte sich sehr zufrieden mit dem Erfolg der ersten Route der Kunst in seiner Altstadt. Dort waren an 11 Orten die Werke von 41 Künstlern ausgestellt. Über 4000 Gäste sahen sich die Arbeiten an.

Das « Museu de l'Anxova i de la Sal » in L’Escala zeigt bis zum 31 Dezember eine Ausstellung über den Beginn der Ausgrabungen in Empúries.

Das Restaurant Cap de Creus am Leuchtturm von Cadaqués ist ab November bis zum 19 Dezember nur Freitag, Samstag, Sonntag und an Feiertagen geöffnet. Danach ist es wieder jeden Tag geöffnet. Tischreservierungen für das Sylvestermenü sind ab Dezember möglich.

Die Polizei verhaftete einen Italiener, der in Roses, Castelló d'Empúries und Fortià sechs Autos angezündet hatte. Vermutliches Tatmotiv war Pyromanie.

Die Aktion „Defensem el Tren“ (Verteidigen wir den Zug) zeigt sich sehr unzufrieden mit dem Fortgang der Verhandlungen über die Verlegung des Bahnhofs von Figueres aus der Innenstadt an den Stadtrand nach Vilafant. Nach dem Stand der Dinge scheint unausweichlich, dass nicht nur der Bahnhof für konventionelle Züge, sondern auch der Busbahnhof dorthin verlegt wird. „Defensem el Tren“  hatte fast 6000 Unterschriften gegen die Verlegung des Bahnhofs gesammelt. Auch die Küstengemeinden befürchten durch den neuen Bahnhof negative Folgen für ihre Infrastruktur, da wahrscheinlich sei, dass dann in naher Zukunft die Bahnverbindung Figueres - Portbou  an Bedeutung verlieren und schließlich stillgelegt werden könnte.

Cadaqués renoviert seine Rambla, offiziell passeig Castelló. Im technischen Bereich werden die Beleuchtungen und das Abwassersystem erneuert. Was die urbane Ästhetik betrifft, so bleibt der Charakter der Rambla weitgehend beibehalten, es sollen lediglich neue Bäume gepflanzt und Grünflächen gestaltet werden. Auch das Projekt des Busbahnhofs soll alsbald in Angriff genommen werden, dort wo der Bus schon bisher Station machte.

L’Escala baut neben dem Tourismusbüro am Verkehrskreisel von St. Martí d’Empúries ein Häuschen für die Belange des Fahrradtourismus.

Perpignan, Hauptstadt der katalanischen Kultur des Jahres 2008, feiert am 8 und 9 November den Beginn der Ausgrabungen von Empúries und Ruscino (Roussillon, Frankreich) vor hundert Jahren.

Auf dem Gelände der Zitadelle von Roses begann die Restaurierung des Bollwerks Sant Jaume. Das Mauerwerk aus dem XVI Jahrhundert soll bis März 2009 zu weit wieder hergestellt sein, dass es in die Besichtigungstour der Zitadelle aufgenommen werden kann.

Die Weinlese im Empordà ist zu Ende. Wegen der anhaltenden Trockenheit der letzten drei Jahre ist die Lese in diesem Zeitraum um 15 % gesunken. Die Weinproduzenten versichern aber, dass erneut ein guter Jahrgang zu erwarten ist.

Am 18 Oktober eröffnet das Casa de Cultura in Llançà eine Ausstellung mit Skulpturen von Guillem Duran (Llançà, 1921). Die Exponate sind Teil einer Schenkung des Künstlers an das Rathaus. Auch im romanischen Turm am Dorfplatz sind Werke von Guillem Duran ausgestellt, beides bis zum 19 November.

Auf der internationalen Musikmesse Popkomm in Berlin überzeugten die katalanischen Popgruppen Gossos, El Tío Carlos und Plouen Catximbes das Publikum. Der Saal war überfüllt, am Einlass bildeten sich Schlangen.

In den katalanischen Gesundheitszentren sind die Grippeimpfungen im Gange. Empfohlen werden diese besonders für Personen über 60 Jahre, chronisch Kranke und Schwangere.

Das Dalí-Museum in St. Petersburg (USA) besitzt weltweit die wichtigste Sammlung an Werken von Salvador Dalí und ist in den USA eines der größten Museen, das einem einzelnen Künstler gewidmet ist. Nun wird das Museum durch ein neues Gebäude vergrößert. Dessen Direktor Hank Hine bat den Bürgermeister von Cadaqués, ihm für die Grundsteinlegung des Museums einen Stein aus Cadaqués zuzusenden.

Australiens wichtigste Online-Zeitung, „The Australian“ veröffentlichte eine Liste der besten Küstenrestaurants Spaniens. Überraschenderweise findet sich das El Bulli aus Roses erst auf dem vierten Platz wieder. Platz eins belegte das Sa Copinya in Mallorca. Auf Platz zwei platziert „The Australian“ das in Barcelonas Stadtteil Barceloneta gelegene Can Majó (Calle de Almirall Aixada 23; +34 93 221 5455) und dessen Küchenhighlights Suquet und Fideuà. Hauptgerichte gibt es im Can Majó bereits ab 20 Euro.

Die XVII Schau der Gastronomie des Empordà in Peralada schloss mit positiver Bilanz. Die 54 Teilnehmer kochten 720 Gerichte. Den ersten Preis der Hauptgerichte gewann Dolors Navarra mit Schweinsfüßen mit Kastanien, bei den Desserts gewann Roser Oliveras  mit einem weißen Kuchen.

Die Eltern der Schüler aus Empuriabrava müssen Gebühren für den Schulbus nach Castello d’Empuries  entrichten, während in anderen Orten der Transport gratis ist. Das Rathaus findet diese Situation ungerecht und unternimmt daher Anstrengungen, um diese zu ändern.

Die Landesregierung kauft erneut Grundstücke innerhalb des Naturparks Aiguamolls auf. Diese Grundstücke wurden bisher meist landwirtschaftlich genutzt. Die Käufe sollen dem Naturschutz dienen und die Biologische Vielfalt des Feuchtgebietes fördern. Am 13. Oktober jährte sich zum 25. Mal der Tag, an dem die Aiguamolls als Naturschutzgebiet deklariert worden waren.

Anwohner der Straße Miró sud in l'Escala beschwerten sich beim Rathaus über den Zustand eines Geländes, das eigentlich Grünzone sein sollte. Tatsächlich ist das Gelände ungepflegt und voller Unrat, der sich in diesem Sommer sogar entzündet hatte. Die Anwohner sind verärgert, weil sie bisher von Rathaus keine Antwort erhalten hatten und sonst auch nichts geschehen ist.

Die Sardellenfischerei und das Einsalzen der Sardellen hat in l’Escala eine lange Tradition. „Sardellen aus l’Escala“ gilt quasi als Gütesiegel. In den letzten Jahren sank die gefischte Menge jedoch kontinuierlich, dieses Jahr waren es nur mehr 1.250 Tonnen. Dies bedeutet aber nicht zwangsläufig, dass der Bestand an Sardellen abnimmt. Mai und Juni sind die klassischen Monate für die Fischerei von Sardellen; dieses Jahres regnete es während diesen Monaten mehr als sonst, deswegen konnten viele Fischer nicht arbeiten. Auch die hohen Treibstoffpreise spielten eine Rolle, da viele Fischer es vorzogen, Sardinen in Küstennähe zu fangen anstatt Sardellen auf hoher See.

Wegen der Wirtschaftskrise beschloss Roses, die Gemeindesteuern für das Jahr 2009 nicht zu erhöhen.

Im Laufe dieses Jahres besuchten über 5000 Personen das Aquarellmuseum von Llançà, während der drei Sommermonate interessierten sich etwa 3000 für das Museum.

Während des Festes der Sardellen in l’Escala wurden 18.000 Sardellenfilets an 1500 Gäste verteilt.

Das Umweltministerium formulierte 16 Anzeigen gegen Besitzer von bewohnbaren Häusern innerhalb der Naturparks Cap de Creus und Aiguamolls. Es handelt sich meistens um ehemalige Hütten, die einst als Unterstand dienten oder zum Aufbewahren von Werkzeugen und Gerät. Im Laufe der Jahre wurden diese Hütten jedoch von ihren Besitzern ohne Genehmigung bewohnbar gemacht und vergrößert.

Auf der Messe für gebrauchte Fahrzeuge in Figueres wurden dieses Jahr 10 % weniger Verkäufe abgeschlossen.

Die Polizei verhaftete einen 32 jährigen Mann aus Sant Miquel de Fluvià, dem 19 Einbrüche in Roses und Umgebung zur Last gelegt werden, darunter auch Kircheneinbrüche in Sant Pere Pescador und Sant Mori.

Die Bürgermeisterin von Roses, Magda Casamitjana, veröffentlichte in der Tageszeitung Diari de Girona einen Artikel mit dem Thema des (fehlenden) Französischunterrichtes in Kataloniens öffentlichen Schulen. Sie leistete hiermit dem französischen Konsul in Barcelona, Pascal Brice, Schützenhilfe. Dieser versucht, die Öffentlichkeit und die Administrationen zu überzeugen, dass Französischunterricht in den Schulen notwendig und sinnvoll sei.

Bis zum Jahresende stellt das Dalí-Museum in Figueres als Leihgabe der Tate Modern (London) eines wichtigsten Werke von Salvador Dalí aus: „Metamorfosi de Narcís“ aus dem Jahr 1937, seit 1979 im Besitz der Tate Modern.

Das Rathaus von Roses bewertet die Sommersaison 2008 und ihre Belegung als identisch mit den letzten Jahren. Laut seinen Daten ist die Hotelbelegung stabil geblieben, die Vermietung von Ferienwohnungen stieg um 16,6%, die Campingplätze verzeichneten allerdings 10 % Rückgang.

Die Tage des Bahnhofs im Zentrum von Figueres sind aller Wahrscheinlichkeit nach gezählt. Das Ministerium für Bauten stellt klar, dass es in Figueres keinen Platz für zwei Bahnhöfe geben wird. Demnach werden sowohl der Hochgeschwindigkeitszug TAV wie auch die konventionellen Züge im neuen Bahnhof in Vilafant Halt machen.

Figueres plant, noch dieses Jahr drei neue Grünzonen einzurichten. Um Wasser zu sparen, wird ein Gemisch aus Kunstrasen und natürlichem Rasen installiert beziehungsweise gepflanzt. Die Bewässerung der Flächen wird mit wieder aufbereitetem Wasser bewerkstelligt.

Die Oppositionsparteien im Rathaus von Llançà (PSC und IVC) kritisierten scharf das Finanzgebaren der CiU. Ein besonderer Dorn im Auge der Opposition ist, dass die Regierungspartei kürzlich einen Kredit von 1,3 Millionen Euro genehmigt hatte. Der Bürgermeister verteidigte die Maßnahme mit dem Hinweis, dass das Rathaus besonders wegen der Krise im Baugewerbe um weniger Einnahmen verfüge und dass der deswegen Kredit notwendig sei.

Die Campingplätze von Sant Pere Pescador zählten während des Sommers 253.068 Übernachtungen, 200.266 davon wurden von Ausländern in Anspruch genommen. 

Roses empfing eine Delegation von Reiseveranstaltern aus Polen. Diese machten sich über das touristische Angebot von Roses kundig, mit der Absicht, Roses auf dem polnischen Markt anzubieten. Erste Frucht des Besuchs war eine Absichterklärung zur Zusammenarbeit zwischen dem  Hotelbetreiber Prestige und dem polnischen Reiseveranstalter Itaca.

Die Landesregierung präsentierte gemeinsam mit dem Rathaus von Portbou die Pläne für die Kreation des Walter Benjamin - Zentrums in Portbou. In Gedenken an den deutschen Philosophen, der 1940 in Portbou auf seiner Flucht vor den Nazis verstarb, entsteht am alten Rathaus von Portbou auf 800 Quadratmeters ein intellektueller Zufluchtsort für Menschen, die ihrer Ideen wegen verfolgt werden. Das Zentrum soll das Andenken an Walter Benjamin pflegen und wird über großzügig dimensionierten Raum für kulturelle Veranstaltungen zum Thema verfügen. Eine Herberge soll das Angebot abrunden. An der Finanzierung der Pläne beteiligen sich das Rathaus, die Landesregierung und die EU.

Die Rathäuser von Portbou und Colera liegen mit den Gründern des geplanten Windmühlenparks Tramuntana im Streit.  Diese beabsichtigen, 17 Windgeneratoren an Stellen zu installieren, welche von den beiden Orten gut sichtbar sind und diese sozusagen optisch dominieren. Die Rathäuser hatten hierfür die erforderlichen Baugenehmigungen versagt, worauf „Tramuntana“ gerichtliche Schritte eingeleitet hatte. Die Rathäuser der beiden Orte verhandeln derzeit, um zu erreichen, dass die Windgeneratoren an anderen Stellen installiert werden, wo sie das Ortsbild weniger stören. Sollten diese nicht fruchten, muss die richterliche Entscheidung abgewartet werden.

Die Fischversteigerungshalle von Llançà wird modernisiert.  Die Fassade, das Dach und das Innere werden auf den Stand der Zeit gebracht, ebenso die sanitären Anlagen und das Kühlsystem. Die Arbeiten dauern etwa 5 Monate und kosten 155.000 Euro.

Die Journalistin Patrícia Soler (Figueres, 1961) gewann einen der wichtigsten katalanischen Literaturpreise, den mit  42.100  Euro dotierten „41º Premio Prudenci Bertrana“, mit der Novelle „Petons de diumenge“. Deren Protagonistin ist Valeria aus L’Escala, die in einer Konversation mit ihrer Mutter die Epoche des Franco Regimes aufleben lässt, einer Zeit, in der Liebe als Sünde angesehen wurde.

Cadaqués hat bisher noch nicht die Baugenehmigungen zum definitiven Abbau des ehemaligen Club Med am Cap de Creus erteilt. Das Rathaus untersucht derzeit noch die technischen Bedingungen der Aktion, die Baugenehmigung dürfe aber bald erteilt werden.

Die Deputation von Girona bewilligte 400.000 Euro für die Renovierungsarbeiten am Casino Menestral in Figueres. Da die Landesregierung bereits letzte Woche finanzielle Hilfen von 600.000 Euro zugesagt hatte, steht einer Weiterführung des Projektes nichts mehr im Wege. Aus dem Casino Menestral, einem der emblematischen Gebäude der Stadt, soll ein Kulturzentrum für Figueres und die Umgebung werden.

Die Schüler von Port de la Selva durften einen Tag an der Weinlese teilnehmen. Sie pflückten unter fachkundiger Aufsicht Weintrauben des gemeindeeigenen Weinberges. Der didaktische Teil des Ausflugs lehrte die Kinder, wie der Öchsle - Grad der Trauben gemessen wird.

 

Für drei Euro gibt es in Castello d’Empúries ab sofort ein Ticket, das zum Besuch de mittelalterlichen Gefängnisses, des Ecomuseu-Farinera, des Parc Natural dels Aiguamolls und des Pfarreimuseums berechtigt.

La Jonquera eröffnete sein neues Rathaus im ehemaligen Gebäude  “Hostal de la Plaça”; die Umbauarbeiten hatten  1.235.859 Euro gekostet.

Llançà hat eine neue Wi-fi-Zone auf der Strandpromenade im Hafen etabliert. Bisher war das Internet per Wi-fi nur auf der plaça major im Ort zu erreichen.

Unter dem Namen NITS D'ESTIU '08 bietet Port de la Selva diesen Sommer eine Reihe von Konzerten populärer Musik an.

Sant Pere Pescador verteilt an seine rauchenden Strandgäste kostenlos wieder verwertbare Aschenbecher; sie sind im Tourismusbüro erhältlich.

Die katalanische Dependance von Greenpeace kritisiert heftig, dass in der Provinz Girona 433 neue Ankerplätze geplant sind, obwohl bereits 23.340 vorhanden sind. Ein besonderer Dorn in den Augen der Umweltschützer ist Roses; dort sollen die Hafenanlagen soweit vergrößert werden, dass dort auch Kreuzfahrtsschiffe anlegen können.

Der Bürgerverein Antimolins aus Portbou und Colera wurde gegründet, um den Bau des Windgeneratorenparks Tramuntana im Gebiet ihrer Gemeinden zu verhindern. Da die Landesregierung diese Pläne aber gutheißt, wendet sich  Antimolins jetzt an die EU mit einer Anzeige, weil das Projekt nicht den gesetzlichen Anforderungen entspricht.

Castelló d'Empúries und Empúriabrava hat seinen Stadtplan aktualisiert. Die neuen Pläne mit einer Auflage von 30.000 Exemplaren sind in den Tourismusbüros erhältlich.

Figueres will mit einer Informationscampagne die Bürger von Castelló und Roses dazu bewegen, ihre Autos bei einem Besuch von Figueres außerhalb auf dem Messegelände zu parken. Von dort aus können sie dann gratis mit dem Busdienst Park&Bus in die Innenstadt gelangen. Gilt natürlich auch für Jedermann.

Im Alt Empordà als einzige Region Kataloniens gilt wegen Wasserknappheit weiterhin der Ausnahmezustand II. Schwimmbäder dürfen deswegen nicht über die Wasserleitung neu gefüllt werden. Die meisten Gemeinden gestatten allerdings, den Wasserstand bereits gefüllter Schwimmbecken durch Zufuhr von Wasser auf Niveau zu halten.

Die Polizei von Castello d’Empúries hat ihren Fuhrpark renoviert. Es wurden fünf neue Autos der Marke Skoda angeschafft, alle per Leasing.

Der Sporthafen von Llançà wurde mit der blauen Fahne ausgezeichnet. Diese attestiert exzellente Qualität und Umweltverträglichkeit.

Einem der bekanntesten Bauunternehmer Spaniens, Francisco Hernando,  droht die Insolvenz. Als die Geschäfte noch gut liefen, währen des Immobilenbooms der letzten Jahre, hatte Hernando  bei der italienischen Werft CRN  die 60 Millionen Euro teure Yacht "Clarena II" bestellt. Nun kann er diese nicht bezahlen, die Werft sucht händeringend einen neuen Käufer für das Luxusschiff.

Das Kulturzentrum der Zitadelle von Roses zeigt die Ausstellung “La Costa Brava abans de la Costa Brava” (Die Costa Brava vor der Costa Brava). Es handelt um Fotos aus den Jahren zwischen 1915 und 1936.

Mit dem Beginn des Sommers startet Llançà unter dem Namen „LlançÀctivitat ‘08“ eine Reihe von Veranstaltungen für Gäste jeden Alters, die meisten von ihnen sind gratis. Seit dem 4 Juli verkehrt auch wieder der Llançà Bus; dieser bringt die Feriengäste von diversen Haltestellen in der Altstadt und im Häfen an die Strände des Ortes.

 „Roses Escena Musical“ (REM) heißt ein neues Projekt des Rathauses von Roses. Es bündelt die Konzerte des Sommers, 30 an der Zahl, zu einer Einheit. Zu den Großereignissen des Sommers zählen das Bluesfestival und das Festival der Gitarren.

Am 8 Juli beginnt  Sant Pere Pescador mit seinem Programm „Nits d’Estiu“ (Sommernächte), eine Reihe von Veranstaltungen unter freiem Himmel: Konzerte, Theater, Kino und das traditionelle Musikfestival in der Kirche.

Parallel zum Musikfestival gibt es in Peralada auch eine Reihe von bescheideneren Konzerten, den „XII Cicle Claustre de Sant Deomènenc“, beginnend am 13 Juli mit Havaneras des Chors „Els Pescadors de l’Escala“.

Kitesurf ist inzwischen in Katalonien untersagt, lediglich in Sant Pere Pescador kann man diese Sportart noch praktizieren, weil die Gemeinde hierfür eine Lizenz erworben hat. Die Sportler sind allerdings einigen Auflagen unterworfen. Sie müssen eine Versicherung vorweisen können und eine Pauschalgebühr bezahlen. Viele halten sich nicht daran, dadurch wird die Zukunft des „Kite“ auch in Sant Pere Pescador in Frage gestellt.

Das Museum von Cadaqués eröffnete am 5 Juli seine Sommerausstellung mit dem Titel „Salvador Dalí/ Enrique Sabater“. Die Schau dokumentiert das enge Verhältnis von Dalí und Sabater, der ihm von 1968 bis 1980 als rechte Hand diente, mit zum Teil unveröffentlichten Fotos und Erinnerungsstücken an die Zusammenarbeit.

Cadaqués, Casa Dalí  

Eine Studie ergab, dass der Bau der geplanten Hochspannungsleitung (MAT) über die Pyrenäen etwa einer Million Bäumen das Leben kosten wird.

70 % der Haushalte des Stadtkerns von Palau-saverdera können bereits an das Stadtgas angeschlossen werden. Bisher wurden 3.505 Meter Gasleitungen verlegt.

Palau-saverdera, Rathaus  

Seitdem das Punktesystem eingeführt wurde, verloren in der Provinz Girona 278 Autofahrer ihren Führerschein. Die häufigsten Verkehrsverstösse waren Überschreiten der Geschwindigkeit oder des Alkoholpegels sowie das Benutzen des Handys beim Autofahren. Das System gibt den Autofahrern 12 positive Punkte. Je nach Schwere des Vergehens werden Punkte abgezogen, bei null Punkten ist der Führerschein weg. Besonders umsichtig Autofahren sollten Fahrer mit spanischem Fahrzeug und ausländischen Führerschein; nach Verkehrsverstößen können diese eventuell aufgefordert werden, ihren Führerschein gegen einen spanischen Führerschein einzutauschen.

Das Rathaus von Roses gab bekannt, dass die archäologischen Ausgrabungen in der Zitadelle bis ins Jahr 2016 fortgeführt werden.

Im historischen Zentrum von Castello d’Empúries sind derzeit einige Straßen gesperrt, weil dort die Bepflasterung repariert wird. Die Polizei sorgt aber für Umleitungen.

Unter Umständen kann der geplante Windmühlenpark Tramuntana in Portbou und Colera auch gebaut werden, falls die Gemeinden definitiv ihre Zustimmung verweigern. Die Landesregierung erklärte das Projekt als von öffentlichem Nutzen (utilitat pública), dies bedeutet, dass die Interessen oder Wünsche der Gemeinden hinten anstehen. Die Bürgervereinigung „Cívica Antimolins“ sucht nun nach neuen Wegen, um den Bau der Windgeneratoren zu verhindern.

Das Hotel L’Arola am Strand von Port de la Selva ist wiederum im Gespräch. Da die geplante neue Strandpromenade von Port de la Selva bis hin zum Rundweg „cami de ronda“ in Richtung Llançà reichen soll, wird ein Abriss des im Jahr 1886 gegründeten Hotels wohl unausweichlich. Dem dürften aber noch komplizierte, vielleicht sogar lang dauernde juristische Prozeduren vorangehen.

Im Empuriabrava wurde ein Schwimmbadbesitzer mit einer Geldstrafe von 700 Euro belegt, weil er sein Schwimmbad aus der Wasserleitung gefüllt hatte.

Das Rathaus von Figueres stellte die Poster vor, die Figueres als katalanische Kulturhauptstadt des nächsten Jahres präsentieren.

Der Alt Empordà ist weiterhin die einzige Region der Provinz Girona, in der der Ausnahmezustand 2 betreffs des Wassermangels herrscht. Deswegen dürfen die privaten Schwimmbäder auch weiterhin nicht mit Trinkwasser aus der Wasserleitung gefüllt werden. In Roses und Castello d’Empúries (Empuriabrava), dort gibt es mehr als 3000 Schwimmbäder, können diese aber mit Meerwasser gefüllt werden. Die Schwimmbadbesitzer müssen nur die Transportkosten übernehmen. Roses nimmt dazu ab dem 1 Juli eine Auffanganlage im Hafen in Betrieb. In Llançà und Port de la Selva kann Wasser aus der Kläranlage zum Füllen der Schwimmbäder benutzt werden. Allerdings betreffen diese Maßnahmen die Überzahl der Besitzer von fest installierten Schwimmbädern nicht, da diese noch vom letzten Jahr gefüllt sind.

Der katalanische Club der Nudisten besuchte die Ruinen von Empúries, nackt natürlich. Selbst der Führer passte sich dem Anlass an und ließ ausnahmsweise die Hüllen fallen.

Die Feuerwehren der Provinz Girona verstärkten ihr Personal während des Sommers um 25 %, um gegen Waldbrände besser gewappnet zu sein.

Die beiden Eigentümer des Katamarans L'Oca aus Banyoles traten freiwillig eine dreijährige Gefängnisstrafe an. Die „Oca“ war auf dem See von Banyoles unter tragischen Umständen gesunken, bei dem Unglück verloren 22 französische Touristen das Leben.

Die Galerie Taller Fort in Cadaqués eröffnet am 28 Juni wiederum die „Mini Print“, jetzt schon zum 28 Mal. Die Ausstellung zeigt Gravuren im Miniformat, dieses Jahr nehmen 657 Künstler aus 54 Ländern und 5 Kontinenten teil.

Der Bergführer Jordi Pau Caballero begann in Sant Martí d’Empúries (L’Escala) eine lange Reise zu Fuß. Sie führt ihn über 1389 Kilometer bis nach Galizien. Er will hiermit nicht nur seine körperliche Leistungsfähigkeit erproben, sondern unterwegs auch mit dem "Manifest de l'aigua" (Manifest des Wassers) für einen neuen, vernünftigen Umgang mit dem Wasser werben.

Bei der « Illa Mateua » in l'Escala geschah ein tragischer Unfall. Ein 63-jähriger Barcelonese verstarb, als er dort seinem Hobby, dem Tauchsport, nachging. Er war allein unter Wasser, während seine Frau am Strand auf ihn wartete. Während des Tauchgangs bekam er gesundheitliche Probleme und konnte nicht mehr lebend die Oberfläche erreichen. Er wurde von einem Fischerboot geborgen.

Der Bau des größten Windtunnels der Welt für Fallschirmspringer in Empuriabrava scheint vorerst in Frage gestellt. An sich sollten die Arbeiten im September dieses Jahres beginnen, es mangelt jedoch derzeit an der Finanzierung der notwendigen neuen Stromleitungen.

Schätzungen zufolge gaben im letzten Jahr 30 % der Immobilenagenturen von Figueres ihre Geschäftstätigkeit wieder auf. Es handelt sich in der Überzahl um kleine Agenturen, die während des Immobilienbooms der letzten Jahre erst damit begonnen hatten. Inzwischen sind aber nicht nur die Preise für Wohnungseigentum deutlich gefallen, teilweise um bis zu 12 %, auch das Angebot übersteigt bei weitem die Nachfrage.

Ständig dort lebende Bürger müssen im Rathaus von Roses ihre Haustiere registrieren lassen. Es gilt eine Frist von drei Monaten nach Erwerb des Haustieres. Inzwischen haben etwa 500 Bürger ein Schreiben des Rathauses erhalten, mit der Aufforderung ihre Tiere registrieren zu lassen. Sollten diese der Aufforderung nicht nachkommen, droht ihren eine Geldstrafe bis zu 150 Euro. Personen, die kein Haustier besitzen, jedoch eine solche Aufforderung erhalten haben, sollten dies dem Rathaus melden.

Die Organisatoren der Landschaftsmesse (Fira del Paisatge) von Palau-saverdera regen an, den grünen Weg zwischen Garriguella, Vilajuïga, Pau, Palau-saverdera und Roses derart zu gestalten, dass dieser auch von körperlich behinderten Personen benutzt werden kann.

Der Verwalter der Kanäle von Empuriabrava, Port d'Empuriabrava S.A, gab bekannt, dass alle Eigner von nicht registrierten Ankerplätzen sich in einer nicht legalen Situation befinden. In diesem Fall  kann der Verwalter Dienstleistungen verweigern, die ansonsten zu seiner Kompetenz gehören.

Sämtliche Strände von Castelló d’Empúries wurden von der für das Wasser zuständigen ACA als mit exzellenten sanitären Eigenschaften der Wasserqualität ausgezeichnet.

Am Tourismusbüro von Llançà am Ortseingang gibt es neuerdings Fahrräder zu mieten, vorerst bis zum Ende des Sommers; sollte sich die Aktion als Erfolg erweisen, wird sie auch im Winter fortgesetzt.

Im Rathaus von Roses steht ab sofort ein Angestellter für die Belange von Neubürgern aller Nationalitäten bereit.

Aller Wahrscheinlichkeit nach gibt es diesen Sommer wegen des Wassermangels in L’Escala keine öffentlichen Süßwascherduschen für die Badegäste.

Lastwagen mit hoher Tonnage dürfen in Cadaqués nicht mehr entlang des Meeres verkehren; das Rathaus sieht diese Maßnahme als notwendig an, weil der Straßenbelag in äußerst schlechtem Zustand ist. Das Umweltministerium hat für dessen Reparatur bereits grünes Licht gegeben, wann diese Arbeiten ausgeführt werden, ist aber bisher noch ungewiss.

Der belgische Autor Stan Lauryssens, einst Salvador Dalís Nachbar in Cadaqués, stellt sein Buch  "Dalí y yo" der Öffentlichkeit vor. Es erscheint in 32 Sprachen, bisher aber nicht in Katalanisch. Das Buch birgt brisanten Stoff: Lauryssens bezeichnet sich selbst als Fälscher von Werken Dalís, jedoch nur als Glied einer Kette von Fälschern und Verkäufern, die mit Wissen von Salvador Dalí weltweit operierten. Seiner Einschätzung nach sind 75 % der Bilder Dalis in den Museen Fälschungen. Die „Fundació Gala - Salvador Dalí“ erwägt legale Schritte gegen den Autor und sein Buch. Dieser suche, so die Stiftung, lediglich den Skandal, um sein Buch besser zu vermarkten.

Nach der zweiten Phase seiner Restaurierung präsentiert das Ecomuseu-Farinera von Castello d’Empúries die Ausstellung über die Mehlmühlen des Alt Empordà.

Ein neues Gesetz schafft Klarheit, wie und wo Wohnmobile parken dürfen. Die Wohnmobile werden in Spanien rechtlich den Pkws gleichgestellt und können deswegen jetzt parken, wo dies erlaubt ist und brauchen nicht mehr Probleme mit lokalen Autoritäten zu befürchten. Das Gesetz differenziert zwar zwischen „Parken“ und „Kampieren“, sorgt aber trotzdem für Rechtssicherheit für die hier durchaus willkommenen Eigentümer von Wohnmobilen.  Den Ortschaften entlang der Küste stellt dies auf Dauer im Sommer jedoch einige logistische Probleme. Roses bereitet sich bereits auf die neue Situation vor. Das Rathaus plant, auf dem Gelände des ehemaligen Campingplatzes „Bahia“  ein großes Terrain für Wohnmobile zu installieren, ähnliche Pläne werden auch in Castello d’Empúries erörtert.

Das Schwimmbad von Roses probiert in seinem kleinen Schwimmbecken derzeit eine neue Methode zur Desinfektion des Wassers aus. Anstatt mit Chlor wird das Wasser durch ultraviolette Strahlen gereinigt. Dadurch entfällt der eher unangenehme Chlorgeschmack des Wassers. Sollte sich diese Methode bewähren, wird sie bald auch auf das große Schwimmbecken angewandt.

55,4 % der Jugendlichen von Castello d’Empúries sind Ausländer, in der Überzahl wohnen sie in Empuriabrava. Das Rathaus tragt diesem Umstand mit dem „Pla local de joventut“ Rechnung. Dieser soll mithelfen, die soziale Integrierung der ausländischen Jugendlichen zu erleichtern.

Auf der Rambla von Figueres gibt es einen neuen Unterstand für Leute, die auf den Bus warten. 

Mit der Kampagne „Un ciutadà, un arbre“ (ein Bürger, ein Baum) plant Figueres, im Lauf der nächsten Jahre 4000 Bäume in der Stadt zu pflanzen. An sich sollten die Bäume im Frühjahr gepflanzt werden, Figueres verlegte den Termin dieses Jahr jedoch wegen der Trockenheit auf den Herbst.

Roses setzt ein neues System in Betrieb, das touristische Informationen über Handys mit Kamera bereitstellt, vorerst probeweise bei der Zitadelle. Mittels der Kamera kann ein Code (QR) abgerufen werden, der dann Informationen in fünf Sprachen auf den Bildschirm überträgt. Das System kommt aus Japan.

Port de la Selva zieht eine positive Bilanz betreffs der Kleidersammlung mit drei Containern. In den ersten drei Monaten des Jahres wurden dort 844 Kilo gebrauchter Kleidung deponiert.

Die Naturparks Cap de Creus und Montgrí erhalten von der Landesregierung und der „Obra Social de la Caixa“ Subventionen in Höhe von 250.000 Euro für die Erhaltung und Reformierung ihrer Gelände.

Der Verein „Defensem el Tren“ (Wir verteidigen den Zug) fordert das Rathaus von Figueres auf, den Bahnhof im Zentrum von Figueres für konventionelle Züge zu belassen. Der Verein hatte bisher 6327 Unterschriften von Bürgern gesammelt, die damit konform gehen.

Port de la Selva installierte einen neuen Holzsteg für die Wanderung von einer Seite des Baches Arola zur anderen.

Philip D.Rasico, Professor für Katalanisch und Spanisch an der Vanderbilt University in Nashville, Tennessee, besuchte Port de la Selva, Unter anderem sprach er auch mit dem Bürgermeister Genís Pinart über eine mögliche Städtefreundschaft (International Friendship City). Der Professor, einer der renommiertesten Katalanischexperten außerhalb Kataloniens, besichtigte auch die Weinberge von Port de la Selva im Hinblick auf einen möglichen Export der Weine in die USA.

Sant Pere Pescador bekommt ein neues Stadtwappen. Das bisherige durfte aus rechtlichen Gründen nicht mehr benutzt werden. Das neue Wappen ist dem alten ziemlich ähnlich.

Roses installiert im Sommer neue Wachtürme an seinen Stränden. Die Überwachung selbst übernimmt das Rote Kreuz. Es verfügt über ein Rettungsschlauchboot und eine Ambulanz mit Material für erste Hilfe. Der Kostenaufwand für die Sicherheit an den Stränden während des Sommers beträgt 242.965 Euro.

Die Costa Brava erwartet einen Zustrom deutscher Freitaucher, die Unterwasserfischerei praktizieren. In Deutschland ist dieser Sport generell untersagt worden. In Spanien hingegen ist das Harpunieren von Fischen unter einigen Auflagen weiterhin gestattet, falls dieses ohne Tauchflaschen praktiziert wird.

In der Nachtclubzone Els Arcs von Empuriabrava wacht hinfort ein privater Wachdienst über die Sicherheit; möglicherweise werden auch Überwachungskameras installiert.

Am Flughafen von Girona begannen die Bauarbeiten für ein neues Parkhaus. Geplant sind sechs Etagen mit einer Kapazität für 3500 Fahrzeuge.

Etwa zwanzig Personen trafen sich unter der Leitung des Ornithologen Jordi Martí und des Botanikers Joan Font am Strand La Rubina bei Empuriabrava. Die Fachleute informierten die Teilnehmer der Veranstaltung über bedrohte Arten.

Im Hafen von Roses können die Boote jetzt mit wieder aufbereitetem Wasser aus der Kläranlage gereinigt werden.

Die Experten sind sich einig, dass wegen der anhaltenden Trockenheit im Sommer 2008 das Risiko von Waldbränden extrem hoch sein wird.

Nur zwei Firmen bewarben sich in l’Escala, um die Sicherheit an den Stränden zu gewährleisten. Beide Firmen entsprechen jedoch nicht gänzlich den Ansprüchen des Rathauses. Dieses hat deswegen eine Sondersitzung einberufen, um der Situation Herr zu werden.

So viel Thunfische wie nie, so ein Fischer, gehen derzeit in die Netze der Fischerboote vor der Costa Brava. Dies ist aber nicht immer allerorts ein Anlass zur Freude. Die Thunfische sind eine geschützte Spezies und es gibt für sie rigorose Fangquoten. So kommen die meisten von ihnen gar nicht erst zur Versteigerung. Die Ursache für das Phänomen ist bisher unbekannt.

Die Taxifahrer von Figueres versichern, dass noch diesen Sommer ein Taxi für behinderte Fahrgäste zur Verfügung stehen wird.

Wegen des schlechten Wetters war das „Triumvirat Mediterrani“ in L’Escala eher schlecht besucht. Trotzdem konnten alle geplanten Veranstaltungen durchgeführt werden.

Die Geschäftsleute von Figueres optieren für die Lösung, den Bahnhof in Figueres beizubehalten, lediglich mit unterirdisch verlegten Geleisen. Nur der Hochgeschwindigkeitszug TAV bekäme dann wie geplant seinen Bahnhof in Vilafant am Rande von Figueres. Diese Lösung ist wahrscheinlich kostengünstiger. Und die Ladeninhaber müssen nicht Geschäftseinbussen befürchten, weil weniger Käufer per Zug in die Innenstadt gelangen.

L’Escala renoviert das Gebäude der La Caixa, um die städtische Bibliothek im ersten Stock zu vergrößern. Die Arbeiten kosten um die 500 Tausend Euro.

Die Fassaden der Lokale in der Nachtclubzone „Els Arcs“ in Empuriabrava erhielten einen neuen, einheitlichen Anstrich.

In Figueres können die Parkscheine in der Innenstadt jetzt auch per Kreditkarte gelöst werden.

Das Feuerwerk, Schlusspunkt der “Fires de la Santa Creu” in Figueres, verursachte einen Brand  nahe der Mauern des “castell de Sant Ferran“. Mehrere Feuerwehreinheiten kamen zum Einsatz, bis das Feuer nach 90 Minuten gelöscht werden konnte.

Die renommierte Zeitschrift "Restaurant" wähle das “El Bulli” in Roses zum dritten Mal in Folge als bestes Restaurant der Welt. Auf den nächsten Plätzen landeten "The Fat Duck", (Berkshire nahe bei London) und "Pierre Gagnaire", Paris.

Die Metzgerei Valls in Llançà erhielt von der Landesregierung eine Anerkennung für hundertjährige Geschäftstätigkeit. Diese wird von der Regierung einmal pro Jahr verliehen, dieses Jahr wurde sie 24 Betrieben in Katalonien erteilt.

Cadaqués plant, in der ehemaligen Kaserne der Guardia Civil Sozialwohnungen einzurichten. Derzeit wird nur das Erdgeschoß des Gebäudes genutzt, als Sitz der Ortspolizei. Bisher widersetzt sich die „Guardia“ aber diesen Plänen

Die Pläne, was mit dem Castell de Sant Ferran in Figueres geschehen soll, konkretisieren sich. Derzeit ist das ehemalige Militärfort noch im Besitz des Verteidigungsministeriums in Madrid. Das Rathaus strebt jedoch an, das Castell selbst zu verwalten und dort das Stadtarchiv zu installieren, ein Kunstzentrum und, bei Interesse, privaten Firmen aus dem Hotelgewerbe Raum zur Verfügung zu stellen.

Castello d’Empúries unterzeichnete mit dem Roten Kreuz eine Vereinbarung, die unter anderem auch vorsieht, dass das Rote Kreuz die Bewachung der Strände übernimmt.

Der kleine Markt, der jeden Sonntag auf der Grünfläche „Trabuc“ in Empuriabrava abgehalten wird, bekommt in Castelló Nou einen neuen Standort.

Im Gebäude der alten Sakristei des Klosters Sant Pere de Rodes (Port de la Selva) wird nach dem Sommer eine Herberge für bis zu 15 Personen eingerichtet, als Basis für Wanderer auf dem Pilgerweg Sant Jaume, dessen Wegweiser in Kürze installiert werden.

Das „teatre Art i Joia“ von Cadaqués, einst Dalí-Museum und zuvor Stadttheater, wird einer umfassenden Renovierung unterzogen. Während der ersten Phase werden die elektrischen Leitungen auf den neusten Stand gebracht sowie audiovisuelle Einrichtungen sowie eine Klimaanlage installiert.

Roses plant die Instandsetzung des pittoresken Viertels „dels Pescadors“. Das Rathaus startet deswegen bei seinen Bewohnern eine Umfrage, um deren Wünsche und Anregungen berücksichtigen zu können.

Der Bürgermeister von Castello d’Empúries, Salvi Güell, sowie weitere Ratsmitglieder besuchen die deutsche Stadt Ettenheim, mit der seit 2001 eine Städtepartnerschaft besteht. Während der Abwesenheit des Bürgermeisters übernimmt dessen Stellvertreter Pere Iglesias die Geschäfte.

Das Rathaus von Roses hat mit der „Prefectura Central de Trànsit“ in Girona eine Vereinbarung getroffen, die es ihm erlaubt einige den Fahrzeugverkehr betreffende Papiere selbst auszustellen. Darunter gehört das Abmelden von Fahrzeugen, die Verlängerung des Führerscheins für Personen über 70 Jahre, sowie die Ausstellung von Duplikaten der Betriebserlaubnis für Fahrzeuge, falls der Fahrer die Adresse wechselt. Für Neuanmeldungen ist aber weiterhin Girona zuständig.

Das Rathaus von Figueres plant für den Sommer 2009 ein Pilotprojekt, um den Gebrauch von Fahrrädern in der Innenstadt zu forcieren. Angeboten werden dann Mietfahrräder, die an verschiedenen Punkten angemietet und dort wieder abgegeben werden können. Das Rathaus vermutet, dass dieses Angebot zunächst eher von Touristen angenommen werden dürfte.

In Santa Margarida ist derzeit ein Schlauchboot unterwegs, dessen Besatzung auf Privatgrundstücken Markierungen anbringt. Der Präsident der Bürgervereinigung, Federico Macau, bezeichnet dieses Vorgehen als völlig außerhalb der Legalität, da die Bootsinsassen Privatgrund ohne Ankündigung und ohne Erlaubnis der Eigentümer betreten. Sie tun dies speziell in Liegenschaften, deren Eigentümer, meistens Ausländer, derzeit dort nicht weilen. Die Bürgervereinigung hat versucht, diese Aktionen bei der Polizei anzuzeigen, Anzeige erstatten können aber nur direkt betroffene Eigentümer.

Das Rathaus von La Jonquera verpflichtete vier neue Polizisten, die ausschließlich die Straßen von Le Perthus bewachen und  den illegalen Straßenhandel verhindern sollen.

Ein Arbeiter fand in Port de la Selva eine Granate ohne Abzugsring; sie stammt vermutlich aus dem spanischen Bürgerkrieg.

Die Polizei nahm in einem Restaurant in Portbou zwei Russen fest, die des Mordes an einem Bauunternehmer verdächtigt werden.

Figueres ist jetzt offiziell katalanische Kulturhauptstadt des Jahres 2009. Die entsprechenden Vereinbarungen wurden während der „Fires i Festes de la Santa Creu“ unterzeichnet.

In L’Escala wird das erste Verfahren der Provinz Girona gegen einen Bürger wegen des Missbrauchs von Trinkwasser eröffnet. Er hatte laut Erhebungen der Lokalpolizei seinen Garten mit der Sprinkleranlage ununterbrochen Tag und Nacht gewässert.

In Castello d’Empúries zeigten die Verordnungen zum Sparen von Trinkwasser erste Resultate. Im ersten Viertel des Jahres wurde um 10,5% weniger Wasser verbraucht.

Das Rathaus von Roses kaufte einen ehemaligen Olivenhain von 3369 Quadratmetern nahe der Gran Via Pau Casals. Das Gelände bleibt Grünfläche und soll für Spaziergänger hergerichtet werden.

Am 15 Februar war in Port de la Selva in den Netzen eines Fischerbootes eine rätselhafte Substanz entdeckt wurden. Die orangefarbene Masse setzte beim Kontakt mit der Luft das Fischernetz in Brand. Vermutungen, es handle sich um militärisches Material, wurden nun widerlegt. Es handelt sich hingegen um weißen Phosphor, der für ein bengalisches maritimes Signal verwendet worden war. Weißer Phosphor ist eine hochgiftige Substanz.

Figueres startet unter dem Motto „Wir verschenken 100 Fahrräder“ eine Kampagne, die Bürger zum Gebrauch des Fahrrades auf den Straßen der Stadt ermutigen soll. Die 100 Fahrräder werden mittels einer Auslosung verteilt.

Das Rathaus von Roses kontrolliert derzeit die Hausnummern in der Innenstadt, um Irrtümer bei der Nummerierung gegebenenfalls zu korrigieren.

Die 25 Mitglieder der Lokalpolizei von L’Escala werden vorerst provisorisch im Kommissariat der Mossos d'Esquadra, bis ihr eigenes Gebäude bezugsfertig ist.

Am 25 April besuchten Bürger von Llançà ihre französische Partnerstadt Pont du Casse.

Die Hafenbehörde “Ports de la Generalitat“ hat die Bauarbeiten zur vollständigen Renovierung von drei Fischversteigerungshallen ausgeschrieben, der von  Roses, Llançà und Blanes.

Llançà  
Die Ursache des mysteriöses Bootsunglücks zwischen Roses und L’Escala, welches das Leben seiner zwei Besatzungsmitglieder kostete, scheint geklärt. Gewaltanwendung wird inzwischen ausgeschlossen; aller Wahrscheinlichkeit gingen die beiden Seeleute infolge rauer See über Bord.

Santa Margarida, das Thema.
Das Rathaus von Roses hat eine Erklärung verfasst betreffs der Absicht des Umweltministeriums, im Mai die Kanäle von Santa Margarida als öffentliches Gelände zu deklarieren. Das Rathaus vertritt darin den Standpunkt, dass die Kanäle den Charakter eines Sporthafens haben und dass sie deswegen in die Kompetenz der katalanischen Landesregierung, Abteilung für Hafen und Küste, fallen. 
Das Umweltministerium von Madrid beabsichtigt am 8 Mai durch Techniker des Ministeriums  die Grenzen zwischen privatem Eigentum und von Wasser umgebenen Gelände zu markieren, damit die Zentraladministration dieses verwalten kann. Dies würde faktisch bedeuten, dass Eigentümer von Anlegeplätzen enteignet werden, obwohl die Ankerplätze in der "Escritura publica" als ihr Eigentum ausgewiesen sind. Absicht dieser Aktion ist, die Kanäle wie Strassen zu behandeln, damit diese wegen ihres schlechten Zustandes kontrolliert und unterhalten werden können.
Das Rathaus von Roses jedoch meint, dass die Kanäle kein Teil  öffentlichen Geländes sind, sondern dass sie als Sporthafen gelten und somit dem „Ley de Puertos de Cataluña" von 1998 und dem Reglement über Binnenhäfen von 1995 unterworfen sind.
Dieses ist das Hauptargument der Eingabe gegen die bestehenden Pläne, die das Rathaus von Roses diese Woche dem Umweltministerium in Madrid zugesandt hat. Die Eingabe bezieht sich aber auch auf den Übergang der Kompetenzen vom Umweltministerium in Madrid auf die katalanische Landesregierung betreffs der Häfen.
Der spanische Staat ist demnach nicht die zuständige Verwaltung für die maritimen Gebiete der  Urbanisation von Santa Margarida, die städtebaulich bereits von der katalanischen Landesregierung und dem Rathaus von Roses verwaltet wird. Im gleichen Sinn signalisiert die Eingabe, dass die katalanische Landesregierung und nicht die Abteilung für Küsten in Madrid bestimmt, welches Gelände an den Kanälen für den Servicebereich reserviert wird. In jedem Fall besteht das Rathaus darauf, dass diese nur dort eingerichtet werden, wo dies auch möglich ist, in einem Abstand von mindesten 6 Metern zu den privaten Grundstücken.
Die Stadtverwaltung von Roses vertraut darauf, dass das Umweltministerium den Übergang der Kompetenzen auf die katalanische Landesregierung billigt, so dass die beiden betroffenen Administrationen - Landesregierung und Stadtverwaltung - gemeinsam mit der Restaurierung der "Marina" beginnen können.
Die Bürgermeisterin von Roses, Magda Casamitjana, versichert den betroffenen Eigentümern, dass das Rathaus jederzeit ihre Interessen wahren werde, damit die Restauration der "Marina" mit dem geringsten möglichen Schaden für alle Beteiligten vor sich gehen kann.


Das Musikfestival Doctor Loft in Castello d’Empúries findet am 6 Juli statt. Der Einlass beginnt ab 5 Uhr morgens.

Castelló d’Empúries will das Viertel Delta Muga in Empuriabrava von Grund auf renovieren, mit einem Kostenaufwand von 7 Millionen Euro. Das Rathaus hat zu diesem Zweck bei der Landesregierung Subvention von 50 % im Rahmen des Programm „Pla de Barris“ beantragt, bereits zum vierten Mal.

Im Eingang des Rathauses von Roses symbolisiert eine Skulptur der jungen Künstlerin Laia Segura den Kampf von Sant Jordi mit dem Drachen.

Das Rathaus von L’Escala beteiligt sich mit 18.000 Euro an Renovierungsarbeiten der Kirche Sant Pere.

Falls die Wasserknappheit weiter geht, will L’Escala die Süßwasserduschen an den Stränden zwar installieren, aber deren Gebrauch auf die Füße limitieren.

Colera nimmt die Verbesserung der Infrastruktur der Urbanisation „Eixemple Sant Miquel“ in  Angriff. Derzeit wird die Trinkwasserversorgung installiert, die nächste Phase betrifft das Abwasser und die letzte die Straßen.

Auf dem Gericht von Girona sind ein Vater und seine Tochter des Immobilienbetrugs in Llançà angeklagt. Sie hatten Anzahlungen für zwei zu bauende Wohnungen kassiert, ohne jemals den Bau begonnen zu haben. Das Gericht fordert jeweils sechs Jahre Freiheitsstrafe und 6490 Euro Geldstrafe.

In Katalonien wurde ein neuer Verein gegründet, „Micropobles de Catalunya“.  Dieser kümmert sich um die Belange ganz kleiner Ortschaften, konkret von Dörfern unter 500 Einwohnern. Einer der Vereinsgründer ist der Bürgermeister von Boadella, Emili Santos.

Die Seerettung hat die Suche nach dem zweiten Besatzungsmitglied der wahrscheinlich bei Roses verunglückten Yacht vorerst aufgegeben. Die Yacht war von Port Leucate (Frankreich) mit dem Ziel L’Escala gestartet, war dort aber nicht angekommen und wurde später nahe bei Menorca ohne die beiden Besatzungsmitglieder gefunden werden. Die Umstände des Unglücks sind immer noch unklar. Es kann sich um einen Unfall handeln, allerdings auch um einen Überfall unbekannter Täter.

Auf dem Messegelände von Figueres wird derzeit ein ultramodernes Freizeitzentrum gebaut. Es soll noch diesen Sommer seinen Betrieb aufnehmen

Cadaqués sieht sich gezwungen, den Gebrauch von Trinkwasser einzuschränken. Es ist bis auf weiteres nicht mehr erlaubt, damit zu Gießen, Straßen zu reinigen, Schwimmbäder zu füllen oder Autos zu waschen.

Auch Portbou muss dringend Wasser sparen.

Das Rathaus von Castello d’Empúries erstand im Internet ein Dokument aus dem XVIII Jahrhundert. Es handelt sich um die Bestätigung der Rückzahlung einer Schuld zwischen einem Bürger und einer Bürgerin von Castello aus dem Jahr 1753. Das Dokument ist in Lateinisch geschrieben,  mit nur einem kleinen Teil in Katalanisch.

Die Bürgermeister von Llançà,  Colera und Portbou einigten sich eine Zusammenarbeit für die „Agenda 21“. Diese dient zur ortsübergreifenden Planung und Realisierung individueller Notwendigkeiten in den Orten.

Das Theater von Roses lässt sich hinfort auch als Konzertsaal mit guter Akustik nutzen. Möglich macht dies eine kürzlich installierte Schalenkonstruktion, die bei Nichtbedarf leicht abgebaut werden kann.

Die Architekten Alfredo Peñafiel, Katrin Baumgarden und Eduard Miralles gewannen den von Llançà ausgeschriebenen Ideenwettbewerb für den Bau eines Kulturzentrums am Ende der av Europa (zwischen Ort und Hafen). Dieses soll eine Bibliothek, das Stadtarchiv und eine Mehrzweckhalle beherbergen.

In der carrer Pare Claret in Roses kann seit April nur mehr in einer Richtung geparkt werden, zu den Bergen hin. Bisher wurde dort die Parkrichtung alternativ alle 15 Tage geändert.

Unterdessen kann die Originalstatue des Äskulaps wieder im Museum der Ausgrabungen von Empúries (MAC) besichtigt werden. Ein Video sorgt für Information.

Die Straße zwischen Port de la Selva und Selva de Mar wird gerne von Fahrradfahrern genutzt. Die beiden Orte bauen daher gemeinsam im Zuge der allgemeinen Instandsetzung der Strasse einen separaten Fahrradweg, der parallel zu dieser verläuft. Wenn alles plangemäß vor sich geht, kann dieser möglicherweise schon diesen Sommer benutzt werden.

Die Polizei musste auf der Landstrasse zwischen Girona und Figueres ein Pony und ein Pferd einfangen, weil sie den Verkehr gefährdeten.

Cadaqués verteilte an seine Bürger 1500 Exemplare eines Informationsbulletins, das über alle wichtigen Entscheidungen des Rathauses berichtet.

Die Stiftung Gala-Salvador Dalí erstand von einer Privatkollektion aus Figueres zwei Werke von Salvador Dalí aus seiner frühesten Epoche, nämlich als Kind:  Die Kopie eines Bildes aus Holland und ein Portrait seiner Großmutter Anna, das in Cadaqués entstanden war.

Am Freitag wurde eine 16 Meter lange Yacht, die in Port Leucate (Frankreich) gestartet war, im Hafen von l’Escala erwartet. Als diese am späten Abend noch nicht eingetroffen war, alarmierten die Familien der beiden Besatzungsmitglieder die Rettungskräfte, die jedoch keine Spur der Yacht entdecken konnten. Erst am Sonntag wurde sie dann von einem Hubschrauber etwa 40 Seemeilen nördlich von Menorca (Balearen) ausfindig gemacht. Die Sicherheitskräfte konnten auf der unbemannten Yacht bisher keine Zeichen von Gewaltanwendung entdecken. Am Sonntagabend wurde 11 Seemeilen von Roses der Leichnam des Yachtbesitzers, eines 60 jährigen Belgiers, aufgefunden, nach dem zweiten Besatzungsmitglied wurde bis Sonntagabend erfolglos gesucht.

Auf dem  Castell de Sant Ferran in Figueres begannen die Renovierungsarbeiten an den insgesamt 16 Schilderhäuschen, mit einem Aufwand von immerhin 876 Tausend Euro. Wenn die Arbeiten plangemäß fortschreiten, können sie bereits im August dieses Jahres besichtigt werden.

Das Musikfestival „Doctor Loft“ in Castello d’Empúries erwartet Anfang Juli zwischen 20 und 30 Tausend Besucher. Das Rathaus hat mit den Organisatoren einige Bedingungen ausgehandelt, damit ein reibungsloser Ablauf der Konzerte gewährleistet wird. Unter anderem ist das wilde Campen um das Festivalgelände herum nicht gestattet. Karten für das Festival sind bereits im Vorverkauf für 55 Euro erhältlich.

Auf der C-260 zwischen Roses und Figueres geriet ein Fahrzeug in Brand. Die Straße musste daraufhin in beiden Richtungen für etwa eine halbe Stunde gesperrt werden.

Figueres möchte drei neue Brunnen bohren, um die Wasserversorgung bis über den Sommer hinaus zu sichern. Das Rathaus hat deswegen bei der ACA (Agència Catalana de l'Aigua) die entsprechenden Anträge gestellt und wartet auf deren Bewilligung.

American Airlines startet am 25 April eine tägliche Flugverbindung von Barcelona nach New York. Die Fluglinie rechnet mit etwa 40.000 Passagieren pro Jahr.

Der Stromversorger Fesca Endesa verlegte bei der Urbanisation La Mora in Port de la Selva eine Stromversorgungsleitung unter die Erde. Dies geschah weniger aus ästhetischen Gründen, sondern um die Stromversorgung der Haushalte von Port de la Selva zu verbessern.

Die zweisprachige Schule (Katalanisch und Französisch) in Le Perthus an der französisch-spanischen Grenze war von der Schließung bedroht. Nach massiven Protesten der Eltern und Schüler wurde dieser Schritt aber vorerst rückgängig gemacht.

Das Rathaus von Roses will die Einwohner der Urbanisationen mit einer Spezialsteuer zur Kasse beten. Mit deren Einnahmen sollen Korridore ohne pflanzlichen Bewachs hergestellt werden, die im Sommer die Brandgefahr mindern.

Im ehemaligen Club Med von Cadaqués wurden bisher 40 Tonnen an beweglichem Material entsorgt. Je nach Beschaffenheit wurde es auf die Mülldeponie von Pedret i Marzà transportiert oder aber zur Wiederverwendung dem Recycling zugeführt. Die Gebäude selbst werden nach dem Sommer demontiert.

Das Fischen der roten Korallen in unseren Gewässern ist für Privatleute gänzlich verboten, aber auch die professionellen Fischer sehen sich erheblichen Restriktionen ausgesetzt. Von l’Escala bis Begur darf keine einzige Koralle mehr erbeutet werden und um das Cap de Creus herum wurden nur zehn Lizenzen an Fischer erteilt. Die Maßnahmen dienen zur Arterhaltung.

Einbrecher drangen in das Rathaus von Vilajuïga ein; sie erbeuteten etwa 300 Euro Wechselgeld.

Portbou reformiert die Strandpromenade. Die Gehsteige werden über die ganze Länge des „Passeig“ auf 6 Meter verbreitert und für Geschäfte soll mehr Platz entstehen. Die entsprechenden Arbeiten sollen bis zum Sommer 2009 realisiert werden.

Seit wenigen Tagen liegt das Fischerboot „Mar Brava II“ im Hafen von l’Escala, bereit alsbald seine Arbeit aufzunehmen. Es handelt sich um den ersten modernen Fischkutter Europas mit Hybridantrieb. Er wird sowohl per Segel als auch mit Motorkraft bewegt.

Portbou beginnt mit der teilweisen Renovierung des alten Rathauses. Dieses ist als Sitz der Walter Benjamin Stiftung bestimmt.

Llançà will der im Sommer herrschenden Parkplatznot mit einem neuen Parkplatz für 400 Fahrzeuge im Hafen begegnen. Dieser ist am Ende des Hafenstrandes an der Flussmündung geplant. Die im Rathaus vertretenen Oppositionsparteien PSC und IVC sind mit den Plänen in dieser Form nicht einverstanden.

Im ehemaligen Club Med in Cadaqués werden derzeit bewegliche Elemente entsorgt. Mit dem definitiven Abbau der Gebäude ist aber nicht vor Herbst dieses Jahres zu rechnen.

Palau-saverdera plant den Bau eines großzügig dimensionierten Zentrums für sportliche Aktivitäten. Erste Schätzungen der Kosten bewegen sich um die 2 Millionen Euro.

Das „Ecomuseu Farinera“ in Castello d’Empúries wurde offiziell in die Liste der katalanischen Museen aufgenommen. Als Konsequenz erhält das Museum leichter institutionelle Hilfen.

In Roses wird der Rasen an den Gehsteigen der Straßen Joan Carles I und Marinada durch Sandstein ersetzt. Da dieser nicht wie der Rasen gegossen werden muss, spart dies Wasser.

Figueres sperrte sein Messegelände derart ab, dass dort keine Lastwagen mehr parken können.

Colera reaktiviert einen Poesiewettbewerb, der schon einmal vor 12 Jahren stattgefunden hatte, den „Concurs de Poesia Miquel Martí i Pol“. Der Namensgeber des Wettbewerbs, Miquel Martí i Pol (1929-2004) gehört zu den wichtigsten Autoren Kataloniens. Quasi eine ganze Generation von Liedermachern ließ sich von seinen Texten inspirieren, darunter auch Lluís Llach, mit dem er zusammen das Album „Un pont de mar blava“ (Eine Brücke aus blauem Meer) schrieb. Der Wettbewerb wendet sich sowohl an Einwohner Coleras als auch an solche, die sich dem Ort verbunden fühlen. Die Gewinner der vier ausgeschriebenen Kategorien werden im September während einer Fiesta der Poesie bekannt gegeben.

Miquel Martí i Pol  

Llançà intensiviert die Verkehrskontrollen. In deren Focus steht die Lärmentwicklung von Fahrzeugen, besonders von Zweirädern.

Bei einer routinemäßigen Fahrzeugkontrolle stellte die Polizei in Figueres 20 Kilogramm Heroin sicher. Die Insassen des Fahrzeugs, zwei Marokkaner, wurden der Justiz übergeben.

Die Pläne, in La Jonquera ein überdachtes Schwimmbad zu bauen, wurden vorerst Ad Acta gelegt, da die Landesregierung für Gemeinden unter 10.000 Einwohnern hierfür derzeit keine Subventionen bereitstellt.

Eine städtische Reinigungsmaschine von L’Escala brach auf dem „passeig del Mar“ derart ein, dass sie von einem Kran aus ihrer Lage befreit werden musste.  Der „passeig del Mar“ zwischen dem  Port d'en Perris und Riells erlebte in den letzten Jahren wegen seines vermutlich unstabilen Untergrunds bereits ähnliche Schäden. Der sonntägliche Wochenmarkt soll deswegen bald von dort in einen anderen Stadtteil verlegt werden.

“Defensem el Tren”  übergab dem Rathaus von Figueres 5.822 Unterschriften, die für eine Bürgerbefragung betreffs der Verlegung des Bahnhofes aus dem Zentrum an den Stadtrand optieren.

Die Fassaden der beiden Schulen von Cadaqués werden mit Naturstein verkleidet.

 

PORT DE ROSES, SA, Verwalter des Hafens von Roses, erhielt europäische und internationale Beglaubigungen (ISO 14001) für die Umweltfreundlichkeit seiner Hafenanlagen.

Castelló d’Empúries und Sant Pere Pescador verpflichteten sich, die Ziele der „Agenda 21“ gemeinsam zu verfolgen. Diese setzt Impulse für das ökologische Wohlergehen der Gemeinden.

Der Verein „Comerç Figueres“  sieht trotz schwächer werdenden Wirtschaftsdaten die Zukunft der Geschäfte von Figueres eher optimistisch. Verantwortlich für die guten Aussichten sind wie seit jeher französische Touristen aus grenznahen Gebieten, die das immer noch bestehende Preisgefälle zwischen Spanien und Frankreich für sich zu nutzen wissen. „Comerç Figueres“ räumte jedoch auch ein, dass der Winterschlussverkauf weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben war.

Sant Pere Pescador sieht sich wegen fehlender rechtlicher Kompetenz derzeit noch außerstande, das Gelände der ehemaligen „Fluvià Marina“ zu bestellen. Das Gelände war von „Bebaubar“ als „Landwirtschaftlich“ zurückgestuft, bisher sind die Besitzer hierfür aber noch nicht entschädigt worden; ohne eine Entscheidung über die zu leistenden Entschädigungen sind dem Rathaus weiterhin die Hände gebunden.

Betreffs der Hochspannungsleitung zwischen Frankreich und Spanien sind unterdessen neue Vorschläge im Gespräch. Der von der Organisation „No a la Mat“ scharf kritisierte Leitungsverlauf über die Pyrenäen konnte auch über den Meerweg realisiert werden, so das französische Umweltministerium. Eine weitere Option ist, die Leitung zwar über die Pyrenäen zu führen, jedoch unterirdisch. Letzteres würde aber die Kosten für den Bau der Leitung um etwa das Dreifache verteuern. Am letzten Wochenende hatten 18.000 Demonstranten in Girona ihre Abneigung gegen die „MAT“ bekundet. Sie kamen sowohl aus dem spanischen als auch dem französischen Teil Kataloniens.

Das Rathaus von Port de la Selva verfügt wegen abnehmender Bautätigkeit über ein kleineres Budget wie vorhergesehen. Als erste Sparmassnahme wurde das Korps der Ortspolizei reduziert.

Auch das Rathaus von L’Escala sieht sich mit geringeren Einnahmen aus Baugenehmigungen konfrontiert.

Die Regenfälle des letzten Wochenendes verbesserten kaum den Wasserstand der Stausseen, Boadella ist derzeit zu knapp 24 % gefüllt.

Roses zählt  aktuell 19960 Einwohner. Bei dem schnellen demographischen Wachstum von Roses ist es nur eine Frage kurzer Zeit, bis es die Grenze von 20000 Einwohnern überschreitet und als Konsequenz  offiziell als Stadt („ciutat“) gilt, nach Figueres die zweite des Alt Empordà. Diese Änderung des Status trägt einige Konsequenzen mit sich. Unter anderem erhält Roses dann mehr Rechte auf staatliche Subventionen, aber auch mehr Pflichten auf sozialen Gebieten.

Das Rathaus von Portbou gab die erste Nummer eines Informationsbulletins heraus, das die Bürger im halbjährigen Rhythmus über seine Arbeit  benachrichtigt.

In Figueres verzögern sich die Bauarbeiten an Rande der avinguda Salvador Dalí um etwa 10 Tage. Dort werden elektrische Kabel unter die Erde verlegt.

Das Restaurant „El Bulli“ in der Cala Montjoi von Roses ist wieder geöffnet. In der Zeit bis zum 5 Oktober erwarten die Gäste 140 neue Gerichte von Küchenchef Ferran Adrià, den Gastronomen weltweit als kreativste Seele des Gewerbes feiern. Wie kaum anders zu erwarten, sind bereits alle möglichen Reservierungen ausgebucht. Für Unentwegte ohne spezielle Beziehungen bleibt nur mehr die Hoffnung auf die Stornierung einer Tischreservierung, zu erfahren über die Website des El Bulli (www.elbulli.com)

Die Hoffnungen der Hoteliers auf eine gute Auslastung über die Osterfeiertage erfüllten sich an der Costa Brava nicht. Offizielle Stellen hatten trotz der ungewöhnlich frühen Feiertage mutig eine Auslastung von 85 % prognostiziert, diese traf jedoch nicht ein, erste Zahlen bewegen sich um die 60 % und auch diese scheinen eher geschönt. Ausgesprochen schlechtes Wetter, nämlich Regen und Wind veranlasste zudem viele Feriengäste, bereits am Montagmorgen die Rückreise anzutreten, so dass die erwarteten Verkehrsstaus sich bereits in den Morgenstunden bildeten. In den Pyrenäen hingegen sorgten Schneefälle für den entsprechenden touristischen Auftrieb; Hotelbetten wurden zur Mangelware und die Rückreisewelle am Montagabend sorgte ebenfalls für zahlreiche Verkehrsstaus. Wegen des Schnees mussten vier Bergstrassen gänzlich für den Verkehr gesperrt werden, zwölf weitere waren nur mehr mit Schneeketten befahrbar. Unter dem Strich gesehen bezeichnen die Hoteliers der Region Ostern 2008 aber als katastrophal.

Pläne, den Sporthafen von Roses auch für große Schiffe zugänglich zu machen, konkretisieren sich. Derzeit beträgt dort die maximale Wassertiefe 6 Meter und dies erlaubt das Ankern von Schiffen bis maximal 60 Metern Länge. In naher Zukunft sollen jedoch auch Kreuzfahrtschiffe von über 100 Meter Länge ankern können, die mindestens 10 Meter Wassertiefe benötigen; dies wiederum verlangt eine teilweise Umgestaltung des Hafens. 

Auf der 9 Tage dauernden Messe für gebrauchte Boote in Empuriabrava wechselten 75 Boote ihre Besitzer. Im Angebot waren 500 Boote zu Preisen bis 650.000 Euro. Die Veranstalter bezeichnen das Verkaufsergebnis als befriedigend, mussten aber einräumen, dass der Umsatz im Vergleich zum letzten Jahr im etwa 15 % gesunken ist.

Wegen Windstärken zwischen sechs und acht mussten an den Osterfeiertagen aus Sicherheitsgründen einige Veranstaltungen abgesagt werden. In Sant Climent Sescebes fiel die Vorstellung der Passionsspiele am Samstagabend aus und am Ostersonntag wagten nur wenige Händler, ihre Stände für den jüdischen Markt aufzubauen.

Die Geschäftsleute des Sektors Sant Mori in Empuriabrava verhandeln mit dem Rathaus über eine strukturelle Verbesserung des Geländes. Sie bestehen aber zum Großteil darauf, weiterhin Waren auch vor ihren Geschäften anbieten zu können.

Das schlechte Wetter während der Osterfeiertage setzt sich fort. Die Meteorologen kündigen erst für das nächste Wochenende wieder mildere Temperaturen an.

In der Zone „Trabuc“ von Empuriabrava wird ein Luxushotel mit 75 Zimmern, einem umfangreichen Wellnessbereich sowie einem 300 Personen fassenden Kongresssaal gebaut. Das Hotel soll 2010 den Betrieb aufnehmen. Die nötigen Bauarbeiten beziffern sich auf 8 Millionen Euro.

Empuriabrava kann derzeit nur zu mietende Ankerplätze für Boote bis zu 15 Metern Länge anbieten. Dieses soll sich rasch ändern. Bereits für diesen Sommer soll etwa 10 Booten von 20 Metern Länge das Ankern ermöglicht werden.

Von den etwa 4500 Ankerplätzen in Empuriabrava sind bisher nur 700 Eigentümer im Register des Verwalters der Kanäle (Port Empuriabrava S.A.) eingetragen. Die Firma startet deswegen zu Beginn der Tourismussaison eine Informationskampagne, um die Besitzer zu bewegen, sich zu registrieren.

Cadaqués sieht sich mit einem neuen Phänomen konfrontiert, und dieses heißt Hochzeitstourismus. Immer mehr ortsfremde Heiratswillige wählen den Ort  aus, um sich dort im Rahmen einer zivilen Trauung das Jawort zu geben. Das Rathaus reagiert insofern, als dass dort jetzt an zwei Freitagen pro Monat geheiratet werden kann. Im letzten Jahr wurden in Cadaqués 150 Ehen geschlossen, die meisten von Ortsfremden.

Trotz einer touristisch enttäuschenden Osterwoche zieht Sant Pere Pescador eine positive Bilanz, was die Neueröffnung des Tourismusbüros betrifft. 212 Personen nahmen dessen Dienste in Anspruch, in der Mehrheit Katalanen.

Llançà eröffnete im romanischen Turm an der plaça major im Ortszentrum ein neues Informationsbüro für Touristen. Der Turm selbst war im August vergangenen Jahres für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden.

Empuriabrava baut eine neue Kläranlage, welche die aus den sechziger Jahren stammenden septischen Gruben ersetzt. Daraus entstehen den Bürgern aber auch Kosten in Form spezieller Abgaben. Das Rathaus lud seine französischen Mitbürger zu einer Informationsveranstaltung zum Thema ein, der über 80 Bürger beiwohnten.

Es bleibt weiterhin unklar, was mit dem neuen (oder alten) Bahnhof von Figueres geschehen soll. Das Rathaus optiert derzeit für den Plan, sowohl den neuen Bahnhof für den Hochgeschwindigkeitszug TGV zu bauen als auch den bestehenden Bahnhof für traditionelle Züge zu behalten, mit unterirdisch verlegten Geleisen.

Katalonien war auf der Tourismusmesse MITT in Moskau mit einem 400 Quadratmeter umfassenden Stand vertreten. Neben zwanzig Firmen präsentierten auch zahlreiche Ortschaften ihre Angebote; aus unserer Region waren dies Roses, l'Escala, Castelló d'Empúries,  Pals, Platja d'Aro, Begur, Tossa de Mar und Lloret de Mar.

Der Fahrradweg vom Informationsbüro (El Cortalet) des Naturparks Aiguamolls bis zur „zona Sitges“ wurde geschlossen und bleibt dies auch auf unbestimmte Zeit. Der Fahrradweg durch die Aiguamolls von Pau nach Palau-saverdera und der zweite entlang der riu Fluvià bei Sant Pere Pescador können jedoch weiterhin per Fahrrad erkundet werden.

In Roses werden über 1000 neue Wohnungen gebaut, hinter der Zitadelle an der Seite der Urbanisation Mas Oliva. Die Hälfte der Wohnungen ist staatlich gefördert und wird an Jugendliche und ältere Mitbürger verkauft oder vermietet, der Rest wird auf dem freien Wohnungsmarkt zum Verkauf angeboten.

Mit drei Jahren Verspätung verabschiedete das Rathaus von Cadaqués provisorisch seinen Spezialplan für die Gestaltung der Altstadt. Der Plan betrifft sowohl Neubauten als auch bereits existierende Gebäude sowie deren Verwendung oder Umgestaltung. Die Verzögerung entstand, weil nach der öffentlichen Bekanntmachung des Plans eine beträchtliche Anzahl von Eingaben bearbeitet und gegebenenfalls berücksichtigt werden mussten.

Zum Anlass des Osterfestes installierte Castello d’Empúries am Verkehrskreisel in Castelló Nou eine von der Künstlerin Nataly Stamford gestaltete Jesusstatue. Castello wartet während der Feiertage mit einer Reihe von Veranstaltungen auf, darunter der Kreuzweg mit lebenden Akteuren.

Cadaqués entscheidet erst nach dem Sommer definitiv, was mit den Gebäuden des ehemaligen Club Med am Cap de Creus geschehen soll.

Cadaqués einigte sich mit der Küstenverwaltung über die Installation einer Tankstelle für Boote und deren Abwasserentsorgung. Obwohl die entsprechenden Arbeiten bald beginnen sollen, ist kaum damit zu rechnen, dass diese Dienste bereits diesen Sommer zur Verfügung stehen.

Roses nimmt zwei Brunnen zwischen den Urbanisationen Mas Mates und Mas Boscà in Betrieb, die bis Juni 2007 die Militärbase Pení mit Wasser versorgt hatten. Diese wurde damals an die Wasserversorgung von Cadaqués angeschlossen. Die beiden Brunnen liefern 800 Kubikmeter Wasser pro Tag und können außerhalb der Saison 17 % und im Sommer 6 % der Wasserversorgung sichern.

Während des ersten Wochenendes wurden auf der Messe für gebrauchte Boote in Empuriabrava bereits 25 Objekte verkauft, 23 Boote und zwei Jetskis. Die Boote gehörten meistens der sehr gefragten Klasse von 8 bis 9 Metern Länge an.

Die Polizei nahm bei Sant Miquel de Fluvià vier Männer fest, die in großem Stil Tabakschmuggel von Spanien nach Frankreich betrieben. Die Schmuggler, obwohl gut organisiert und ausgerüstet, wurden mit 50.000 Päckchen Zigaretten erwischt. Die Herkunft der Ware ist bisher noch ungewiss.

Am Ostersamstag feiert Garriguella die sehr beliebte Fira de la Garnatxa. Nicht nur Liebhaber der süßen Weine kommen auf ihre Kosten, es gibt auch reichlich Backwerk den ganzen Tag über zu kosten.

Darnius bietet seinen Gästen und Einwohnern ein reichhaltiges Programm während der Osterfeiertage. Es beginnt am Karfreitag mit Sardanas, Garnatxa und Backwerk. Höhepunkt der Zerstreuungen sind sicherlich der Ball Samstag Nacht ab 23 Uhr 30 und die Prozession vom Rathaus zur Kirche am Sonntag ab 12 Uhr 15.

Darnius  

!00 Schauspieler und 60 Techniker gestalten dieses Jahr wieder die Passionsspiele im „Horta d’en Cusì" von Sant Climent Sescebes. Die weit über unsere Region hinaus bekannten Passionsspiele erleben fünf Aufführungen. Das Programm wird durch den jüdischen Markt am Sonntag in San Climent Sescebes komplettiert.

Das Fischerboot “Juan Ureña” rettete die Besatzung der „Ruiseñor“, die 1,3 Seemeilen vor Sant Pere Pescador gesunken war. Die sieben Geretteten sind bei guter Gesundheit und brauchten keine medizinische Hilfe. Die Ruiseñor war 9,5 Meter lang, ihr Heimathafen war L’Escala.

 

Am letzten Wochenende fanden sich in Perpignan 15.000 Personen ein, so die Organisatoren, um gegen den geplanten Bau der Hochspannungsleitung über die Pyrenäen zu demonstrieren. Die Demonstranten kamen von beiden Seiten der Grenze.

In Empuriabrava werden die aus den sechziger Jahren stammenden septischen Gruben für das Abwasser durch eine Kanalisation ersetzt. Die Arbeiten haben bereits begonnen, bis zum Jahr 2011 sollen alle Haushalte an die Kanalisation angeschlossen werden. Während der Sommermonate werden die Arbeiten ausgesetzt, um den Ablauf der touristischen Saison nicht zu stören.

Llançà stellte eine neue Website des Rathauses vor:  www.llanca.cat . Bisher nur in Katalanisch und Spanisch.

Roses will neue Nachtlokale in einer Zone um die Zitadelle ansiedeln. Diese Initiative soll verhindern, dass diese in der Innenstadt Anwohner belästigen. Die frühere Disco Picasso in der Altstadt soll zum Geschäftslokal umfunktioniert werden.

Die Geschäfte und Restaurants entlang der N II bei La Jonquera beklagen in den letzten Monaten starke Geschäftsrückgänge. Besonders die französischen Kunden finden nicht mehr so häufig den Weg dorthin und erledigen ihre Einkäufe eher in Le Perthus. Einige seit langem bestehende Geschäfte und Restaurants kündigten ihre Schließung an.

Vicente Ortiz aus Cadaqués wurde hundert Jahre alt. Das Rathaus ehrte den Jubilar mit einer Medaille.

Über 800 Gäste erlebten im Theater El Jardí in Figueres ein Konzert des Philharmonischen Orchesters von Katalonien. Das Konzert diente zum Spendensammeln für die gemeinnützigen Vereine des Alt Empordà.

El Jardí  
Die Polizei nahm drei Männer fest, die mutmaßlich die Bar La Closa in L’Escala überfallen und ausgeraubt hatten. Es handelt sich um Spanier, alle drei sind 23 Jahre alt. Einer von ihnen hatte bereits ein ähnliches Delikt begangen.

Katalonien trauert um einen seiner großen Söhne. Josep Palau i Fabre (Barcelona 1917 - 2008) gilt als einer der bedeutendsten Schriftsteller des Landes im XX Jahrhundert. Besonders als Experte des Werks von Pablo Picasso hatte er sich internationalen Ruf erworben. Ein Großteil seines Werks entstand in Llançà, wo er sich in den sechziger Jahren in Grifeu niedergelassen hatte. Er lebte dort sehr zurückgezogen und begab sich meistens nach Barcelona oder nach Frankreich nur wegen beruflichen Angelegenheiten. Seine letzten Lebensjahre verbrachte Josep Palau i Fabre jedoch in Barcelona, primär aus gesundheitlichen Gründen. An der Strandpromenade von Grifeu erinnert seiner seit zwei Jahren eine Gedenktafel. 

Das Rathaus von Roses unternimmt eine Reihe von Maßnahmen, um der durch die Trockenheit verursachten Wasserknappheit zu begegnen. Unter anderem ist Privatpersonen verboten, Trinkwasser für folgende Zwecke zu benutzen: Füllen der Schwimmbäder, Gartengießen oder Reinigen von Terrassen und Garagen. Auf den Punkt gebracht, heißt dies, dass der Gartenschlauch derzeit in Roses arbeitslos ist. Was das Gewerbe betrifft, so greifen auch hier Einschränkungen des Wasserverbrauchs, das Reinigen von Freizeitbooten mit Trinkwasser ist zum Beispiel nicht mehr gestattet. Die Versorgung mit Trinkwasser an sich ist aber bis über den Sommer gesichert, so dass dies kaum Einfluss auf die Tourismussaison nehmen sollte. Auch die Qualität des Wassers ist weiterhin einwandfrei. Trotzdem machen sich derzeit Schwindler die Situation zunutze, und vor diesen soll hier ausdrücklich gewarnt werden: Sie kündigen zunächst telefonisch einen Hausbesuch an, um die Qualität des Trinkwassers zu überprüfen. Einmal im Haus, täuschen sie durch manipuliertes Gerät eine mindere Wasserqualität vor und verkaufen dem Geneppten ein nutzloses Gerät zur Wasserreinigung für 1000 Euro.

Die neue Hotelfachschule von Figueres beginnt ihre Lehrtätigkeit im Schuljahr 2009 / 2010. Sie bietet Unterricht in mehreren Disziplinen an, alle Abschlüsse sind offiziell anerkannt.

Der Strand von Empuriabrava bis St. Martí d’Empúries war während des letzten „Llevante“ durch angeschwemmte Kraftstoffrückstände verunreinigt worden. Deren Herkunft kann bisher nur vermutet werden. Derzeit werden die Flecken jedoch vollständig beseitigt. Ein Hubschrauber der Landesregierung überflog die Küste und konnte feststellen, dass sich auf dem Meer keine Kraftstoffrückstände mehr befinden. Dasselbe Problem bestand auch am Strand von Sant Pere Pescador. Auch dort konnten die Rückstände gänzlich beseitigt werden. Es handelte sich immerhin um 4 Tonnen Sand, der eingesammelt wurde.

Sant Pere Pescador  

Roses wurde von der Landesregierung in das Programm ARE aufgenommen. Dieses ermöglicht und fördert die Erschließung neuen Baugrundes mit der Auflage, dass 50 % der neuen Wohnungen Sozialwohnungen („de protecció oficial“ ) sind.

Die Polizei machte drei Männer aus Sant Miquel de Fluvià dingfest, die vermutlich Baumaterialien gestohlen und diese weiterverkauft hatten. Es handelt sich um zwei Rumänen und einen Spanier.

Sant Miquel de Fluvià  

Das Rathaus von L’Escala  hegt Pläne um das Fahrradfahren zu fördern, in sportlicher Hinsicht, aber auch als Freizeitvergnügen.

Zwei maskierte Räuber überfielen in L’Escala die Bar La Closa. Zum Zeitpunkt des Überfalls, etwa um 23 Uhr 30, waren nur mehr zwei Angestellte und ein Gast in der Bar. Die Diebe erbeuteten 11.000 Euro aus der Kasse, den Spielautomaten und dem Zigarettenautomat.

„Salvem l'Empordà“ erinnerte die Landesregierung an ihr Versprechen, das Gelände um die Flussmündung der Fluvià bei Sant Pere Pescador zu restaurieren und in den Naturpark Aiguamolls zu integrieren. Dieses Versprechen stammt aus der Zeit, als die Bauruine „Fluvià Marina“ beseitigt worden war, vor nunmehr drei Jahren.

Palau-saverdera entfernt verlassene Fahrzeuge aus seinem Stadtbild. Einige wurden von den hierzu aufgeforderten Besitzern bereits entfernt, andere müssen per Abschleppdienst entsorgt werden.

Der Sänger Antonio Orozco gab ein Konzert in der Disco Pacha in Empuriabrava. Wie zu erwarten, war sein Auftritt ein voller Erfolg.

Der Ort Torroella de Fluvià mit immerhin 550 Einwohnern verfügt seit Dezember letzten Jahres über kein einziges Geschäft, in dem der tägliche Bedarf gedeckt werden kann. Dies ist besonders hinderlich für ältere Mitbürger, die über kein Auto verfügen, um im Nachbarort Sant Pere Pescador einkaufen zu können. Eine Verbesserung dieser Situation ist vorerst, leider, nicht in Sicht.

Das Musikfestival von Cadaqués bekommt dieses Jahr eine neue Leitung; auch die Ausrichtung des Festivals beschreitet neue Wege. Als ein erstes reales Signal hierfür dient die Installation eines Amphitheaters am Strand „Olivars de Sa Conca“ für die Konzerte.

Auch L’Escala schließt sich den Maßnahmen zum Wassersparen an. Wegen der bestehenden Trockenheit dürfen Schwimmbäder nicht mehr mit Trinkwasser gefüllt werden, das private Autowaschen ist ebenso verboten wie das Gartengießen. Der Wasserverbrauch der Süßwasserduschen am Strand soll ebenfalls gesenkt werden, durch ein Kartensystem, das den Nutzern nur mehr 2 Liter Wasser innerhalb von 25 Sekunden bereitstellt.

Roses fehlen noch 30 Neubürger, um die Grenze von 20.000 Einwohnern zu überschreiten. Ist diese einmal erreicht, erhält Roses einen neuen Status gegenüber der Landesregierung. Dies betrifft Subventionen, die dann reichlicher fließen, bedeutet aber auch, dass Roses neue Pflichten gegenüber seinen Bürgern entstehen.

La Vajol plant den Bau einer Jugendherberge, die speziell Wanderer aufnehmen soll.

Wandergebiete bei La Vajol  

Das neue Schulgebäude von Cadaqués wird für das Schuljahr 2008 / 2009 so weit fertig gestellt sein, dass dort die ersten Schüler unterrichtet werden können. Bis dahin müssen diese mit Containern vorlieb nehmen

Figueres erhielt 75 Anträge für die Stipendien künstlerischen Schaffens, fast doppelt so viel wie im letzten Jahr.

Seitdem offizielle Daten vorhanden sind, ist die derzeitig herrschende Trockenheit in Katalonien die bisher Gravierendste. 460 Städte und Gemeinden von Katalonien sind im Ausnahmezustand 2, betroffen sind besonders die Ortschaften des Alt Empordà.

Seit einigen Wochen gibt es in Port de la Selva keine Tagespresse mehr zu kaufen. Der einzige Buchhandel des Ortes hat diesen Dienst zeitweise eingestellt, so dass sich die Leser der Tageszeitungen sich in den nächsten Ort, nach Llançà, begeben müssen. Das Rathaus wollte die Situation entschärfen, indem sie die Zeitungen im Tourismusbüro anbietet, dafür hätte es jedoch eine Lizenz benötigt, insofern war das auch nicht möglich.

Das neue Museum des Exils Museu-Memorial de l'Exili (MUME) in la Jonquera  veranstaltete am letzten Wochenende Tage der offenen Tür. Über 150 Besucher folgten dem Ruf. Das  Museum, das einzige seiner Art in Europa, ist Montag bis Samstag von 10 bis 19 Uhr geöffnet und  an Sonn- und Feiertagen von 10 bis 16 Uhr.

Die Bibliothek  Jaume Vicens Vives in Roses bietet neuerdings über 200 Tageszeitungen aus über 60 Ländern zum doppelseitigen Ausdrucken im Format DIN A3 an.

Das Rathaus von Portbou gratulierte seiner Bürgerin Beatriz March Pedraza zum 100 Geburtstag.

Falls die Trockenheit weiter anhält, will Figueres im August der Wasserkonsum der privaten Haushalte reduzieren, mit einer Wassersperre von 22 bis 6 Uhr.

Ein seltsames Phänomen beschäftigt die Naturschutzsektion der Guardia Civil (Seprona): In Port de la Selva gingen die Netze eines Fischerbootes beim Einholen in Flammen auf. Verursacher war augenscheinlich eine rote Substanz, deren Beschaffenheit bisher noch unbekannt ist. Keiner der Beteiligten kann sich an einen ähnlichen Vorfall erinnern.

Am Ortseingang von Castello d’Empuries wurden zwei große Schilder angebracht, die auf die Tourismushighlights Kathedrale und den Naturpark Aiguamolls hinweisen. Auch wurden einige Wegweiser auf den Zufahrtsstraßen nach Castello verbessert, indem sie deutlicher auf die Stadt hinweisen. Wer als Ortsfremder nach Empuriabrava will, sollte aber immer noch wissen, dass die „größte Marina der Welt“ zu Castello d’Empúries gehört.

Palau-saverdera eröffnete offiziell den „Slot Club Verdera“. Es handelt sich um einen Club mit bisher 16 Mitgliedern und einer Rennbahn für Modellautos. Die Bahn ist 38 Meter lang, mit sechs Bahnen. Diese ist nicht nur für Mitglieder, sondern für jedermann zugänglich.

Rund hundert Jugendliche aus Roses  protestierten vor dem Rathaus wegen dessen gegen das Nachtleben gerichtete Politik. Der Auslöser für diese Aktion geschah in der Nacht des Karnevalfreitags, als die Polizei die Bar „Sperpentic“ um drei Uhr schließen wolle, obwohl die Bürgermeisterin dem Lokal mündlich zugesichert hatte, dass es länger geöffnet bleiben kann.

Sant Pere Pescador veröffentlicht ein Buch mit alten Fotografien des Ortes aus der Zeit vor 1950. Das Buch soll noch vor dem Sommer erscheinen. Das Rathaus sucht insofern nach Fotos aus dieser Epoche und bittet jedermann um Mithilfe.

L’Escala kaufte ein Gebäude in der Carrer Nantré. Diese hat über 300 Quadratmeter und soll öffentlichen Zwecken dienen. Welcher Art diese sein werden, ist bisher noch nicht entschieden.

Llançà plant am Ortseingang, von Figueres kommend in der Zone „Mas d’en Gifre“ ein neues Industriegebiet. Vor dem Industriegebiet  sollen in Richtung Straße Grünflächen das  Bild verschönern.

Die Straße Doctor Josep Vidal Geli in Sant Pere Pescador wird umbenannt, in carrer Major. Der verdienstvolle Doktor wird aber der Namensgeber einer neuen Straße.

Figueres erweitert ab dem 21 Februar den Park&Ride-Dienst zwischen dem Messegelände und der Innenstadt. Bisher konnte man dort Samstagnachmittag sein Fahrzeug parken und per Bus gratis in die Stadt gelangen. Obwohl das Angebot bisher nur sehr zögerlich angenommen worden war, wird es auf den Donnerstagvormittag ausgeweitet. Donnerstag ist Markttag in Figueres und da sind Parkplätze immer besonders knapp.

Die Geschäftsleute von Llançà geben eine neue Einkaufskarte in Umlauf, die Comerç de Llançà. Damit können Rabatte und andere Vorteile beim Einkauf in den angeschlossenen Geschäften gewährt werden. 

Vereine und Bürgerbewegungen, die gegen den Bau neuer Hochspannungsleitungen in ganz Spanien votieren, trafen sich in Madrid, um über ihre Ziele zu diskutieren und Aktionen zu koordinieren, darunter auch Vertreter von No a la MAT. Diese kämpft gegen die geplante Leitung mit 400 Kv über die Pyrenäen nach Frankreich.

Anna Marés Godo aus Roses (+ Juni 2007) überließ mittels einer Schenkung der Stadt Roses drei Gebäude an der plaça Sant Pere, mit der Auflage, dass diese nie wieder verkauft werden und in Zukunft sozialen und kulturellen Zwecken dienen.

Castelló d'Empúries beantragte bei der „Agència Catalana de l'Aigua“ Hilfe, um wegen der Wasserknappheit in den Orten Castelló d'Empúries, Llançà, Roses und Cadaqués den Gebrauch von Trinkwasser zum Füllen privater Schwimmbäder zeitweilig untersagen zu können. Für die Schwimmbäder an den Kanälen von Empuriabrava soll die Möglichkeit geschaffen werden, diese mit Meerwasser zu füllen

Der spanische Staat übernimmt die Finanzierung der Renovierung des Geburtshauses von Salvador Dalí in Figueres.

Der Hafen von Llançà wird besser gegen den Wind Llevante geschützt. Die Arbeiten sollen noch dieses Jahr beginnen, die Landesregierung zahlt hierfür 4,7 Millionen Euro.

Das Rathaus von Sant Pere Pescador bietet einen Kurs für Windows und das Internet an. Er dauert 16 Stunden und beginnt am 19 Februar. Die Kurse finden jeweils dienstags von 20 bis 22 Uhr statt, die Teilnahme kostet 75 Euro.

Ein Ultraleichtflugzeug musste auf dem Flug von Dole (Nordfrankreich) nach Empuriabrava wegen Motorproblemen neben dem neuen Friedhof von Llançà notlanden, dicht an der Straße nach Figueres.

Das Niveau der Stausseen bewegt sich auf die 20 %-Marke zu: Boadella 22,46%.

Die Kirche Santa Maria in Portbou wird repariert, konkret das Dach, die Fassade und zwei Türme.

Llançà’s Gemeindebudget des Jahres 2008 beträgt 11.215.800 Euro, 6 % mehr als im Vorjahr. 2,9 Millionen Euro sind für Investitionen zur Verbesserung des Stadtbildes vorgesehen. Die Oppositionsparteien PSC und ICV verweigerten dem Budget ihre Zustimmung.

Port de la Selva verlangt eine Verbesserung seiner Verkehrsanbindung durch öffentliche Verkehrsmittel. Derzeit halten dort wochentags nur zwei Autobusse, beide vormittags.

Castello d’Empúries, Empuriabrava und der Naturpark Aiguamolls präsentierten ihre Vorzüge auf der Tourismusmesse „Fitur“ in Madrid.

8 Gemeinden mit mehr als 2500 Einwohnern verfügen in Katalonien über einen Ausländeranteil von mehr als 30 %. An der Spitze der Liste steht prozentual Castello d’Empúries mit einem Ausländerkontingent von fast 50 %, das hauptsächlich aus in Empuriabrava ansässigen  Bürgern mit EU-Nationalität besteht.

Palau-saverdera weihte offiziell die plaça Mirador-Balcó de l'Empordà ein. Der Platz am Ortseingang ist großzügig mit Bänken, einer Pergola, Brunnen und einem Denkmal ausgestattet, das an die 21 Opfer von Palau-saverdera während des spanischen Bürgerkriegs erinnert.

Castelló d'Empúries eröffnete nach erfolgter Restaurierung offiziell die Kapelle des Klosters „Convent de Santa Clara“. Das aus dem XVII Jahrhundert stammende Gebäude soll hinfort als Stätte der kulturellen Begegnungen diesen, für Konzerte, Ausstellungen und Konferenzen dienen.

Die Arbeiten zum endgültigen Abbau der Gebäude des ehemaligen Club Med in Cadaqués beginnen erst nach der Sommersaison.

In Cadaqués wurde ein neues „Hostal“ eröffnet. Das „Hostalet de Cadaqués“ bietet Zimmer mit modernster Ausstattung sowie Barbetrieb an.

Die Straße von Figueres nach Llançà wird vierspurig ausgebaut, derzeit ist das Projekt in der Planungsphase.

Die Arbeiten am „passeig de Montgó“ in L’Escala sollen noch vor dem Sommer fertig werden. Dort entsteht direkt hinter dem Strand eine Zone für Fußgänger.

Wer sich für die „Agenda 21“, ein gemeinsamer Plan für die Umwelt von Cadaqués, Port de la Selva und Selva de Mar, interessiert, findet Informationen unter  http://www.agenda21local.org/index.php?a21_port_selva_mar_cadaques, allerdings nur in Katalanisch.

Selva de Mar  

Im Rahmen der „Festa de la Candelera 2008“ stellt das Rathaus von Castelló d'Empúries "castellocs" aus, Bilder von Pilar Farrés Coll.

Ein 92-jähriger Barcelonese, der mit einer Reisegesellschaft den Karnevals von Roses besuchen wollte, verlor die Orientierung und verbrachte die Nacht im Freien. Als er nicht am Bustreffpunkt erschienen war, alarmierte die Reiseleitung die Polizei. Diese fand den Touristen bei relativ guter Gesundheit wieder. Trotzdem musste er die nächste Nacht im Krankenhaus zur Beobachtung verbringen.

Die Karossen „Fórmula 1“, „Mickey i Minnie“ und „N'hi ha que neixen estrellats“ gewannen die ersten Preise des Karnevalumzugs von L’Escala.

Die Rathäuser von Roses und Castelló d’Empúries teilen sich in Zukunft einen Angestellten, der sich um die Belange der Neubürger kümmert.

Die städtische Bibliothek von  Castelló d'Empúries zieht eine positive Bilanz des Jahres 2007; rund 40 % mehr Besucher als im Vorjahr fanden den Weg dorthin. Auch das (Gratis) Internet wurde gut angenommen. Über 8000 Nutzer fanden sich dazu in der Bibliothek ein. Auch wenn die meisten Bücher in Katalanisch oder Spanisch sind, sind für ausländische Besucher neben dem Internet auch die in mehreren Sprachen vorhandenen Zeitungen interessant.

Die alte Brücke über die Muga bei Castelló d’Empúries wird als historisches Monument restauriert. Seitdem im Jahr 2004 die neue Brücke in Betrieb genommen wurde, diente sie nur mehr für Spaziergänger und Radfahrer.

Die Supermarktkette „Mercadona“, bisher in Santa Margarida installiert, eröffnet auch in Castelló d’Empúries eine Filiale. Der Supermarkt ist wegen moderater Preise und gehobener Auswahl, besonders im Fischbereich, ziemlich beliebt.

Die Umweltschutzorganisation „Iaeden“ veranstaltete eine Fahrradtour von der Rambla von Figueres zum Rathaus, um dieses aufzufordern, mehr für den Verkehr per Fahrrad zu tun. Zwanzig Radfahrer waren dem Aufruf gefolgt, darunter auch aktive Politiker, die sich mit den Zielen der Aktion identifizieren.

Das Rathaus von Castelló d'Empúries beschloss bei seiner letzten Vollversammlung, einige Mitarbeiter der öffentlichen Firma „Castelló 2000“ zu übernehmen, konkret den Reinigungsdienst, einen Schreiner und zwei Maler. Das Rathaus erzielt dadurch erhebliche Einsparungen, ohne die Qualität der Dienste zu mindern.

Die Container für die Altkleidersammlung in Port de la Selva wurden an andere Stellen verlegt: Auf den Parkplatz  „dels horts“ und an der Straßenkreuzung nach Selva de Mar.
Der Container an der “Moll de la Timba” bleibt bestehen.

Die Unternehmer des Industriegebietes „Mas Ferrer“ in Figueres schreiten wegen drohender Diebstähle zur Selbsthilfe. Dort wurden dort mehrere Male Materialien und Bargeld entwendet, im Laufe eines Jahres geschahen 15 Einbrüche. Da die Polizei die Diebe bisher nicht dingfest machen konnte, organisieren die Unternehmer nun selbst in der Nacht einen Wachdienst für die Fabrikhallen.

Das Rathaus von L’Escala gründete eine Agentur für die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt. In der nächsten Zeit finden verschiedene Konferenzen statt, die den Unternehmern die Ziele der Agentur erklären und schmackhaft machen soll.

Nach den letzten Regenfällen sind die Brunnen von Port de la Selva wieder so weit gefüllt, dass keine Einschränkung des Wasserverbrauchs notwendig ist

Der Deutsche Automobilclub ADAC verlieh im Rahmen einer Gala die Preise für die besten Campingplätze Europas. Der „camping Laguna“ in Castelló d’Empúries (Empuriabrava) erhielt dabei die höchste Auszeichnung: Superplatz.

Figueres hatte seit zwölf Jahren an keiner Tourismusmesse mehr teilgenommen. Jetzt entschloss sich Figueres, wieder an Messen teilzunehmen, dieses Jahr in Toulouse, an der Internationalen Katalanischen Tourismusmesse, an der „Navartur“ in Pamplona, in San Sebastian und Lleida.

Die Krankenhäuser sowie die Zentren für erste medizinische Versorgung (CAP) der Region gaben bekannt, dass die grippalen Infektionen stark im Steigen sind. Von einer richtigen Grippewelle kann aber noch nicht gesprochen werden.

Das Rathaus von Figueres beschloss, die „Carrer Nou“ zwischen der Rambla und der plaça Ernest Vila für den Verkehr zu sperren, um einige Verbesserungen durchzuführen und die Straße dann als Fußgängerzone zu gestalten. Dies gilt als Pilotprojekt für die Rambla, die ebenfalls eines Tages Fußgängerzone werden soll. Die Geschäftsleute von Figueres stehen diesen Plänen aber kritisch gegenüber, da sie dadurch Umsatzeinbussen befürchten.

Nicht nur Frankreich, auch der Empordà hat seinen (kleinen) Bankenskandal. Angestellte sowie Mithelfer erleichterten die Caixa Girona um 5 Millionen Euro durch Hypothekenschwindel. Von den 12 Angeklagten sind 3 ins Ausland geflüchtet. Die Caixa Girona glaubt, 2 Millionen wieder sicherstellen zu können.

Das Gericht in Barcelona verurteilte die Firma ArtsMode Network, mit Sitz in Figueres, eine Reihe von Produkten, die von dem Werk Salvador Dalis inspiriert sind, nicht mehr zu vertreiben und die Stiftung Gala-Dalí für die bisherige „illegale Nutzung“ des Werks von Salvador Dalí zu entschädigen. Die Kommerzialisierung einiger „dalianischer“ Produkte ist ArtsMode Network aber weiterhin gestattet. Die Firma hatte vor längerer Zeit von Dalí’s Ex-Sekretär John Peter Moore diesbezügliche Rechte erworben und geht mit dem Richterspruch allem Anschein nach keineswegs konform.

Im Jahr 2007 wurden in Spanien 11.667 neue Freizeitboote zugelassen, etwa 4,9 % weniger als im Jahr zuvor. In der Provinz Girona wurden etwa 500 neue Boote zu Wasser gelassen.

Im Naturpark Cap de Creus wurden wiederum die dort überwinternden Wasservögel gezählt. 22 Arten wurden registriert, darunter solche, die vom Aussterben bedroht sind.

In Reus (Barcelona) beschäftigt ein höchst merkwürdiger Diebstahl die Polizei. Aus der Weinkellerei De Müller wurden 53.000 Liter Messwein, eine Spezialität des Familienbetriebes, entwendet. Die Diebe hatten das Eingangstor gewaltsam geöffnet, wie sie aber eine solche Menge Wein abtransportieren konnten, bleibt vorerst ein Rätsel. Für die Menge sind immerhin zwei Tanklastzüge notwendig. Trotzdem bemerkten die Nachbarn in der Nacht des Diebstahls nichts.

Das Rathaus von Roses investierte 15.000 Euro in eine Werbekampagne, die den Karneval seiner Stadt im Süden Frankreichs, in Andorra und im Rest Kataloniens ins rechte Licht rückt. An dem Karneval nehmen aktiv über 6000 Personen teil, etwa 50.000 Zuschauer werden erwartet.

Llançà verdankt seinen Ortsnamen dem Begriff „Lanze“. Das Ortswappen zieren daher drei Lanzen und anlässlich der Fiesta Mayor (St. Vicenç) verleiht das Rathaus als Ehrung Lanzen an verdiente Mitbürger. Die Lanze in Gold erhielt Pere Pacreu i Turró für seine Verdienste um den „Club Esportiu“, dem er über 40 Jahre einen Teil seiner Freizeit opferte. Die Lanze in Silber wurde zweimal verliehen: An Gerard Marín (CN Llançà) für seine herausragenden Resultate im Segelsport und an Sandra Juanola für ihre brillanten akademischen Leistungen in Biologie. Die Lanze in Kupfer erhielt die Jugendmannschaft des Fußballclubs Llançà für ihre sportlichen Leistungen.

Das Dalí-Museum in Figueres freut sich über die Leihgabe eines privaten Sammlers, der anonym bleiben möchte. Das von Salvador Dalí gestaltete Bild „Autoretrat desplegant-se en tres“ stammt aus dem Jahr 1926; es wird bis Ende des Sommers ausgestellt.

Port de la Selva erweitert die Straße nach Selva de Mar, auch an die Fahrradfahrer wird gedacht. Sie bekommen einen eigenen Fahrradweg.

Der „Pagaia Club“ aus Llançà nimmt dieses Jahr an den Wettkämpfen der spanischen Kajak-Liga teil. Ziel des Clubs ist der Aufstieg in die zweite Liga

Über 150.000 Besucher fanden am letzten Wochenende den Weg nach Espolla. Anlass war die zwölfte „Fira de l'Oli i l'Olivera“.

Der Gratisparkplatz auf dem Messegelände vom Figueres war am ersten Samstag seines Betriebes mehr oder weniger verwaist, kaum ein Auto hatte den Weg dorthin gefunden. Figueres bietet von dort aus am Samstagnachmittag einen Gratis-Bustransfer in die Innenstadt an.

Etwa 5000 Bürger von Figueres gehören dem islamitischen Glauben an. Das „Centre Cultural Islàmic“ stellte an das Rathaus einige Forderungen, damit seine Mitglieder ihren Glauben praktizieren können. Darunter gehören ein Gelände von 10.000 Quadratmeters sowie die Möglichkeit Bestattungen nach ihrem Ritus durchführen zu können.

Llançà will hinter der bereits bestehenden Sporthalle ein überdachtes Schwimmbad bauen. Das Projekt befindet sich noch im Planungsstadium, mit seiner Realisierung ist jedoch zu rechnen.

Cèlia Caula und Eduardo Márquez wurden als „pubilla“ und „hereu“ von Llançà gewählt. Sie repräsentieren hinfort während Llançà während offizieller Anlässe.

Llançà eröffnete während seiner Fiesta Mayor das neue Tourismusbüro an Ortseingang (Richtung Figueres).

Für Januar ungewöhnlich hohe Temperaturen lockten am letzten Wochenende die ersten Badegäste an die Strände der Costa Brava. Favorisiert wurden die kleinen, windgeschützten Buchten.

Das „oficina de català“ von Roses (C/ sant josep, 10; Tel. 972 25 39 47, roses@cpnl.cat) bietet vom 12 Februar bis zum 13 Mai Katalanischkurse für Erwachsene an.

Das Kultusministerium erteilt Roses eine Subvention von 300.000 Euro, damit dieses Jahr die Restaurierungsarbeiten an der Zitadelle weitergeführt werden können.

Wegen der seit dem Sommer 2007 andauernden Trockenheit fiel die Olivenernte im Empordà mengenmäßig wesentlich geringer aus als in den letzten Jahren.  Die hohe Qualität der Ernte gleicht diese Einbussen teilweise wieder aus, da die Früchte zwischen 15 und 20 % mehr Olivenöl ergeben. Trotzdem blieb die Olivenölproduktion des Empordà (138 Kooperativen, vertreten durch Empordàlia in Pau) mit 600.000 Litern  unter den Ergebnissen der Vorjahre.

Portbou stellte den Antrag, vom Ende des Tunnels des C-260 eine Umleitungsstrasse bis zum Bahnhof zu bauen. Dies würde verhindern, dass Lastwagen auf dem Weg zum Bahnhof  durch den Ort fahren müssen.

Gut Ding will Weile haben. Die Landesregierung bildete eine Kommission für die zweite Phase der Rückführung des ehemaligen Geländes des Club Med in Cadaqués in seinen landschaftlichen Naturzustand. Die Kosten stehen schon fest, rund 7 Millionen Euro.

Der Staat überließ dem Rathaus von l'Escala sowie der Fischereigenossenschaft die Nutzung von Teilen des Casa del Mar. Das Rathaus erhält 497 Quadratmeter, die Fischer 256.

Eine Messe mit dem Chor „Vergelitana“ setzte offiziell den Schlusspunkt unter die Feierlichkeiten der 500 Jahrfeiern der Kirche Sant Martí d'Empúries. Seit dem November hatten über 3000 Personen an den Veranstaltungen teilgenommen. Hiermit schließt auch die Ausstellung über die Ursprünge des Christentums in Empúries.

Trotz zum Teil heftiger Regenfälle bleibt die drohende Wasserknappheit weiterhin ein Problem unserer Region. Die Stauseen sind immer noch  mit weniger als 30 % ihrer Kapazität gefüllt,  Boadella mit 26,17 %.

Boadella  

Die Bürgervereinigung „Antimolins“ aus Portbou hat beim Obersten Gerichtshof Kataloniens Einspruch gegen den geplanten Wildmühlenpark Tramuntana zwischen Portbou und Colera eingelegt. Nach dem Verständnis von „Antimolins“ ist die betroffene Zone ein geschütztes Gebiet von hohem landschaftlichem Wert und als Route von Zugvögeln nicht als Standort für Windgeneratoren geeignet. Zudem respektiere das Projekt nicht die europäischen Normen hinsichtlich der Ausführung von Grenzübergreifenden Maßnahmen.

Die neue Bürgermeisterin von Roses, Magda Casamitjana, knüpfte erste Kontakte mit der Bürgervereinigung „Roses Cara al Mar“. Eines deren Ziele ist, dass sich um den Fischereihafen keine großen Industriebetriebe ansiedeln.

Der „Consell Comarcal“ (Rat) des Empordà unterbreitete der Landesregierung acht Projekte, die von 2009 bis 20012 realisiert werden sollen. Darunter befindet sich auch ein Tierheim, das mit einem Kostenaufwand von 2,1 Millionen Euro realisiert werden soll.

Seitdem Bulgarien und Rumänien zur EU gehören, ist die Zahl der illegal Einreisenden an der Grenze in La Jonquera stark gesunken. Bis zum 1 Januar 2007 wurden dort durchschnittlich pro Monat 3700 Personen die Einreise verwehrt, im Jahr 2007 betrug diese Zahl nur mehr 200 pro Monat.

In der Sylvesternacht gab es auf den katalanischen Strassen keinen einzigen Unfall mit Todesfolge.

Das Internetlexikon Wikipedia ging mit einer neuen Suchmaschine an den Start. <http://alpha.search.wikia.com> soll eine Alternative zu Google werden. Ganz auf der Höhe der Zeit scheint der neue Roboter aber noch nicht zu sein. “CapCreus online” kannte er jedenfalls noch nicht, unter den 60 angebotenen Resultaten war nur Unsinn.

Der Weihnachtskinderpark von Llançà schloss mit positiver Bilanz. Während einer Woche besuchten über 700 Kinder den Park.

Obwohl die Verlegung des Bahnhofs von Figueres an den Stadtrand nach Vilafant beschlossene Sache zu sein scheint, wehren sich Bürger gegen diese Maßnahme. Die Aktionsgruppe "Defensem el tren de l'Empordà" (Wir verteidigen den Zug des Empordà) vertritt weiterhin vehement ihren Vorschlag, den Bahnhof dort zu belassen wo er ist und nur die Schienen unter die Erde zu verlegen.

Da die Renovierungsarbeiten an der Festung so weit abgeschlossen sind, wurde der Baukran vom „Castell de la Trinitat“ in Roses entfernt. Nun steht an, die Umgebung des Castell zu renovieren.

La Jonquera ist die einzige Gemeinde Kataloniens mit 3000 Einwohnern, die über Polizeikorps von 14 Personen verfügt. Trotzdem ist diese Anzahl bei weitem zu gering, da die Einkaufsmeile von Le Perthus ständig von Tausendenden Touristen besucht wird und so urbane Probleme entstehen wie in einer Stadt mit 20,000 Einwohnern. Für die Rekrutierung von mehr Personal für die lokale Polizei fehlt jedoch das Geld, da die Steuereinnahmen nur der einer Gemeinde mit 3000 Einwohnern entsprechen. La Jonquera erwartet nun, dass die staatliche Polizei „Mossos d’Esquadra“ dort stationiert wird.

Bei Bàscara wurden im Laufe der Bauarbeiten für die Trasse des TAV archäologische Reste gefunden. Das Kultusministerium schätzt deren Wert jedoch für so gering ein, dass deswegen die Bauarbeiten nicht unterbrochen werden.

Die „Galeria d'art“ in Cadaqués eröffnete die Ausstellung < Orgànic >, eine Mixtur aus Malerei, Skulptur, Foto und Audiovisuell. Das Cap de Creus ist Protagonist der Show.

In Empuriabrava landete in den Morgenstunden des Sonntags ein Auto in einem privatem Schwimmbad, nachdem es die Mauer des Grundstücks eingerissen hatte. Glücklicherweise war das Schwimmbad im Weg, sonst hätte die Endstation Kanal geheißen.

Foto: Bahia-Blick  

Wegen des immer noch sehr trockenen Klimas und heftiger Windböen gehört der Alt Empordà am Jahreswechsel zu den Gegenden mit hohem Brandrisiko.

Figueres hat die „magische“ Zahl von 40,000 Einwohnern überschritten. Derzeit sind dort 41,115 Einwohner gemeldet. Figueres erwartet in Zukunft weiterhin starkes demographisches Wachstum. Innerhalb der nächsten 20 Jahre soll sich die Zahl der Einwohner verdoppeln.

Trotz einiger Regenfälle der letzten Zeit bleibt der Wasserstand des Staussees von Boadella weiterhin im kritischen Bereich, mit derzeit 25 % seiner Kapazität.

Das Rathaus von Portbou erließ wegen der Wasserknappheit eine Reihe von Verordnungen, die den Wasserverbrauch einschränken sollen.

Während drei Tagen nahmen über 300 Personen an der „cuina de Nadal“ (Weihnachtsküche)teil, die in L’Escala zum 13 Mal veranstaltet wurde. Sowohl Restaurants als auch Privatleute können daran teilnehmen und ihre Kochkünste präsentieren.

10 Gemeinden des Alt Empordà wollen die Prostitution auf den Straßen innerhalb ihrer Gemeindegebiete untersagen. Sie wendeten sich deswegen an die Regierungsvertreter in Girona, um hierfür eine legale Basis schaffen zu können.

Die Schule von Darnius erhält eine Schenkung von insgesamt 240 Tausend Euro von einem Industriellen aus Venezuela. Josep Soler Batlle (88) wurde in Darnius geboren, verbrachte dort seine Kindheit und wanderte während des spanischen Bürgerkrieges nach Venezuela aus, wo er einer der heute bedeutendsten Firmen Venezuelas gründete. Die Schenkung wird in zehn Jahresraten a 24 Tausend Euro aufgeteilt.

Die Polizei konfiszierte an der Grenze in La Jonquera drei Tonnen Fisch, der in einem Lastwagen aus Italien transportiert worden war. Ein Teil der Ware entsprach nicht den internationalen Bestimmungen, da sie zu klein war, um verkauft werden zu dürfen.

Der Bus (Buhobus) zu den Nachtlokalen in Empuriabrava hält an der Busstation von Figueres, vor dem Hotel Emporium in Castelló d'Empúries, vor den Tourismusbüros von Roses und Santa Margarida  und in der Nachtclubzone von Empuriabrava. Die Busfahrten sind gratis. Die Veranstalter schließen nicht aus, die Fahrten bei entsprechendem Erfolg bis nach La Jonquera und l’Escala auszuweiten.

Intensive Regenfälle bestimmten das Klima der Tage vor Weihnachten. Diese waren jedoch nirgendwo so stark, dass sie zu Überschwemmungen führten.

In der Kirche zu heiraten wird immer seltener; im Jahr 2006 sank die Anzahl der kirchlichen Hochzeiten zum ersten Mal auf unter Tausend. Demgegenüber stehen 1822 zivile Trauungen.

Die plaça de les Escoles in L’Escala, dort befindet sich auch das Tourismusbüro, wird im Jahr 2008 renoviert.

Sant Pere Pescador verabschiedete das Gemeindbudget 2008 mit 4, 77 Millionen Euro, etwas höher als im letzten Jahr. Ein Großteil der geplanten Investitionen (2,755 Millionen Euro) wird für die Fertigstellung der Mehrzwecksporthalle benötigt.

11 junge Leute aus Llançà gründeten den Verein „Llançà`t“ mit dem Ziel, kulturelle Veranstaltungen an den Wochenenden zu fördern.

Die Bibel des Klosters  Sant Pere de Rodes kehrte als Faksimile nach Port de la Selva zurück. Das Original gilt als eines der wichtigsten Schriftstücke Kataloniens. Es stammt aus dem XI Jahrhundert, im XVIII Jahrhundert wanderte die Bibel als Kriegsbeute nach Frankreich. Das Original befindet sich in der Nationalbibliothek von Paris und kann nur sehr eingeschränkt besichtigt werden. Ursprünglich war die Bibel ein einziges Manuskript von 566 Seiten, sie wurde aber im XVIII Jahrhundert in Frankreich in vier Bände aufgeteilt. Neue, aufwendige Techniken erlaubten nun eine originalgetreue Reproduktion der Bibel, die jetzt ständig in der Bibliothek von Port de la Selva besichtigt werden kann. 

Die Skistationen in den Pyrenäen sehen einem schneesicheren Weihnachten entgegen. Auch die Spitzen der Albera-Berge sind weiß eingefärbt, selbst an der Küste fielen hier und dort Schneeflocken. In höheren Lagen kam es sogar zu Verkehrsbehinderungen. Die Straße zwischen Port de la Selva und Vilajuïga über das Kloster Sant Pere de Rodes wurde vorsichtshalber zeitweilig gesperrt.

Ferran Adrià, weltberühmter Küchenchef des El Bulli  in Roses, erhielt von der Universität Barcelona als erster Koch Spaniens die Ehrendoktorwürde. Adrià, gelernter Mechaniker ohne Ausbildung zum Koch, regte anlässlich der Verleihung an, das Kochen als universitäre Disziplin einzuführen.

In Castello d’Empúries kümmert sich eine Arbeitsgruppe im Rathaus  um den Gebrauch von Fahrrädern im Rahmen des städtischen Verkehrs. Ein neuer Verein mit dem Namen „Amics de la bicicleta“ ist in der Gründungsphase, die Radfahrerwege sollen verbessert und neue geschaffen werden.

Die Firma Pescagirona mit Sitz in L’Escala realisiert bereits 20 % ihrer Fischverkäufe über das Internet. Während der Feiertage wird erwartet, dass ihre Verkäufe über das Internet bis zu 50 % ansteigen.

Falls alles gut geht, verfügt Cadaqués ab dem Sommer 2008 über einen eigenen Busbahnhof neben dem Parkplatz am Ortseingang. Ob damit auch die Busverbindungen nach Cadaqués intensiviert werden, ist bisher nicht bekannt. Sollte dies jedoch geschehen, wäre wegen der chronischen Parkplatznot in Cadaqués für Tagesbesucher eine Anreise per Bus sicher eine lohnende Alternative.

Roses plant, eine Tagestätte für behinderte Kinder einzurichten. Diese soll vorerst nur während der Sommermonate geöffnet sein.

Llançà beabsichtigt, in öffentlichen Gebäuden erneuerbare Energien einzusetzen.

Das Rathaus von Figueres einigte sich mit den Pächtern des Geschäftes Can Tamarís im Geburtshaus von Salvador Dalí über eine vorzeitige Auslösung des Pachtvertrages. Ähnliches ist mit den beiden letzten Mietparteien des Hauses geplant.

Das neue Industriegebiet von Roses an der Straße nach Vilajuïga beginnt ab Februar mit dem Verkauf der Grundstücke. Bisher ist dort nur die Firma Zodiac angesiedelt. Das Gelände soll den Bedürfnissen kleiner und mittlerer Betriebe angepasst sein.

Die Landesregierung initiiert das Programm Banda Ampla Rural, welches allen Gemeinden mit über 100 Einwohnern einen (A)DSL-Zugang ermöglichen soll. Der Alt Empordà ist hiervon besonders betroffen, da er zu den Regionen mit der schlechtesten Adsl-Versorgung in Katalonien zählt.

Portbou plant eine neue Umgehungsstrasse für Lastwagen, die direkt zum Bahnhof führt.

Der Nachtzug Estrella Costa Brava,  bis Oktober 2006 preisgünstigste Zugverbindung zwischen Portbou und Madrid, soll in Kürze wieder in Betrieb genommen werden. Die Lokomotive wie auch die Waggons, beide eher ältere Modelle, wurden einer gründlichen Renovierung unterzogen.

Die katalanische Regierung plant den Bau von 7 neuen Sportflughäfen. Die bereits bestehenden Installationen für Leichtflugzeuge in Viladamat und Ordis werden im Rahmen dieser Pläne mit einem Aufwand von 2,3 Millionen Euro ausgebaut. Der Flughafen in Empuriabrava kann hingegen nicht ausgebaut werden, da eine Verlängerung der Landebahn wegen seiner Lage nicht möglich ist.

Wie zu dieser Jahreszeit üblich, macht starker Tramontana den Bürgern des Alt Empordà das Leben schwer. In Portbou wurden Windgeschwindigkeiten bis 116 km/h gemessen. In Llançà ging eine Fensterscheibe zu Bruch, die Scherben übersäten die Straße, Personenschaden entstand jedoch nicht.

Zum ersten Mal seit 15 Jahren sinken die Preise für Immobilien an der Costa Brava; in manchen Regionen gaben die Preise in den letzten sechs Monaten bis zu 9 % nach. Billig sind die Immobilien deswegen allerdings noch nicht, in Spitzenlagen wie Alamdabra oder Canyelles in Roses betragen die Preise pro Quadratmeter immer noch zwischen 4000 und 4500 Euro. Wegen des derzeit herrschenden Überangebots kann zähes Handeln beim Kauf durchaus zum Erfolg führen.

Nachdem am passeig Nou von Figueres die Äste der Bäume radikal beschnitten werden, halten sich dort keine Starkolonien mehr auf, sehr zur Freude der Autobesitzer, die bisher jeden Morgen ihre Autos vom Vogelkot befreien mussten.

Bei Bàscara wurden während der Bauarbeiten an der TAV-Trasse 20 antike Silos entdeckt, deren Ursprung noch unbekannt ist. Dort begannen jetzt archäologische Ausgrabungen entlang der Strecke, mit der Möglichkeit weiterer Funde wird gerechnet.

Der geplante Windmühlenpark in Biure hat die erforderlichen Genehmigungen erhalten. Dort sollen 11 Windgeneratoren installiert werden, das Rathaus geht mit dem Projekt konform.

Die ERC von Figueres regt an, Jugendlichen unter 18 Jahren zu erlauben, die öffentlichen Verkehrsmittel gratis zu benutzen, egal wo sie wohnen oder gemeldet sind.

Der Parkplatz im Hafen von Roses entwickelt sich mehr und mehr zum Treffpunkt von Lastwagenfahrern, die hier während des Wochenendes, an dem sie nicht fahren dürfen, ihre Lastwagen parken. Den Geschäftsleuten ist dies keineswegs unangenehm, schließlich geben die Gäste ja auch Geld aus. Anrainer allerdings fühlen sich durch den Lärm gestört, den die Kühlaggregate der Frischwaren transportierenden Lastwagen produzieren. Auch die Fischer fühlen sich in ihrer Arbeit behindert. Das Rathaus erwägt deshalb Maßnahmen, die den Lastwagen das Parken dort untersagen.

Die Vereinigung der Geschäftsleute von Roses regt an, Geschäftslokale nur mehr längerfristig zu vermieten. Derzeit öffnen viele Geschäfte nur während der Sommermonate, was die Attraktivität der Innenstadt im Winter mindert.

Llançà hatte im vergangenen Sommer als Pilotprojekt den romanischen Turm an der plaça major für das Publikum geöffnet. Dieses Angebot wurde so gut angenommen, über 100 Besucher wurden gezählt, so dass das Rathaus plant, den Turm weiter zu renovieren.

Techniker des Naturparks Cap de Creus zählten am letzten Wochenende über 300 Delfine, die sich um das Kap herum tummelten. Diese Zählungen werden einmal pro Monat vorgenommen; sie konzentrieren sich auf Vögel, Wale und Delfine.

Die für die Weihnachtsfeiertage geplante Eislaufbahn auf der Rambla in Figueres wird 30 x 15 Meter groß sein.

An der Mündung des Rio Muga wurden 800 tote Fische geborgen, Opfer einer leichten Wasservergiftung mit Ammonium. Diese wurde aller Wahrscheinlichkeit nach von einer Kläranlage von außerhalb des Stadtgebietes verursacht.

Gerard Marín (CN Llançà) plant nach seiner erfolgreichen Teilnahme an der MiniTransat 2007 eine erneute Teilnahme im Jahr 2009, dieses Mal mit einem Prototyp. Derzeit sucht Marín nach der erforderlichen Finanzmitteln, zirka 135 Tausend Euro.

Im Zentrum für junge Kunst in Madrid stellen derzeit zwanzig Künstler aus dem Empordà aus, im Rahmen der Transart 6. Diese wurde vom Museum des Empordà und dem Rathaus von Girona organisiert.

Das centre civic von Colera veranstaltet am 1 Dezember ab 17 Uhr einen Malwettbewerb für Kinder.

Magdalena Álvarez, Ministerin für das Bauwesen, kündigte an, dass die Zugverbindung per TGV  zwischen Barcelona und der französischen Grenze im Jahr 2010 aufgenommen wird, allerdings vorerst nur mit provisorischen Zügen, die noch nicht die maximale Geschwindigkeit erreichen; diese sollen erst ab dem Jahr 2012 eingesetzt werden.

TGV- Brücke in Pont de Molins  

Roses vergrößert während der nächsten vier Monate mit einem Aufwand von 196 Tausend Euro sein Tourismusbüro.

Castello d’Empúries trägt sich mit dem Gedanken, die Verkehrsverbindung zwischen dem historischen Stadtkern und Empuriabrava durch den Einsatz von elektrischen Minibussen zu verbessern.

Die Künstlerin Dolors Caballero präsentiert vom 2 bis zum 16 Dezember im Can Laporta von La Jonquera ihre Ausstellung  CARÀCTERS.

Palau-saverdera installiert ein Wi-Fi System, das alle Bürger nutzen können. Das System soll auch dazu dienen, die öffentlichen Straßenbeleuchtungen sowie Überwachungskameras in öffentlichen Gebäuden zu steuern.

Roses trägt sich mit dem Gedanken, eine Anlage für die Entsalzung des Meerwassers zu bauen, um die Versorgung mit Brauchwasser sicherzustellen.

Castello d’Empúries spart Wasser; wegen der anhaltenden Trockenheit wies das Rathaus die mit der städtischen Reinigung betrauten Firmen an, hierfür kein Trinkwasser mehr zu verwenden, sondern nur mehr Wasser aus der Kläranlage.

Am 9 Dezember veranstaltet Castello d’Empúries in der Altstadt seinen klassischen Markt mit weihnachtlichen Produkten. Am gleichen Tag eröffnet die Künstlerin Anna Mª Constanseu eine Ausstellung mit Malerei in der  LLotja Comunal.

Die Bar Dalicatessen in Figueres zeigt bis zum 31 Dezember eine Ausstellung der Künstlerin Maria Tor, „Palassos“

5 Weinkellereien des Alt Empordà bieten dieses Jahr den dem Beaujolais primeur nachempfundenen Vi Novell (Neuer Wein) an: Marià Pagès und Pere Guardiola (Capmany); Kooperative von Espolla; Celler Trobat und die Kooperative von Garriguella.

Die geplante Eislaufbahn auf der Rambla von Figueres während der Weihnachtsfeiertage scheint Realität zu werden, trotz der Kosten von rund 100, 000 Euro.

Der neue Kindergarten von Roses soll bereits für das Schuljahr 2008 / 2009 zur Verfügung stehen. Wegen des großen Bedarfs wurden die ursprünglichen Pläne modifiziert, so dass zwei zusätzliche Säle gebaut werden.

Das Rathaus von L’Escala verabschiedete einen neuen Plan für die Verbesserung des Stadtkerns. Das von den Architekten Quim Espanyol und Francesc Hereu erarbeitete Projekt determiniert sowohl mittelfristig wie langfristig die Zukunft der Altstadt.

Das Umweltministerium in Madrid genehmigte die Phasen 1 und 2 für die Verbesserung des Rundweges zwischen Port de La Selva und Llançà auf einer Länge von 1, 2 Kilometern. Die geplanten Kosten betragen 889, 098 Euro.

Das Rathaus von Roses verlegt eine DVD mit Aufnahmen von Auftritten seiner jungen Musiker, mit Carwill, Ripper, Boc Guru, 40 grados, Aurània, Àngels Ortiz i Carles Garcia, Rusó, Romanyach i Olvido. Die Aufnahmen wurden am 11 September während eines Konzerts auf der Plaça Frederic Rahola gemacht.

Für junge Leute zwischen 18 und 35 Jahren veranstaltet Vilajuïga am 14 und am 21 Dezember eine Session rund um das Bier. Mehr Information unter der Telefonnummer 972 67 37 28 (Ada oder Anna).

Das Umweltministerium (Medio Ambiente) beschäftigt sich mit Plänen, Hotels, Campings und Wohnblocks in erster Linie am Meer entlang der Costa Brava zu entfernen, um so wieder die ursprüngliche Landschaft herzustellen. Unter diese Pläne fallen auch Stätten unserer Region, darunter in Colera das Hotel Tocamar, die apartamentos Lido und auch der Sporthafen, sobald die Konzession erlischt. Betroffen sind unter anderen ebenfalls der Ferienkomplex Ciudad de Vacaciones in der Cala Montjoi in Roses, ein Gelände mit Bungalows, Sportplätzen und Restaurants. In Cadaqués und der Region um das Cap de Creus sollen einige Gebäude sowie Bars mit Terrassen dem Erdboden gleichgemacht werden, ebenso das Hostal L'Arola in Port de la Selva. Die Studie des Umweltministeriums ist tatsächlich brisant. Sie enthält auch die Entfernung von Privathäusern und Wohnungen an den Stränden von Roses und L'Escala. Oder die Campingplätze La Laguna und Amatá in Empuriabrava.

Hafen von Colera  

Gerard Marín (CN Llançà) stand bei der zweiten Etappe der Mini Transat 2007 auf dem Siegertreppchen. Er belegte auf der von Madeira nach Salvador de Bahia (Brasilien) führenden Regatta den zweiten Platz, nach dem Franzosen Hervé Priveteau.

Der französische Generalkonsul Pascal Brice besuchte Roses, L’Escala und Figueres. Brice stellte in Aussicht, im Empordà ein französisches Gymnasium zu errichten. Allerdings müsse hierzu der tatsächliche Bedarf erst überprüft werden.

In Capmany ging ein Park mit Solarenergiemodulen ans Netz.

Das Verlagshaus Alpina brachte eine neue Landkarte des Cap de Creus auf den Markt. „Cap de Creus Parc Natural“ ist eine Karte im Maßstab 1: 25.000, mit Hinweisen für Wanderer in den Sprachen Katalanisch, Spanisch, Französisch und Englisch.

Die Bungalows des ehemaligen Club Med in Cadaqués sorgen weiterhin für Polemik. Bisher konnten sie noch nicht entfernt werden, weil Genehmigungen fehlen. Der Bürgermeister von Cadaqués, Joan Borrell, mahnte deshalb bei der Landesregierung an, die administrativen Schritte zu beschleunigen, damit die Arbeiten endlich anfangen können.

Der Stromversorger Fesca Endesa investierte 44.000 Euro, um eine das Cap Vol (Port de la Selva) kreuzende Stromleitung unter die Erde zu verlegen.

Die ehemaligen Militäranlagen auf dem Gelände der Punta Falconera bei Roses erhalten derzeit einen neuen Anstrich; die 13 Gebäude sollen sich so besser in die Landschaft integrieren.

Das Rathaus und die lokale Polizei von La Jonquera sehen sich außerstande, die große Anzahl der illegalen ambulanten Händler in den Straßen der Einkaufsmeile Els Limits zu kontrollieren oder wenigstens einzudämmen. In den letzten Wochen hatte Präsenz der Händler so stark zugenommen, so dass der Bürgermeister ankündigte, er müsse das Handtuch werfen, falls die nationale Polizei Mossos d’Esquadra nicht zu Hilfe komme.

Vom 15 Dezember bis zum 5 Januar veranstaltet das Casa de Cultura von Llançà einen Kurs für Monitore im Freizeitbereich. Die Absolventen des Kurses können Tätigkeiten in Ferienkolonien, Camps und ähnlichen Einrichtungen ausüben.

Im Rahmen der Fiesta Mayor von Sant Martí d’Empúries, aus Anlass der 500 Jahrfeier der Kirche, übergab der Künstler Lluís Roura der Gemeinde ein Gemälde als Geschenk.

Figueres installiert für die weihnachtlichen Tage eine Eislaufpiste auf dem oberen Teil der Rambla.

In L’Escala wurde der Kreisverkehr zwischen den Straßen Gi-623 und Gi-632 fertiggestellt. Diese solle den Verkehr nach Girona und Figueres sowie den Zugang zur Stadt flüssiger machen.

Castello d’Empúries regelt das örtliche Vereinsleben mittels einer kürzlich beschlossenen Verordnung. Diese kann vor ihrem Inkrafttreten bis zum 7 Dezember im Rathaus eingesehen werden.

Die Stufen zur Basilika von Castello d’Empúries erhielten einen speziellen Anstrich, der verhindern soll, dass Besucher dort ausrutschen; dies war in der Vergangenheit häufig geschehen, besonders bei nassem Wetter.

Archäologische Ausgrabungen an der Eremitage Sant Baldiri del Taballera  in Port de la Selva förderten im nördlichen Teil mehrere Gräber aus der Zeit des Mittelalters zutage.

Ab dem 1. Januar werden in Spanien Neuzulassungen von Autos nicht mehr nach ihrer Hubraumstärke  besteuert, sondern nach ihrem CO2-Ausstoß. Für Autos mit einem CO2-Ausstoss unter 120 g pro Kilometer entfällt die Zulassungssteuer gänzlich.

Das Rathaus von L’Escala erhöhte das Gemeindebudget für das Jahr 2008 von18,4 auf 22,3 Millionen Euro. Auch die Investitionen steigen, von 4,3 auf 6,9 Millionen Euro. Damit erwirbt L’Escala unter anderem das Gebäude der la Caixa auf der plaça Víctor Català, um dort die neue Stadtbibliothek einzurichten.

Portbou schließt den kleinen Müllabladeplatz an der Pujada de la Riera. Dort konnte und wurde bisher mehr oder weniger unkontrolliert jede Art von Abfall ohne Trennung abgeladen. Portbou errichtet jedoch als Ersatz einen neuen Mini-Abladeplatz mit zeitgemäßer Ausstattung in der Nähe des bisher Bestehenden.

Die Guardia Civil konfiszierte an der Grenze von La Jonquera 186 Kilogramm Haschisch in zwei Personenwagen.

Gerüchte, dass das medizinische Zentrum (CAP) im Bürgerhaus von Empuriabrava geschlossen werden soll sind absolut falsch, versicherte die im Rathaus für die Gesundheit zuständige Anna Massot.

Dort, wo sich jetzt noch der Bahnhof von Figueres mit seinen Gleisanlagen befindet, soll nach der Inbetriebnahme des neuen Bahnhofs einen Wohnviertel entstehen; die Landesregierung geht von 1800 neuen Wohnungen aus.

Das Rathaus von Castello d’Empúries startet eine Kampagne, um die Bürger für die Notwendigkeit der Trennung von Hausmüll zu sensibilisieren.

Wie jeden Spätherbst beginnt in Castello und Empuriabrava die Zeit des Baumschnitts. Im Visier der Gärtner stehen 3800 Bäume.

Roses verfügt jetzt über zwei Lesegeräte für die Chips von Katzen und Hunden. Damit können entlaufene Haustiere und deren Eigentümer identifiziert werden.

Figueres plant für den April 2008 eine Messe mit ökologischem Charakter.

Die Firma Servimar, Betreiber der Anlage für die Verarbeitung von Schalentieren im Hafen von Roses, erhielt Angebote aus Galizien, ihren Firmensitz dorthin zu verlegen. Derzeit ist ihr Standort  im Hafen gefährdet, das Rathaus will jedoch unbedingt nach Alternativen suchen, um das Unternehmen im Ort zu behalten.

Im 1 Stock des mittelalterlichen Gefängnisses von Castello d’Empúries wurden zwei Wandmalereien entdeckt. Sie repräsentieren zwei Schiffe und stammen aus dem XVII und XVIII Jahrhundert.

Die Joventuts Musicals von Figueres schreiben einen Wettbewerb für das Poster des Jazzfestivals 2008 aus. Dieses findet im März und April statt, der Einsendeschluss für den Wettbewerb ist der 11 Januar 2008.

Wouw, wirklich mal was Neues. In der Disco Chic in Roses ist der Eintritt frei, falls man mit dem Taxi dorthin kommt. Es genügt, die Taxiquittung zu zeigen.

Roses senkt die IBI (Steuer auf Immobilienbesitz), erhöht jedoch die Abgaben auf das Wasser, die Müllabfuhr und die Kanalisation.

Letzte Woche wurden in der Region um die N-260 zwischen den Albera Bergen und dem Massiv des Cap de Creus von der Feuerwehr kontrollierte Brände entfacht.  

Ryanair nahm neue Flugstrecken von Girona in Betrieb: Nach Linz (Österreich), Brünn (Tschechische Republik), Fez (Marokko), Malta, (Poznań) Polen und Hamburg (Deutschland).

Die Touristen aus den ehemaligen Ostblockländern verweilen an der Costa Brava deutlich länger als Gäste aus Westeuropa. Turismo de Cataluya beabsichtigt, den Tourismus aus diesen Ländern besonders zu fördern.

Empuriabrava installiert 8 Überwachungskameras.

In Figueres beginnt die Schule für das Hotelgewerbe wesentlich später als ursprünglich geplant mit dem Unterricht,  erst im Schuljahr 2008 / 2009.

Die Publikation “El Full” aus Portbou erscheint nur in Katalanisch, es gibt eine Version in PDF bei “gironanoticies.com”.

Roses beschneidet die Platanen in der Stadt früher als bisher üblich um zu verhindern, dass allzu viele Stare sich dort einfinden.

esculapi Die Statue des Äskulap, einer der wichtigsten Funde der archäologischen Ausgrabungen von Empúries, kehrt bald in seine Heimat zurück. Die über 2200 Jahre alte Statue wurde nach einer umfangreichen Restaurierung im Museum der Archäologie von Barcelona der Öffentlichkeit präsentiert, mit zwei wichtigen neuen Elementen, nämlich ihren Armen.

Vilafant bietet ab dem 7 November jeden Mittwoch Flamenco-Kurse an; sie dauern bis Ende Juni und kosten 20 Euro pro Monat. Mehr Information unter Telefon 972646020.

Die Oppositionspartei ERC macht der Kommission für Verkehr im Rathaus von Figueres sechs Vorschläge für 800 neue gebührenpflichtige Parkplätze, darunter die öffentliche Zone Garrigals in der Nähe des Dalí - Museums als Parkplätze für Busse bereitzustellen.

Der Club Náutico von l‘Escala beginnt mit dem zweiten Zyklus der Segelschule. Das Projekt will die Praxis des Segelsportes während des letzten Vierteljahrs des Schuljahres in den Sportunterricht integrieren.

Die Stadtbücherei von Sant Pere Pescador will ein digitales Bildarchiv der Gemeinde gestalten. Hierfür setzte sie eine Kampagne in Gang, um alte Photos aus dem Ort zwecks ihrer Digitalisierung zu sammeln.

Das Ratsmitglied Huguet bestreitet, dass sich der Tourismus in der Provinz Girona in einer Krise befindet. In absoluten Zahlen seien hier nie so viele Touristen gewesen wie derzeit. Die prozentual sinkenden Übernachtungszahlen seien lediglich auf das höhere Angebot zurückzuführen.

Die Hennen der Rasse Nagasaki waren die Stars der Geflügelausstellung “Fira de les aus” in Camellera. Dieses Jahr wurden mehr als 1600 Vögel präsentiert, die Ausstellung zog etwa 2700 Besucher an.

Die Zentren für erste Hilfe in der Provinz Girona begannen mit der Grippeimpfung. Die Abteilung für Gesundheit der Landesregierung stellt 122.000 Impfungen zur Verfügung; diese sind in erster Linie für Personen fortgeschrittenen Alters gedacht.

 

Impressum: CapCreus online. http://cbrava.com/de/  Ernst Witzel . Grafik Christel Arnold. Mitarbeit Manuel Fernández Vilar, Paul A. Hoffstein, Anick Delchambre, Geraldine Steffler, Victor Nubo, Olga Requena, Ka-oï Chan.  Textbeiträge, und seien sie auch noch so ernst gemeint, bitte an  cconline@cbrava.com CapCreus online, jeden Tag ein bißchen mehr.